
Die Moskauer Tourismusbehörde prognostiziert für das kommende Jahr einen starken Anstieg chinesischer Besucher, nachdem Russland am 1. Dezember einseitig die visafreie Einreise für chinesische Staatsbürger eingeführt hat. In Äußerungen gegenüber der staatlich nahestehenden Global Times am 15. Dezember erklärten Beamte, dass die neue Regelung im Jahr 2026 Hunderttausende zusätzliche Besucher bringen könnte – aufbauend auf den 230.000 chinesischen Reisen, die in der ersten Hälfte des Jahres 2025 verzeichnet wurden.
Das Dekret von Präsident Wladimir Putin erlaubt 30-tägige visafreie Aufenthalte für Touristen, Geschäftsreisende, Wissenschaftler und Sportler und ergänzt damit mehr als 100 wöchentliche Direktflüge zwischen chinesischen Städten und Russland. Das Moskauer Tourismuskomitee baut bereits seine chinesischsprachigen digitalen Services, U-Bahn-Beschilderungen und Ctrip-Integrationen aus, um die Nachfrage optimal zu bedienen.
Geschäftsreisemanager sehen sofortige Vorteile: Die vereinfachte Einreise erspart die 40-Euro-E-Visa-Gebühr und verkürzt die Bearbeitungszeit von etwa vier Arbeitstagen auf null, was schnelle Vor-Ort-Besuche in Branchen wie Energie, Maschinenbau und Landwirtschaft ermöglicht. Auch russische Konferenzveranstalter rechnen mit einer höheren Teilnehmerzahl aus chinesischen Unternehmen, die ihre Lieferkettenrisiken gegenüber westlichen Märkten absichern wollen.
Reise-Risikoberater warnen jedoch, dass Zahlungssysteme weiterhin problematisch sind: Die Akzeptanz von UnionPay ist außerhalb von Moskau und St. Petersburg unregelmäßig, und internationale Sanktionen erschweren die Kartenabrechnung. Unternehmen sollten daher ihre Mitarbeiter über den Bargeldbedarf informieren oder Prepaid-Lösungen für Ausgaben organisieren.
Sollte die prognostizierte Nachfrage eintreten, könnten Fluggesellschaften die Kapazitäten auf Strecken wie Peking–Moskau und Shanghai–Moskau mit Großraumflugzeugen erhöhen, was die Preise senken und den Reiseverkehr weiter ankurbeln würde. Beobachter sehen zudem einen Wettbewerbsdruck auf EU-Ziele, die weiterhin ein Schengen-Visum erfordern: Die erleichterte Einreise nach Russland könnte einen Teil des chinesischen Outbound-Tourismus mit hohem Ausgabepotenzial in den Osten lenken.
Das Dekret von Präsident Wladimir Putin erlaubt 30-tägige visafreie Aufenthalte für Touristen, Geschäftsreisende, Wissenschaftler und Sportler und ergänzt damit mehr als 100 wöchentliche Direktflüge zwischen chinesischen Städten und Russland. Das Moskauer Tourismuskomitee baut bereits seine chinesischsprachigen digitalen Services, U-Bahn-Beschilderungen und Ctrip-Integrationen aus, um die Nachfrage optimal zu bedienen.
Geschäftsreisemanager sehen sofortige Vorteile: Die vereinfachte Einreise erspart die 40-Euro-E-Visa-Gebühr und verkürzt die Bearbeitungszeit von etwa vier Arbeitstagen auf null, was schnelle Vor-Ort-Besuche in Branchen wie Energie, Maschinenbau und Landwirtschaft ermöglicht. Auch russische Konferenzveranstalter rechnen mit einer höheren Teilnehmerzahl aus chinesischen Unternehmen, die ihre Lieferkettenrisiken gegenüber westlichen Märkten absichern wollen.
Reise-Risikoberater warnen jedoch, dass Zahlungssysteme weiterhin problematisch sind: Die Akzeptanz von UnionPay ist außerhalb von Moskau und St. Petersburg unregelmäßig, und internationale Sanktionen erschweren die Kartenabrechnung. Unternehmen sollten daher ihre Mitarbeiter über den Bargeldbedarf informieren oder Prepaid-Lösungen für Ausgaben organisieren.
Sollte die prognostizierte Nachfrage eintreten, könnten Fluggesellschaften die Kapazitäten auf Strecken wie Peking–Moskau und Shanghai–Moskau mit Großraumflugzeugen erhöhen, was die Preise senken und den Reiseverkehr weiter ankurbeln würde. Beobachter sehen zudem einen Wettbewerbsdruck auf EU-Ziele, die weiterhin ein Schengen-Visum erfordern: Die erleichterte Einreise nach Russland könnte einen Teil des chinesischen Outbound-Tourismus mit hohem Ausgabepotenzial in den Osten lenken.
Quelle: Global Times