
Dublins gesamtes Verkehrsnetz brach am Morgen des 16. Dezember zusammen, nachdem ein Müllwagen auf der M50 an der Ausfahrt 7 (Lucan) in Brand geraten war und die Polizei alle Nordfahrspuren während der Hauptverkehrszeit sperren musste. Innerhalb von Minuten bildeten sich Staus von über 10 km Länge, die die Ringautobahn lahmlegten, die Geschäftsreisende, Fracht und Flughafenverkehr rund um die Hauptstadt leitet.
Fast zeitgleich meldete Irish Rail eine schwere Signalstörung, die alle Pendler- und Fernverkehrszüge zwischen Connolly und sowohl Drumcondra als auch Park West/Cherry Orchard zum Stillstand brachte, während ein separater Gleisdefekt die Phoenix Park Tunnel-Linie außer Betrieb setzte. Die Luas-Betreiber erholten sich gerade von einem früheren Vorfall auf der Roten Linie in der Nähe der Museum-Haltestelle – der Betrieb war gerade wieder aufgenommen worden, allerdings mit reduzierter Frequenz.
Die kombinierte Störung betraf die drei schnellsten Verbindungen zum Flughafen Dublin – M50, den Umsteigepunkt Red Luas/T1 Bus und die Bahn-Bus-Verbindung am Heuston-Bahnhof – gleichzeitig. Geschäftsreisemanager berichteten Global Mobility News, dass dutzende Pendler ihre Morgenflüge und wichtige Visatermine verpassten. Mehrere multinationale Unternehmen griffen auf Notfall-Fahrgemeinschaftsverträge zurück und rieten ihren Mitarbeitern, für alle Fahrten vom Stadtzentrum zum Flughafen bis auf Weiteres 90 Minuten mehr Zeit einzuplanen.
Transport Infrastructure Ireland (TII) erklärte, erste Untersuchungen deuteten darauf hin, dass ein Motorbrand im Müllverdichter des LKW die Reifen entzündete, was dichten Rauch über die Fahrbahn zog und eine Sicherheitsabsperrung erforderlich machte. Die Feuerwehr Dublin hatte den Brand innerhalb von 40 Minuten unter Kontrolle, doch die Fahrbahn musste dringend überprüft werden, weshalb die Wiedereröffnung erst nach 11 Uhr erfolgte. Die Signaltechnik von Irish Rail wurde bis zum späten Vormittag wiederhergestellt, dennoch dauerten die Folgeverspätungen bis in die Mittagszeit an und betrugen bis zu 50 Minuten.
Für Mobilitätsfachleute ist der Vorfall eine Mahnung, dass Dublins Straßen- und Schienensystem keine Ausweichmöglichkeiten bietet. Da die Weihnachtssaison mit hohem Reiseaufkommen bereits begonnen hat, raten Unternehmen Reisenden: 1) wenn möglich den Flughafen über den Port Tunnel/M1 anzufahren; 2) großzügige Zeitpuffer in Terminpläne einzubauen; und 3) die Kanäle @DubFireBrigade, @IrishRail und @M50Dublin für aktuelle Informationen zu verfolgen. Langfristig erneuerten Wirtschaftsverbände ihre Forderungen nach einer beschleunigten Fertigstellung von MetroLink und der westlichen DART+-Erweiterung, um Alternativen zu schaffen, wenn das Autobahnnetz ausfällt.
Fast zeitgleich meldete Irish Rail eine schwere Signalstörung, die alle Pendler- und Fernverkehrszüge zwischen Connolly und sowohl Drumcondra als auch Park West/Cherry Orchard zum Stillstand brachte, während ein separater Gleisdefekt die Phoenix Park Tunnel-Linie außer Betrieb setzte. Die Luas-Betreiber erholten sich gerade von einem früheren Vorfall auf der Roten Linie in der Nähe der Museum-Haltestelle – der Betrieb war gerade wieder aufgenommen worden, allerdings mit reduzierter Frequenz.
Die kombinierte Störung betraf die drei schnellsten Verbindungen zum Flughafen Dublin – M50, den Umsteigepunkt Red Luas/T1 Bus und die Bahn-Bus-Verbindung am Heuston-Bahnhof – gleichzeitig. Geschäftsreisemanager berichteten Global Mobility News, dass dutzende Pendler ihre Morgenflüge und wichtige Visatermine verpassten. Mehrere multinationale Unternehmen griffen auf Notfall-Fahrgemeinschaftsverträge zurück und rieten ihren Mitarbeitern, für alle Fahrten vom Stadtzentrum zum Flughafen bis auf Weiteres 90 Minuten mehr Zeit einzuplanen.
Transport Infrastructure Ireland (TII) erklärte, erste Untersuchungen deuteten darauf hin, dass ein Motorbrand im Müllverdichter des LKW die Reifen entzündete, was dichten Rauch über die Fahrbahn zog und eine Sicherheitsabsperrung erforderlich machte. Die Feuerwehr Dublin hatte den Brand innerhalb von 40 Minuten unter Kontrolle, doch die Fahrbahn musste dringend überprüft werden, weshalb die Wiedereröffnung erst nach 11 Uhr erfolgte. Die Signaltechnik von Irish Rail wurde bis zum späten Vormittag wiederhergestellt, dennoch dauerten die Folgeverspätungen bis in die Mittagszeit an und betrugen bis zu 50 Minuten.
Für Mobilitätsfachleute ist der Vorfall eine Mahnung, dass Dublins Straßen- und Schienensystem keine Ausweichmöglichkeiten bietet. Da die Weihnachtssaison mit hohem Reiseaufkommen bereits begonnen hat, raten Unternehmen Reisenden: 1) wenn möglich den Flughafen über den Port Tunnel/M1 anzufahren; 2) großzügige Zeitpuffer in Terminpläne einzubauen; und 3) die Kanäle @DubFireBrigade, @IrishRail und @M50Dublin für aktuelle Informationen zu verfolgen. Langfristig erneuerten Wirtschaftsverbände ihre Forderungen nach einer beschleunigten Fertigstellung von MetroLink und der westlichen DART+-Erweiterung, um Alternativen zu schaffen, wenn das Autobahnnetz ausfällt.
Quelle: The Sun (Ireland)
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