
Die Einwanderungssituation in Irland verändert sich offenbar rasant. Der Jahresbericht 2025 des European Migration Network (EMN) Irland, veröffentlicht am 15. Dezember 2025, zeigt, dass die Gesamtzahl der Einwanderungen im Jahr bis April 2025 um 16 Prozent zurückging. Experten führen diesen Rückgang vor allem auf den deutlichen Rückgang der Ankünfte aus der Ukraine zurück, da der Krieg dort in eine langwierigere Phase eingetreten ist. Im Jahr 2024 wurden nur 9.558 Personal Public Service (PPS)-Nummern an ukrainische Staatsangehörige vergeben, verglichen mit über 111.000 zwischen Februar 2022 und Dezember 2024.
Paradoxerweise stiegen die Anträge auf internationalen Schutz (Asyl) im Jahr 2024 um 40 Prozent, vor allem durch Zuwanderer aus Nigeria, Jordanien und Pakistan. Dieser Anstieg belastete die Aufnahmefähigkeit Irlands sowie die Ressourcen für Rechtsbeistand erheblich. Das Justizministerium meldet jedoch, dass die Schutzgesuche im Jahr 2025 bisher um 40 Prozent zurückgegangen sind, was auf strengere Dokumentenkontrollen an den Grenzen und höhere Bußgelder für Beförderer ohne gültige Papiere zurückzuführen ist.
Für Arbeitgeber, die auf Talente außerhalb der EU angewiesen sind, ergeben sich gemischte Signale. Weniger Einreisen könnten den Druck auf Wohnraum und Infrastruktur verringern, doch der Rückstau bei Schutzverfahren (fast 16.000 anhängige Berufungen Ende September) führt weiterhin zu Engpässen bei der Bearbeitung, was indirekt auch die Verlängerung von Arbeitserlaubnissen verzögert. Unternehmen wird geraten, Arbeitserlaubnisanträge frühzeitig einzureichen, die Verfügbarkeit von Unterkünften für Entsandte zu prüfen und mit anhaltender politischer Kontrolle der Migrationszahlen im Vorfeld der Parlamentswahl 2026 zu rechnen.
Die Zahlen dürften auch die neue Regierungsstrategie zu den Gehaltsschwellen für Arbeitserlaubnisse befeuern, die bis 2030 schrittweise angehoben werden. Politiker argumentieren, dass ein stabilerer Zustrom wirtschaftlicher Migranten mit höheren Gehältern die Integration und den Arbeitsmarkt besser unterstützt und gleichzeitig das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Migrationssystem stärkt. Multinationale Unternehmen sollten mit höheren Personalkosten rechnen und die Zulassungskriterien für Junior-Entsandte und Hochschulabsolventen überprüfen.
Paradoxerweise stiegen die Anträge auf internationalen Schutz (Asyl) im Jahr 2024 um 40 Prozent, vor allem durch Zuwanderer aus Nigeria, Jordanien und Pakistan. Dieser Anstieg belastete die Aufnahmefähigkeit Irlands sowie die Ressourcen für Rechtsbeistand erheblich. Das Justizministerium meldet jedoch, dass die Schutzgesuche im Jahr 2025 bisher um 40 Prozent zurückgegangen sind, was auf strengere Dokumentenkontrollen an den Grenzen und höhere Bußgelder für Beförderer ohne gültige Papiere zurückzuführen ist.
Für Arbeitgeber, die auf Talente außerhalb der EU angewiesen sind, ergeben sich gemischte Signale. Weniger Einreisen könnten den Druck auf Wohnraum und Infrastruktur verringern, doch der Rückstau bei Schutzverfahren (fast 16.000 anhängige Berufungen Ende September) führt weiterhin zu Engpässen bei der Bearbeitung, was indirekt auch die Verlängerung von Arbeitserlaubnissen verzögert. Unternehmen wird geraten, Arbeitserlaubnisanträge frühzeitig einzureichen, die Verfügbarkeit von Unterkünften für Entsandte zu prüfen und mit anhaltender politischer Kontrolle der Migrationszahlen im Vorfeld der Parlamentswahl 2026 zu rechnen.
Die Zahlen dürften auch die neue Regierungsstrategie zu den Gehaltsschwellen für Arbeitserlaubnisse befeuern, die bis 2030 schrittweise angehoben werden. Politiker argumentieren, dass ein stabilerer Zustrom wirtschaftlicher Migranten mit höheren Gehältern die Integration und den Arbeitsmarkt besser unterstützt und gleichzeitig das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Migrationssystem stärkt. Multinationale Unternehmen sollten mit höheren Personalkosten rechnen und die Zulassungskriterien für Junior-Entsandte und Hochschulabsolventen überprüfen.