
Global News hat erfahren, dass Colleges und Universitäten in Ontario im Jahr 2025 nur noch etwa 117.000 provinciale Bestätigungsschreiben (PALs) für internationale Studierende ausstellen dürfen – ein Rückgang von 23 % gegenüber der Zuteilung für 2024. Diese Kürzung ist Teil der zweijährigen Obergrenze für Studiengenehmigungen, die Ottawa eingeführt hat. Die Reduzierung in Ontario fällt besonders stark aus, da die Provinz 42 % ihres Kontingents für 2024 nicht genutzt hat.
So funktioniert die neue Regelung: Seit Januar dieses Jahres verteilen die Provinzen die bundesweiten Studiengenehmigungsquoten an die Hochschulen. Wenn ein College bis Juni weniger als 50 % seines Kontingents ausschöpft, kann Ontario nun 20 % des ungenutzten Anteils zurückfordern und an Hochschulen mit höherer Nachfrage oder vorrangigen Graduiertenprogrammen weiterverteilen. Das Ministerium betont, dass jede Einrichtung mindestens so viele Genehmigungen erhält, wie sie 2024 tatsächlich genutzt hat, um kleinere regionale Colleges zu entlasten.
Auswirkungen auf den Hochschulsektor:
• Einnahmen: Die Studiengebühren internationaler Studierender machen etwa ein Drittel des Betriebsbudgets ontarischer Colleges aus; ein Rückgang um 23 % könnte im nächsten Jahr Einnahmen von über 700 Millionen kanadischen Dollar vernichten.
• Programme: Das Centennial College hat bereits 49 Programme eingestellt, und Gewerkschaftsvertreter warnen, dass bis zu 10.000 Stellen im Sektor gefährdet sein könnten.
• Wohnraum: Weniger Studienanfänger könnten den Druck auf lokale Mietmärkte verringern und so mit den bundesweiten Zielen zur Wohnraumschaffung in Einklang stehen.
Was Studierende und Arbeitgeber jetzt tun sollten:
Zukünftige Studierende sollten sich frühzeitig bewerben, Programme wählen, die auf Arbeitsmarktengpässe ausgerichtet sind, und einen Nachweis über eine Unterkunft vorlegen, um ihre Chancen auf eine Genehmigung zu erhöhen. Arbeitgeber, die Praktikanten oder Absolventen einstellen, müssen mit kleineren Bewerberpools rechnen und ihre Rekrutierung im Inland verstärken oder Automatisierungsstrategien planen.
Nationale Perspektive:
Der Rückforderungsmechanismus in Ontario wird von anderen Provinzen beobachtet, die 2024 ebenfalls PALs ungenutzt ließen. Sollte dieses Modell übernommen werden, könnte es zu einer landesweiten Umverteilung der Studiengenehmigungen zugunsten von Einrichtungen führen, die Kapazitäten und echte Nachfrage nachweisen können. Dies würde die Gesamtzahl der zukünftigen Absolventen, die für postgraduale Arbeitserlaubnisse und später für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung infrage kommen, weiter einschränken.
So funktioniert die neue Regelung: Seit Januar dieses Jahres verteilen die Provinzen die bundesweiten Studiengenehmigungsquoten an die Hochschulen. Wenn ein College bis Juni weniger als 50 % seines Kontingents ausschöpft, kann Ontario nun 20 % des ungenutzten Anteils zurückfordern und an Hochschulen mit höherer Nachfrage oder vorrangigen Graduiertenprogrammen weiterverteilen. Das Ministerium betont, dass jede Einrichtung mindestens so viele Genehmigungen erhält, wie sie 2024 tatsächlich genutzt hat, um kleinere regionale Colleges zu entlasten.
Auswirkungen auf den Hochschulsektor:
• Einnahmen: Die Studiengebühren internationaler Studierender machen etwa ein Drittel des Betriebsbudgets ontarischer Colleges aus; ein Rückgang um 23 % könnte im nächsten Jahr Einnahmen von über 700 Millionen kanadischen Dollar vernichten.
• Programme: Das Centennial College hat bereits 49 Programme eingestellt, und Gewerkschaftsvertreter warnen, dass bis zu 10.000 Stellen im Sektor gefährdet sein könnten.
• Wohnraum: Weniger Studienanfänger könnten den Druck auf lokale Mietmärkte verringern und so mit den bundesweiten Zielen zur Wohnraumschaffung in Einklang stehen.
Was Studierende und Arbeitgeber jetzt tun sollten:
Zukünftige Studierende sollten sich frühzeitig bewerben, Programme wählen, die auf Arbeitsmarktengpässe ausgerichtet sind, und einen Nachweis über eine Unterkunft vorlegen, um ihre Chancen auf eine Genehmigung zu erhöhen. Arbeitgeber, die Praktikanten oder Absolventen einstellen, müssen mit kleineren Bewerberpools rechnen und ihre Rekrutierung im Inland verstärken oder Automatisierungsstrategien planen.
Nationale Perspektive:
Der Rückforderungsmechanismus in Ontario wird von anderen Provinzen beobachtet, die 2024 ebenfalls PALs ungenutzt ließen. Sollte dieses Modell übernommen werden, könnte es zu einer landesweiten Umverteilung der Studiengenehmigungen zugunsten von Einrichtungen führen, die Kapazitäten und echte Nachfrage nachweisen können. Dies würde die Gesamtzahl der zukünftigen Absolventen, die für postgraduale Arbeitserlaubnisse und später für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung infrage kommen, weiter einschränken.
Quelle: Global News