
Ein aktueller Bericht von Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC), veröffentlicht am 16. Dezember und analysiert am 17. Dezember 2025, zeichnet ein gemischtes Bild des Zustands des Einwanderungssystems. Während die Gesamtzahl der Akten zum 31. Oktober leicht auf 2,18 Millionen zurückging, überschritt die Zahl der Fälle, die die Service-Standards überschreiten – der sogenannte „Rückstau“ – erstmals seit Sommer die Marke von einer Million.
Detaillierte Zahlen Die Warteschlangen für dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen (PR) bleiben der größte Engpass mit 501.300 rückständigen Fällen – mehr als die Hälfte des PR-Bestands. Die Zahl der temporären Aufenthaltsfälle (Studium, Arbeit und Besuch) fiel erstmals in diesem Jahr unter eine Million, begünstigt durch einen Rückgang der Neuankünfte von Studierenden und Arbeitskräften um 53 % nach Einführung von Kontingenten und höheren Nachweisanforderungen durch Ottawa. Die Bestände bei Einbürgerungen gingen weiter langsam zurück, doch ein leichter Anstieg komplexer Fälle erhöhte den Rückstau in dieser Kategorie auf 54.800.
Warum das für Arbeitgeber und Antragsteller wichtig ist 1. Die Bearbeitungszeiten für Familiennachzug und PR-Anträge außerhalb des Express Entry könnten sich verlängern, da Ressourcen für die großen Ziehungen im Dezember umverteilt werden. 2. Geringere Zuwanderung von internationalen Studierenden und Saisonarbeitskräften könnte 2026 zu Arbeitskräftemangel in Gastronomie, Landwirtschaft und Einzelhandel führen. 3. Schnellere Bearbeitungszeiten für Studien- und Arbeitserlaubnisse innerhalb Kanadas (minus 10.400 rückständige Fälle) deuten darauf hin, dass Verlängerungen vor Ort für Unternehmen, die Personalstabilität brauchen, weiterhin die sicherste Option sind.
Politischer Hintergrund Der Anstieg des Rückstaus fällt mit der Parlamentsdebatte über das Gesetz C-12 (Strong Borders Act) zusammen, das der Regierung neue Befugnisse zur Aussetzung von Einwanderungsprogrammen geben würde. Gleichzeitig reduziert IRCC die Ziele für temporäre Aufenthalte, während die PR-Ziele bei rund 380.000 jährlich stabil bleiben – eine Neuausrichtung, die laut Behörden die Nachfrage nach Wohnraum und Sozialleistungen stabilisieren soll, ohne das langfristige Wachstum zu beeinträchtigen.
Empfehlungen Antragsteller sollten vollständige digitale Unterlagen einreichen und die monatlichen Bestandsübersichten von IRCC im Blick behalten. Arbeitgeber, die auf das Temporary Foreign Worker Program oder das International Mobility Program angewiesen sind, sollten ihre Rekrutierung sechs bis acht Monate im Voraus planen, angesichts der Bearbeitungszeiten für LMIA und der zunehmenden Compliance-Kontrollen.
Detaillierte Zahlen Die Warteschlangen für dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen (PR) bleiben der größte Engpass mit 501.300 rückständigen Fällen – mehr als die Hälfte des PR-Bestands. Die Zahl der temporären Aufenthaltsfälle (Studium, Arbeit und Besuch) fiel erstmals in diesem Jahr unter eine Million, begünstigt durch einen Rückgang der Neuankünfte von Studierenden und Arbeitskräften um 53 % nach Einführung von Kontingenten und höheren Nachweisanforderungen durch Ottawa. Die Bestände bei Einbürgerungen gingen weiter langsam zurück, doch ein leichter Anstieg komplexer Fälle erhöhte den Rückstau in dieser Kategorie auf 54.800.
Warum das für Arbeitgeber und Antragsteller wichtig ist 1. Die Bearbeitungszeiten für Familiennachzug und PR-Anträge außerhalb des Express Entry könnten sich verlängern, da Ressourcen für die großen Ziehungen im Dezember umverteilt werden. 2. Geringere Zuwanderung von internationalen Studierenden und Saisonarbeitskräften könnte 2026 zu Arbeitskräftemangel in Gastronomie, Landwirtschaft und Einzelhandel führen. 3. Schnellere Bearbeitungszeiten für Studien- und Arbeitserlaubnisse innerhalb Kanadas (minus 10.400 rückständige Fälle) deuten darauf hin, dass Verlängerungen vor Ort für Unternehmen, die Personalstabilität brauchen, weiterhin die sicherste Option sind.
Politischer Hintergrund Der Anstieg des Rückstaus fällt mit der Parlamentsdebatte über das Gesetz C-12 (Strong Borders Act) zusammen, das der Regierung neue Befugnisse zur Aussetzung von Einwanderungsprogrammen geben würde. Gleichzeitig reduziert IRCC die Ziele für temporäre Aufenthalte, während die PR-Ziele bei rund 380.000 jährlich stabil bleiben – eine Neuausrichtung, die laut Behörden die Nachfrage nach Wohnraum und Sozialleistungen stabilisieren soll, ohne das langfristige Wachstum zu beeinträchtigen.
Empfehlungen Antragsteller sollten vollständige digitale Unterlagen einreichen und die monatlichen Bestandsübersichten von IRCC im Blick behalten. Arbeitgeber, die auf das Temporary Foreign Worker Program oder das International Mobility Program angewiesen sind, sollten ihre Rekrutierung sechs bis acht Monate im Voraus planen, angesichts der Bearbeitungszeiten für LMIA und der zunehmenden Compliance-Kontrollen.
Quelle: Immigration News Canada
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