
Um den überlasteten Einwanderungsdienst in Norditalien zu entlasten, hat die Questura di Torino eine Vereinbarung mit der katholischen Kurie getroffen, um alle Einwanderungsschalter in den modernen Komplex Santo Volto in der Via Val della Torre 3 zu verlegen. Der Vertrag, der am 23. Dezember abgeschlossen wurde und noch auf die Genehmigung des Innenministeriums wartet, wird bis Mitte 2026 drei bisher getrennte Servicepunkte – Abholung von Aufenthaltstiteln, Integration von Asylakten und Bearbeitung von Postkits – unter einem Dach zusammenführen.
Derzeit müssen Antragsteller zwischen den Standorten in der Via Botticelli, Via Fratelli Ruffini und Via Doré pendeln, oft an verschiedenen Tagen. Seit den Rückständen aus der Corona-Zeit und der Verlängerung der vorübergehenden Schutzgenehmigungen für Ukrainer ist die Nachfrage stark gestiegen: 2025 wurden 20 Prozent mehr Aufenthaltstitel ausgestellt als im Vorjahr. Die Behörden betonen, dass die modularen Hallen des neuen Standorts zusätzliche biometrische Kabinen, erweiterte Wartebereiche und eine bessere Barrierefreiheit für ältere und behinderte Antragsteller ermöglichen.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bringt die Zusammenlegung greifbare Vorteile. Ein zentraler „One-Stop-Shop“ soll die Wartezeiten für Erst- und Verlängerungstermine verkürzen – ein wichtiger Faktor, da das Piemont immer mehr ausländische Ingenieure für seine Elektrofahrzeug- und Halbleitercluster anzieht. Arbeitgeber können weiterhin Satellitenschalter in Bardonecchia, Ivrea und dem künftigen Büro in Rivoli für Mitarbeiter in alpinen oder Randgemeinden nutzen.
Die Beteiligten begrüßen den Plan, fordern jedoch, dass die Questura den Umzug mit dem nationalen Online-Buchungssystem Prenotafacile verknüpft. Ohne ausreichend digitale Termine könnten sich die Warteschlangen sonst einfach an einen anderen Ort verlagern, warnen Berater. Die Polizeibehörde kündigt eine Testphase ab September 2026 an, in der sowohl der alte als auch der neue Standort eine begrenzte Anzahl von Fällen bearbeiten, um den Übergang zu erleichtern.
Die Mieter des Santo Volto-Komplexes, in dem bereits soziale NGOs tätig sind, hoffen auf Synergien durch die Nähe, etwa durch vor Ort angebotene Rechtsberatung und Sprachkurse für Neuankömmlinge. Das Projekt wird durch eine Mischung aus EU-AMIF-Mitteln und regionalen Fördergeldern für Stadtentwicklung finanziert.
Derzeit müssen Antragsteller zwischen den Standorten in der Via Botticelli, Via Fratelli Ruffini und Via Doré pendeln, oft an verschiedenen Tagen. Seit den Rückständen aus der Corona-Zeit und der Verlängerung der vorübergehenden Schutzgenehmigungen für Ukrainer ist die Nachfrage stark gestiegen: 2025 wurden 20 Prozent mehr Aufenthaltstitel ausgestellt als im Vorjahr. Die Behörden betonen, dass die modularen Hallen des neuen Standorts zusätzliche biometrische Kabinen, erweiterte Wartebereiche und eine bessere Barrierefreiheit für ältere und behinderte Antragsteller ermöglichen.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bringt die Zusammenlegung greifbare Vorteile. Ein zentraler „One-Stop-Shop“ soll die Wartezeiten für Erst- und Verlängerungstermine verkürzen – ein wichtiger Faktor, da das Piemont immer mehr ausländische Ingenieure für seine Elektrofahrzeug- und Halbleitercluster anzieht. Arbeitgeber können weiterhin Satellitenschalter in Bardonecchia, Ivrea und dem künftigen Büro in Rivoli für Mitarbeiter in alpinen oder Randgemeinden nutzen.
Die Beteiligten begrüßen den Plan, fordern jedoch, dass die Questura den Umzug mit dem nationalen Online-Buchungssystem Prenotafacile verknüpft. Ohne ausreichend digitale Termine könnten sich die Warteschlangen sonst einfach an einen anderen Ort verlagern, warnen Berater. Die Polizeibehörde kündigt eine Testphase ab September 2026 an, in der sowohl der alte als auch der neue Standort eine begrenzte Anzahl von Fällen bearbeiten, um den Übergang zu erleichtern.
Die Mieter des Santo Volto-Komplexes, in dem bereits soziale NGOs tätig sind, hoffen auf Synergien durch die Nähe, etwa durch vor Ort angebotene Rechtsberatung und Sprachkurse für Neuankömmlinge. Das Projekt wird durch eine Mischung aus EU-AMIF-Mitteln und regionalen Fördergeldern für Stadtentwicklung finanziert.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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