
Berlin hat stillschweigend die im September wiedereingeführten „vorübergehenden“ Kontrollen an allen Landgrenzen – einschließlich der Grenzübergänge aus Tschechien – bis zum rechtlichen Höchsttermin am 15. März 2026 verlängert. Die im Bundesanzeiger am 22. Dezember veröffentlichte Mitteilung erlaubt es Bundespolizisten, Autofahrer, Bahnreisende und Buspassagiere stichprobenartig anzuhalten, um Ausweise, Reisezweck und finanzielle Mittel zu überprüfen.
Für die täglich rund 40.000 tschechischen Pendler, die nach Bayern und Sachsen einreisen, bedeutet dies längere und weniger planbare Fahrzeiten. Bereits jetzt werden Wartezeiten von 30 bis 45 Minuten auf der Autobahn D5 (Rozvadov–Waidhaus) und der Bahnstrecke Dresden–Prag gemeldet. Logistikunternehmen klagen, dass Just-in-time-Lieferungen nun größere Zeitpuffer erfordern, was die Kosten erhöht.
Reiseveranstalter raten Grenzgängern, Arbeitsverträge oder Einladungsschreiben mitzuführen, um die Kontrollen vor Ort zu beschleunigen. Multinationale Unternehmen mit Standorten auf beiden Seiten der Grenze überprüfen ihre Homeoffice-Regelungen und buchen teilweise Hotelkontingente in der Nähe der Werke, um tägliche Grenzübertritte zu vermeiden.
Die deutschen Behörden rechtfertigen die Verlängerung mit der Notwendigkeit, irreguläre Migration einzudämmen. Brüssel zeigt sich jedoch ungeduldig angesichts der wiederholten Verlängerungen. Sollte die Kontrolle über März hinaus fortgesetzt werden, könnte die Europäische Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten – ein Schritt, der die diplomatischen Beziehungen zwischen Prag und Berlin weiter belasten würde.
Für die täglich rund 40.000 tschechischen Pendler, die nach Bayern und Sachsen einreisen, bedeutet dies längere und weniger planbare Fahrzeiten. Bereits jetzt werden Wartezeiten von 30 bis 45 Minuten auf der Autobahn D5 (Rozvadov–Waidhaus) und der Bahnstrecke Dresden–Prag gemeldet. Logistikunternehmen klagen, dass Just-in-time-Lieferungen nun größere Zeitpuffer erfordern, was die Kosten erhöht.
Reiseveranstalter raten Grenzgängern, Arbeitsverträge oder Einladungsschreiben mitzuführen, um die Kontrollen vor Ort zu beschleunigen. Multinationale Unternehmen mit Standorten auf beiden Seiten der Grenze überprüfen ihre Homeoffice-Regelungen und buchen teilweise Hotelkontingente in der Nähe der Werke, um tägliche Grenzübertritte zu vermeiden.
Die deutschen Behörden rechtfertigen die Verlängerung mit der Notwendigkeit, irreguläre Migration einzudämmen. Brüssel zeigt sich jedoch ungeduldig angesichts der wiederholten Verlängerungen. Sollte die Kontrolle über März hinaus fortgesetzt werden, könnte die Europäische Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten – ein Schritt, der die diplomatischen Beziehungen zwischen Prag und Berlin weiter belasten würde.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News