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Das Schengen-ähnliche Touristenvisum des Golf-Kooperationsrats verschiebt sich auf 2026 und verlängert die Mehrfachvisumspflicht für Reisende in die VAE

Dez. 30, 2025
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Das Schengen-ähnliche Touristenvisum des Golf-Kooperationsrats verschiebt sich auf 2026 und verlängert die Mehrfachvisumspflicht für Reisende in die VAE
Die Hoffnungen, dass Touristen ab dem nächsten Jahr mit nur einer einzigen Genehmigung nahtlos zwischen den sechs Golfstaaten reisen können, haben sich zerschlagen. Golf-Beamte bestätigten am 29. Dezember, dass das lang erwartete einheitliche GCC-Touristenvisum – oft als „Grand Tours Visa“ bezeichnet – nicht wie ursprünglich angekündigt 2025, sondern erst 2026 eingeführt wird.

Der saudische Tourismusminister Ahmed Al Khateeb erklärte auf dem Gulf Gateway Investment Forum, dass eine tiefere technische und sicherheitstechnische Abstimmung zwischen den VAE, Saudi-Arabien, Katar, Oman, Kuwait und Bahrain noch erforderlich sei. Das Projekt benötigt eine gemeinsame digitale Einwanderungsplattform, Protokolle für den Echtzeit-Datenaustausch und harmonisierte Sicherheitsüberprüfungen, bevor die Grenzen unter einem einzigen System betrieben werden können – Komplexitäten, die den Zeitplan um mindestens 12 Monate verzögern.

Das Schengen-ähnliche Touristenvisum des Golf-Kooperationsrats verschiebt sich auf 2026 und verlängert die Mehrfachvisumspflicht für Reisende in die VAE


Für die Hotellerie und Veranstaltungsbranche der VAE bedeutet die Verzögerung eine weitere Hochsaison mit zahlreichen Visumanträgen für mehrstaatige Golf-Reiserouten. Reiseveranstalter in Dubai berichten, dass die durchschnittlichen Bearbeitungskosten für ein Paket mit sechs Stationen pro Reisendem über 400 US-Dollar betragen können – Kosten, die mit dem einheitlichen Visum deutlich sinken würden. Fluggesellschaften wie Emirates und flydubai, die auf Transitverkehr in ihren Golfnetzwerken setzen, müssen weiterhin unterschiedliche Visa-bei-Ankunft-Regelungen beachten, was das Marketing von durchgehenden Tickets erschwert.

Firmenreisemanager sollten die bestehenden Abläufe für Mehrfachvisa beibehalten und sicherstellen, dass Passagiere verstehen, dass an jeder GCC-Grenze weiterhin individuelle Einreisebestimmungen gelten. Die Verantwortlichen betonen jedoch, dass die Visum-Architektur weitgehend abgeschlossen ist; das Jahr 2026 wird für die Systemintegration und schrittweise Tests genutzt. Branchenanalysten sind der Ansicht, dass das zusätzliche Jahr tatsächlich zu einem zuverlässigeren Start führen könnte, um die Start-Stopp-Probleme zu vermeiden, die das EU-Schengen-Ein- und Ausreisemanagement-Upgrade 2024 belasteten.

Bis dahin behalten die VAE ihr eigenes Touristenvisumssystem bei – einschließlich der kürzlich erweiterten elektronischen Verlängerungsoption – und setzen weiterhin auf das einheitliche Visum als zentrales Element für das Wachstum des regionalen Tourismus.
Quelle: The Economic Times

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