
Ab dem heutigen 30. Dezember 2025 müssen Bürger des pazifischen Inselstaates Nauru vor der Reise ins Vereinigte Königreich ein reguläres Besuchervisum beantragen. Diese Änderung wurde in der diesmonatigen Erklärung zu den Änderungen der Einwanderungsbestimmungen gesetzlich verankert und ist nun in Kraft, wodurch Nauru nicht mehr auf der Visumverzichtsliste des Vereinigten Königreichs steht.
Das Innenministerium erklärt, dass dieser Schritt eine direkte Reaktion auf das kürzlich eingeführte Staatsbürgerschaft-durch-Investition-Programm (CBI) von Nauru ist. Die Minister argumentieren, dass das Programm – bei dem Investoren aus Drittstaaten mit begrenzten Aufenthalts- oder Überprüfungsanforderungen einen nauruischen Pass erhalten können – ein „nicht tragbares Risiko“ für die britische Grenzsicherheit darstellt, da es Personen eine Hintertür zur Identität bietet, die möglicherweise Einwanderungskontrollen umgehen wollen.
Praktisch bedeutet dies, dass nauruische Reisende nun ein Online-Visumantragsformular ausfüllen, die Antragsgebühr von 115 Pfund zahlen und vor der Abreise biometrische Daten persönlich abgeben müssen. Die Bearbeitungszeit für Länder mit geringem Antragsvolumen beträgt in der Regel drei Wochen, wobei das Innenministerium erklärt, die Nachfrage zu beobachten und die Kapazitäten bei Bedarf anzupassen.
Für Unternehmen dürfte die unmittelbare Auswirkung gering sein – im Jahr 2024 reisten weniger als 50 nauruische Staatsangehörige ins Vereinigte Königreich ein – doch der Präzedenzfall ist bedeutend. Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass das Vereinigte Königreich eine Visumpflicht für ein Land mit einem CBI-Programm verhängt (nach Antigua und Barbuda im Juli). Mobilitätsmanager sollten daher die globalen Entwicklungen im Bereich CBI genau verfolgen: Das Innenministerium hat signalisiert, dass jedes Programm, das britische Sicherheitsstandards nicht erfüllt, ähnliche Maßnahmen nach sich ziehen könnte.
Die Politik zeigt zudem die Bereitschaft der Regierung, Visa als Druckmittel in außenpolitischen Auseinandersetzungen einzusetzen. Im Gegensatz zu allgemeinen Änderungen im ETA- oder eVisa-System können gezielte Visapflichten schnell und mit minimalem gesetzgeberischem Aufwand verhängt werden, um Praktiken abzuschrecken, die London als besonders risikoreich einstuft.
Das Innenministerium erklärt, dass dieser Schritt eine direkte Reaktion auf das kürzlich eingeführte Staatsbürgerschaft-durch-Investition-Programm (CBI) von Nauru ist. Die Minister argumentieren, dass das Programm – bei dem Investoren aus Drittstaaten mit begrenzten Aufenthalts- oder Überprüfungsanforderungen einen nauruischen Pass erhalten können – ein „nicht tragbares Risiko“ für die britische Grenzsicherheit darstellt, da es Personen eine Hintertür zur Identität bietet, die möglicherweise Einwanderungskontrollen umgehen wollen.
Praktisch bedeutet dies, dass nauruische Reisende nun ein Online-Visumantragsformular ausfüllen, die Antragsgebühr von 115 Pfund zahlen und vor der Abreise biometrische Daten persönlich abgeben müssen. Die Bearbeitungszeit für Länder mit geringem Antragsvolumen beträgt in der Regel drei Wochen, wobei das Innenministerium erklärt, die Nachfrage zu beobachten und die Kapazitäten bei Bedarf anzupassen.
Für Unternehmen dürfte die unmittelbare Auswirkung gering sein – im Jahr 2024 reisten weniger als 50 nauruische Staatsangehörige ins Vereinigte Königreich ein – doch der Präzedenzfall ist bedeutend. Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass das Vereinigte Königreich eine Visumpflicht für ein Land mit einem CBI-Programm verhängt (nach Antigua und Barbuda im Juli). Mobilitätsmanager sollten daher die globalen Entwicklungen im Bereich CBI genau verfolgen: Das Innenministerium hat signalisiert, dass jedes Programm, das britische Sicherheitsstandards nicht erfüllt, ähnliche Maßnahmen nach sich ziehen könnte.
Die Politik zeigt zudem die Bereitschaft der Regierung, Visa als Druckmittel in außenpolitischen Auseinandersetzungen einzusetzen. Im Gegensatz zu allgemeinen Änderungen im ETA- oder eVisa-System können gezielte Visapflichten schnell und mit minimalem gesetzgeberischem Aufwand verhängt werden, um Praktiken abzuschrecken, die London als besonders risikoreich einstuft.
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