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Südkorea verlängert K-ETA-Befreiung und ermöglicht Finnen bis Ende 2026 papierfreies Reisen

Dez. 28, 2025
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Südkorea verlängert K-ETA-Befreiung und ermöglicht Finnen bis Ende 2026 papierfreies Reisen
Das südkoreanische Justizministerium bestätigte am späten 26. Dezember, dass die vorübergehende Aussetzung der Korea Electronic Travel Authorisation (K-ETA) bis zum 31. Dezember 2026 verlängert wird. Diese Verlängerung bedeutet, dass Inhaber eines finnischen Reisepasses – zusammen mit Staatsangehörigen aus 66 weiteren visumfreien Ländern – weiterhin ohne Ausfüllen des Online-K-ETA-Formulars und ohne Zahlung der Gebühr von ₩10.000 (ca. 7 €) für Geschäfts- oder Urlaubsaufenthalte von bis zu 90 Tagen nach Südkorea einreisen können.

Ursprünglich wurde K-ETA 2023 für die meisten Schengen-Staatsangehörigen verpflichtend eingeführt, 2024 jedoch aufgehoben, um den Tourismus nach der Pandemie anzukurbeln. Seoul meldet einen Anstieg der Ankünfte aus Finnland um 22 % im Jahr 2025, wobei die durchschnittlichen Ausgaben von Geschäftsreisenden wieder 96 % des Niveaus von 2019 erreichen. Die aktuelle Verlängerung, die rechtzeitig vor der geschäftigen Zeit des Mondneujahrs erfolgt, soll diese Erholung sichern und Busans Bewerbung für die Expo 2026 unterstützen.

Südkorea verlängert K-ETA-Befreiung und ermöglicht Finnen bis Ende 2026 papierfreies Reisen


Für finnische Unternehmen entfällt damit ein kleiner, aber lästiger bürokratischer Schritt. Dienstreisen zu Samsungs Campus in Suwon oder zu Kongresszentren in Pyeongchang können ohne vorherige Genehmigung gebucht werden. Reiseverantwortliche sollten jedoch beachten, dass Südkorea bei der Ankunft weiterhin Fingerabdrücke nimmt und ein separates digitales Gesundheitsformular (Q-Code) verlangt – Fluggesellschaften können die Beförderung verweigern, wenn dieses Formular fehlt.

Die Aussetzung ist nicht unbegrenzt gültig. Seoul wird die Besucherkontrollen neu bewerten, sobald Europas eigenes ETIAS-Reisegenehmigungssystem Ende 2026 startet; in einem solchen Szenario könnte K-ETA aus Gründen der Gegenseitigkeit wieder eingeführt werden. Unternehmen mit hohem Reiseaufkommen sollten daher die politischen Entwicklungen beobachten und K-ETA-Vorlagen für eine schnelle Reaktivierung bereithalten.

Praktisch benötigen finnische Staatsbürger nur einen biometrischen Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit. Achtung bei längeren Aufenthalten: Überziehungen von 90 Tagen oder aufeinanderfolgende Einreisen können zu Einwanderungsbefragungen führen. Analysten weisen darauf hin, dass das südkoreanische Wirtschaftsministerium für 2027 eine neue D-Visa-Kategorie für „digitale Nomaden“ prüft; falls diese eingeführt wird, könnte sie Finninnen und Finnen nach Ende der Aussetzung eine längerfristige Aufenthaltsmöglichkeit bieten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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