Tschechien führt vollständig digitales Einwanderungssystem ein, neues Aufenthaltsgesetz tritt in Kraft
Tschechisches Konsulat in Dresden setzt Anträge für reguläre Mitarbeiterkarten und Geschäftsvisa aus
Tschechien führt vollständig digitales Einwanderungssystem ein, neues Aufenthaltsgesetz tritt in Kraft
Neueste Nachrichten
Höherer tschechischer Mindestlohn treibt EU Blue Card- und ICT-Mindestgehälter in die Höhe
Die Anhebung des Mindestlohns in Tschechien hat die Gehaltsschwellen für die EU Blue Card und die ICT-Karte auf 77.245 CZK pro Monat erhöht, gültig für Anträge ab dem 1. Januar 2026. Arbeitgeber sehen sich mit höheren Personalkosten konfrontiert und müssen möglicherweise einige Bewerber auf langsamere Arbeitnehmerkarten umstellen. Eine zweite Erhöhung im Laufe des Jahres ist möglich, daher sollten Personalbudgets einen Puffer enthalten.
Tschechisches Konsulat in Dresden stoppt die Annahme von Anträgen für reguläre Mitarbeiterausweise und Geschäftsvisa
Ab dem 2. Januar 2026 nimmt das tschechische Konsulat in Dresden keine Anträge mehr für reguläre Arbeitnehmerkarten und Geschäftsvisa entgegen. Dadurch sind die meisten Drittstaatsangehörigen mit Wohnsitz in Deutschland gezwungen, ihre Anträge anderswo einzureichen. Projekte, die bisher über Dresden liefen, sehen sich nun mit Verzögerungen und höheren Kosten konfrontiert. Arbeitgeber sollten daher Bewerber umleiten oder alternative tschechische Visakategorien in Betracht ziehen.
Feiertagsschließung tschechischer Hilfszentren setzt ukrainische Flüchtlinge unter Druck
Die tschechischen Unterstützungszentren, die für die Verlängerung des vorübergehenden Schutzes von ukrainischen Flüchtlingen zuständig sind, arbeiteten während der Feiertage nur eingeschränkt und werden erst ab dem 5. Januar 2026 wieder vollständig geöffnet sein. Es gilt eine siebentägige Nachfrist, doch Arbeitgeber und Flüchtlinge müssen schnell handeln, um Unterbrechungen im rechtlichen Status zu vermeiden.