
Ab dem 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn in Tschechien auf 22.400 CZK pro Monat, was eine automatische Neuanpassung der Gehaltsschwellen für zwei wichtige hochqualifizierte Einwanderungswege auslöst: die EU Blue Card und das Intra-Corporate Transfer (ICT)-Programm. Neue Anträge müssen nun ein Bruttogehalt von mindestens 77.245 CZK pro Monat vorweisen – das entspricht dem 1,5-fachen des prognostizierten nationalen Durchschnittslohns.
Das Arbeitsministerium argumentiert, dass die Erhöhung die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gegenüber Nachbarn wie Deutschland und Österreich sichert, die ihre Blue Card-Schwellen im vergangenen Jahr angehoben haben. Arbeitgeber sehen hingegen steigenden Kostendruck: Ein Softwareentwickler auf mittlerer Ebene wird nun etwa 8.000 CZK mehr Grundgehalt pro Monat kosten – rund 3.900 Euro jährlich. Unternehmen, die diese Anforderungen nicht erfüllen können, müssen auf die reguläre Arbeitnehmerkarte zurückgreifen, die weiterhin einen Arbeitsmarkttest erfordert und die Einstellung um mehrere Wochen verzögern kann.
Anträge, die noch 2025 eingereicht werden, werden weiterhin nach der alten Schwelle bewertet. Mobilitätsberater warnen jedoch, dass die meisten im vierten Quartal 2025 ausgestellten Angebote Vertragszusätze benötigen, um rechtskonform zu bleiben. Da Blue Cards EU-weit gültig sind, könnte eine Herabstufung auf Arbeitnehmerkarten zukünftige innergemeinschaftliche Transfers erschweren.
Das Innenministerium wird die endgültige Durchschnittslohnsumme im März veröffentlichen. Sollte die Prognose um mehr als fünf Prozent abweichen, ist eine zweite Anpassung zur Jahresmitte möglich – HR-Teams sollten daher entsprechende Puffer in ihre Kostenplanungen für 2026 einbauen. Praktischer Tipp: Gehälter, die in Euro oder Dollar angegeben sind, sollten nach Währungsumrechnung noch einmal überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie die neue Mindestgrenze erfüllen.
Das Arbeitsministerium argumentiert, dass die Erhöhung die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gegenüber Nachbarn wie Deutschland und Österreich sichert, die ihre Blue Card-Schwellen im vergangenen Jahr angehoben haben. Arbeitgeber sehen hingegen steigenden Kostendruck: Ein Softwareentwickler auf mittlerer Ebene wird nun etwa 8.000 CZK mehr Grundgehalt pro Monat kosten – rund 3.900 Euro jährlich. Unternehmen, die diese Anforderungen nicht erfüllen können, müssen auf die reguläre Arbeitnehmerkarte zurückgreifen, die weiterhin einen Arbeitsmarkttest erfordert und die Einstellung um mehrere Wochen verzögern kann.
Anträge, die noch 2025 eingereicht werden, werden weiterhin nach der alten Schwelle bewertet. Mobilitätsberater warnen jedoch, dass die meisten im vierten Quartal 2025 ausgestellten Angebote Vertragszusätze benötigen, um rechtskonform zu bleiben. Da Blue Cards EU-weit gültig sind, könnte eine Herabstufung auf Arbeitnehmerkarten zukünftige innergemeinschaftliche Transfers erschweren.
Das Innenministerium wird die endgültige Durchschnittslohnsumme im März veröffentlichen. Sollte die Prognose um mehr als fünf Prozent abweichen, ist eine zweite Anpassung zur Jahresmitte möglich – HR-Teams sollten daher entsprechende Puffer in ihre Kostenplanungen für 2026 einbauen. Praktischer Tipp: Gehälter, die in Euro oder Dollar angegeben sind, sollten nach Währungsumrechnung noch einmal überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie die neue Mindestgrenze erfüllen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Tschechische Republik.Mehr von Tschechische Republik
Alle anzeigen
Feiertagsschließung tschechischer Hilfszentren setzt ukrainische Flüchtlinge unter Druck
Tschechien führt vollständig digitales Einwanderungssystem ein, neues Aufenthaltsgesetz tritt in Kraft