
Das tschechische Generalkonsulat in Dresden sorgte am 2. Januar für Aufsehen bei Mobility-Managern, als es de facto eine „Null-Quote“ für Standardanträge auf Employee Cards und Business-Visa verkündete. Ausgenommen sind nur Staatsangehörige einer bevorzugten Länderliste (darunter die USA und Großbritannien) sowie Teilnehmer an tschechischen Talentprogrammen.
Das Außenministerium betont, dass die Maßnahme vorübergehend sei und dazu diene, das Konsularpersonal auf humanitäre Fälle und Familienzusammenführungen zu konzentrieren. Berater sehen jedoch wirtschaftliche Gründe: Deutschland hat sich als Ausgangspunkt für IT-Freiberufler aus Nicht-EU-Ländern etabliert, die tschechische Kunden betreuen. Prag will sicherstellen, dass der lokale Arbeitsmarkt vorrangig bedient wird. Die Wartezeiten für Termine in Dresden hatten sich bis Ende 2025 auf 15 Monate verlängert.
Für Unternehmen, die neue Mitarbeiter über Dresden einreisen lassen wollten, hat dies unmittelbare Folgen. Die meisten Bewerber müssen nun in ihren Heimatländern beantragen, was zusätzliche Flugkosten, Übersetzungen und mehrere Wochen Verzögerung im Projektablauf bedeutet. Alternativen sind die Nutzung der neu verdoppelten Digital-Nomad-Visa-Quote (5.000 Plätze im Jahr 2026) oder die Umwandlung in eine Employee Card vor Ort – letztere birgt jedoch das Risiko, die 90-Tage-Schengen-Frist für viele Auftragnehmer zu überschreiten.
Empfehlungen: laufende Visaanträge prüfen, Einladungsschreiben an andere Botschaften umleiten und längere Vorlaufzeiten einplanen. Mobility-Dienstleister berichten, dass Wien und Bratislava derzeit die kürzesten Wartezeiten für tschechische Arbeitsvisa haben, wobei die Kapazitäten bei steigender Nachfrage schnell knapp werden könnten.
Das Außenministerium betont, dass die Maßnahme vorübergehend sei und dazu diene, das Konsularpersonal auf humanitäre Fälle und Familienzusammenführungen zu konzentrieren. Berater sehen jedoch wirtschaftliche Gründe: Deutschland hat sich als Ausgangspunkt für IT-Freiberufler aus Nicht-EU-Ländern etabliert, die tschechische Kunden betreuen. Prag will sicherstellen, dass der lokale Arbeitsmarkt vorrangig bedient wird. Die Wartezeiten für Termine in Dresden hatten sich bis Ende 2025 auf 15 Monate verlängert.
Für Unternehmen, die neue Mitarbeiter über Dresden einreisen lassen wollten, hat dies unmittelbare Folgen. Die meisten Bewerber müssen nun in ihren Heimatländern beantragen, was zusätzliche Flugkosten, Übersetzungen und mehrere Wochen Verzögerung im Projektablauf bedeutet. Alternativen sind die Nutzung der neu verdoppelten Digital-Nomad-Visa-Quote (5.000 Plätze im Jahr 2026) oder die Umwandlung in eine Employee Card vor Ort – letztere birgt jedoch das Risiko, die 90-Tage-Schengen-Frist für viele Auftragnehmer zu überschreiten.
Empfehlungen: laufende Visaanträge prüfen, Einladungsschreiben an andere Botschaften umleiten und längere Vorlaufzeiten einplanen. Mobility-Dienstleister berichten, dass Wien und Bratislava derzeit die kürzesten Wartezeiten für tschechische Arbeitsvisa haben, wobei die Kapazitäten bei steigender Nachfrage schnell knapp werden könnten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News