
Kurz nach Mitternacht am 1. Januar 2026 hat die Tschechische Republik die umfassendste Reform ihrer Einwanderungsregeln seit zwei Jahrzehnten in Kraft gesetzt. Das neue Gesetz über den Aufenthalt von Ausländern, das nach jahrelangem Lobbying im letzten Sommer verabschiedet wurde, ersetzt ein Flickwerk von über 70 Änderungen durch einen durchgängig digitalen Ablauf, der auf einem sicheren Online-„Ausländer-Konto“ basiert.
Im neuen System können alle wichtigen Schritte – Antragstellung, Hochladen von Verträgen, Gebührenzahlung, Adressänderungen oder Verlängerungsanträge – online erledigt werden, sobald der Ausländer seine tschechische elektronische Identität (e-ID) aktiviert hat. Biometrische Daten werden weiterhin persönlich erfasst, doch Terminvereinbarung, Dokumentenprüfung und Statusaktualisierungen laufen nun über ein zentrales Portal des Innenministeriums. Behörden rechnen damit, dass die Bearbeitungszeiten für Mitarbeiterkarten und EU-Blaue Karten von durchschnittlich sechs Wochen auf „deutlich unter einen Monat“ sinken.
Für Arbeitgeber und Hochschulen führt das Gesetz das verpflichtende „Garanten“-Prinzip ein. Sponsoren müssen den Aufenthaltszweck bestätigen, Änderungen überwachen und elektronische Meldungen innerhalb von acht Tagen einreichen; bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 500.000 CZK. Diese Verpflichtung erhöht zwar den Compliance-Druck, verschafft HR- und Mobility-Teams aber auch Echtzeit-Einblick in alle gesponserten Fälle – Daten, die viele multinationale Unternehmen bereits über eine im Dezember freigegebene API in ihre globalen Dashboards integriert haben.
Auch EU-Bürger sind betroffen. Die langfristige Registrierung wird online verlagert und bleibt während einer einjährigen Übergangsphase freiwillig, wird aber ab 2027 verpflichtend. Kommunen hatten sich stark für diese Änderung eingesetzt, da bessere Daten über ansässige Ausländer ihnen helfen sollen, Schulen, Krankenhäuser und Abfallentsorgung besser zu planen.
Praktischer Tipp für Mobility-Manager: Sponsorenprofile sofort anlegen, die e-ID-Aktivierung in Onboarding-Checklisten aufnehmen und große Uploads diese Woche staffeln, da das System unter hoher Last steht. Erste Nutzer berichten von einem stabilen Portal, allerdings mit langsameren Reaktionszeiten während der morgendlichen Spitzenstunden.
Im neuen System können alle wichtigen Schritte – Antragstellung, Hochladen von Verträgen, Gebührenzahlung, Adressänderungen oder Verlängerungsanträge – online erledigt werden, sobald der Ausländer seine tschechische elektronische Identität (e-ID) aktiviert hat. Biometrische Daten werden weiterhin persönlich erfasst, doch Terminvereinbarung, Dokumentenprüfung und Statusaktualisierungen laufen nun über ein zentrales Portal des Innenministeriums. Behörden rechnen damit, dass die Bearbeitungszeiten für Mitarbeiterkarten und EU-Blaue Karten von durchschnittlich sechs Wochen auf „deutlich unter einen Monat“ sinken.
Für Arbeitgeber und Hochschulen führt das Gesetz das verpflichtende „Garanten“-Prinzip ein. Sponsoren müssen den Aufenthaltszweck bestätigen, Änderungen überwachen und elektronische Meldungen innerhalb von acht Tagen einreichen; bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 500.000 CZK. Diese Verpflichtung erhöht zwar den Compliance-Druck, verschafft HR- und Mobility-Teams aber auch Echtzeit-Einblick in alle gesponserten Fälle – Daten, die viele multinationale Unternehmen bereits über eine im Dezember freigegebene API in ihre globalen Dashboards integriert haben.
Auch EU-Bürger sind betroffen. Die langfristige Registrierung wird online verlagert und bleibt während einer einjährigen Übergangsphase freiwillig, wird aber ab 2027 verpflichtend. Kommunen hatten sich stark für diese Änderung eingesetzt, da bessere Daten über ansässige Ausländer ihnen helfen sollen, Schulen, Krankenhäuser und Abfallentsorgung besser zu planen.
Praktischer Tipp für Mobility-Manager: Sponsorenprofile sofort anlegen, die e-ID-Aktivierung in Onboarding-Checklisten aufnehmen und große Uploads diese Woche staffeln, da das System unter hoher Last steht. Erste Nutzer berichten von einem stabilen Portal, allerdings mit langsameren Reaktionszeiten während der morgendlichen Spitzenstunden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News