
Ein heftiger Wintersturm, der über Westeuropa zieht, zwang den Flughafen Amsterdam Schiphol am 5. Januar 2026 zur Stornierung von 450 Flügen. Branchendaten zeigen, dass mindestens 18 der gestrichenen Verbindungen Finnair oder Oneworld-Partner betrafen, die Helsinki anfliegen. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP und Reuters berichteten, dass der viertgrößte Flughafen Europas seit Freitag mit Rückständen bei der Enteisung kämpft, während weiterer Schneefall erwartet wird.
Während Helsinki-Vantaa voll einsatzfähig blieb, warnte Finnair vor möglichen Anschlussproblemen für Passagiere aus Nordamerika und Großbritannien, die über Amsterdam anreisen. Die Reiseveranstalter Amex GBT und FCM berichteten, dass bereits Dutzende finnischer Geschäftsreisen über Kopenhagen und Stockholm umgeleitet wurden, um Anschlussmeetings in Tampere und Oulu zu sichern. KLM stoppte den Ticketverkauf auf betroffenen Strecken und riet Kunden – auch denen mit Ziel Finnland – nicht dringende Reisen zu verschieben.
Die Störung erinnert daran, dass Mobilitätsplaner nicht nur das finnische Wetter, sondern auch die Bedingungen an wichtigen Umsteigeknoten im Blick behalten müssen. Arbeitgeber sollten ihre Duty-of-Care-Systeme überprüfen, damit PNRs mit nicht-finnischen Marketing-Carriern Echtzeitwarnungen auslösen. Reisende, die in den Niederlanden festsitzen, können nach Wiederaufnahme der Flüge visumfrei bis zu 90 Tage nach Finnland einreisen, gemäß Schengen-Regeln. Ein Überschreiten der Aufenthaltsdauer im EU-Binnenraum kann jedoch drohen, wenn Ersatzrouten über die geplante Rückkehr hinausgehen.
Finavia erklärte, dass zusätzliches Personal bereitsteht, falls umgeleitete Flüge in Helsinki landen wollen, die Kapazität für Großraumflugzeuge während der Nachmittags-Hauptverkehrszeiten jedoch begrenzt ist. Reisende mit Terminen am selben Tag in Süd-Finnland könnten die abendliche Hochgeschwindigkeitsfähre von Tallinn nutzen, die vom Sturm unberührt bleibt.
Meteorologen erwarten eine Wetterbesserung bis Dienstagabend, doch durch Rückstaus bei Flugzeugen und Crewwechseln könnten Verzögerungen bis Mitte der Woche anhalten. Mobilitätsteams sollten nicht nur den Flugstatus, sondern auch die Verfügbarkeit von Unterkünften in Flughafennähe überwachen, da Hotels während der Winterstörungen im Vorjahr eine Auslastung von 92 Prozent erreichten.
Während Helsinki-Vantaa voll einsatzfähig blieb, warnte Finnair vor möglichen Anschlussproblemen für Passagiere aus Nordamerika und Großbritannien, die über Amsterdam anreisen. Die Reiseveranstalter Amex GBT und FCM berichteten, dass bereits Dutzende finnischer Geschäftsreisen über Kopenhagen und Stockholm umgeleitet wurden, um Anschlussmeetings in Tampere und Oulu zu sichern. KLM stoppte den Ticketverkauf auf betroffenen Strecken und riet Kunden – auch denen mit Ziel Finnland – nicht dringende Reisen zu verschieben.
Die Störung erinnert daran, dass Mobilitätsplaner nicht nur das finnische Wetter, sondern auch die Bedingungen an wichtigen Umsteigeknoten im Blick behalten müssen. Arbeitgeber sollten ihre Duty-of-Care-Systeme überprüfen, damit PNRs mit nicht-finnischen Marketing-Carriern Echtzeitwarnungen auslösen. Reisende, die in den Niederlanden festsitzen, können nach Wiederaufnahme der Flüge visumfrei bis zu 90 Tage nach Finnland einreisen, gemäß Schengen-Regeln. Ein Überschreiten der Aufenthaltsdauer im EU-Binnenraum kann jedoch drohen, wenn Ersatzrouten über die geplante Rückkehr hinausgehen.
Finavia erklärte, dass zusätzliches Personal bereitsteht, falls umgeleitete Flüge in Helsinki landen wollen, die Kapazität für Großraumflugzeuge während der Nachmittags-Hauptverkehrszeiten jedoch begrenzt ist. Reisende mit Terminen am selben Tag in Süd-Finnland könnten die abendliche Hochgeschwindigkeitsfähre von Tallinn nutzen, die vom Sturm unberührt bleibt.
Meteorologen erwarten eine Wetterbesserung bis Dienstagabend, doch durch Rückstaus bei Flugzeugen und Crewwechseln könnten Verzögerungen bis Mitte der Woche anhalten. Mobilitätsteams sollten nicht nur den Flugstatus, sondern auch die Verfügbarkeit von Unterkünften in Flughafennähe überwachen, da Hotels während der Winterstörungen im Vorjahr eine Auslastung von 92 Prozent erreichten.
Quelle: Reuters / ANP
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