
Mobilitätsplaner, die auf das tschechische Visazentrum in Dresden angewiesen sind, standen diese Woche vor einem leeren Terminkalender. Am 2. Januar veröffentlichte das Konsulat stillschweigend eine „Null-Quote“ für Standardanträge auf Mitarbeiterkarten und langfristige Geschäftsvisa, wodurch Termine bis auf Weiteres ausgesetzt wurden. Nur Bewerber im Rahmen tschechischer Talentprogramme oder mit bevorzugten Nationalitäten können weiterhin Termine erhalten.
Laut dem Außenministerium in Prag wurden Mitarbeiter umverteilt, um Familienzusammenführungs- und Schutzfälle zu bearbeiten, nachdem Deutschland im vergangenen Herbst Rekordzahlen bei Asylanträgen verzeichnete. Berater sehen jedoch einen weiteren Grund: Berlin ist zu einem Sprungbrett für IT-Freiberufler aus Nicht-EU-Staaten geworden, die mit deutschen Kurzzeitvisa in den Schengen-Raum einreisen und von dort aus nach Prag pendeln, um die tschechischen Arbeitsmarktprüfungen zu umgehen. Die Aussetzung der Geschäftsvisa in Dresden schließt diese Lücke vorerst.
Die Sperre hat unmittelbare operative Folgen. Arbeitgeber leiten Anträge nun nach Wien, Bratislava und Warschau weiter, doch diese Standorte verfügen über geringere Kontingente und längere Bearbeitungszeiten. Projekte mit Starttermin im ersten Quartal könnten daher auf Remote-Onboarding oder angepasste Dienstleistungsverträge angewiesen sein, um im Zeitplan zu bleiben.
Personalabteilungen sollten bestehende Visapoint- oder MFA-Portal-Buchungen überprüfen – das Konsulat erklärt, dass Termine nach dem 2. Januar ungültig sind, sofern sie nicht mit einem anerkannten Talentprogramm verknüpft sind. Alternative Botschaften verlangen meist beglaubigte Kopien von Abschlüssen, sodass die Legalisierung der Dokumente zusätzliche Wochen in Anspruch nehmen kann.
Das Ministerium kündigt eine Überprüfung bis zum 31. Januar an, doch Insider vermuten, dass die Pause bis zur Aufhebung der deutschen Binnengrenzkontrollen Mitte März andauern könnte. Unternehmen wird geraten, Notfallpläne für alternative Routen bereitzuhalten und die Personalverantwortlichen über mögliche Verzögerungen zu informieren.
Laut dem Außenministerium in Prag wurden Mitarbeiter umverteilt, um Familienzusammenführungs- und Schutzfälle zu bearbeiten, nachdem Deutschland im vergangenen Herbst Rekordzahlen bei Asylanträgen verzeichnete. Berater sehen jedoch einen weiteren Grund: Berlin ist zu einem Sprungbrett für IT-Freiberufler aus Nicht-EU-Staaten geworden, die mit deutschen Kurzzeitvisa in den Schengen-Raum einreisen und von dort aus nach Prag pendeln, um die tschechischen Arbeitsmarktprüfungen zu umgehen. Die Aussetzung der Geschäftsvisa in Dresden schließt diese Lücke vorerst.
Die Sperre hat unmittelbare operative Folgen. Arbeitgeber leiten Anträge nun nach Wien, Bratislava und Warschau weiter, doch diese Standorte verfügen über geringere Kontingente und längere Bearbeitungszeiten. Projekte mit Starttermin im ersten Quartal könnten daher auf Remote-Onboarding oder angepasste Dienstleistungsverträge angewiesen sein, um im Zeitplan zu bleiben.
Personalabteilungen sollten bestehende Visapoint- oder MFA-Portal-Buchungen überprüfen – das Konsulat erklärt, dass Termine nach dem 2. Januar ungültig sind, sofern sie nicht mit einem anerkannten Talentprogramm verknüpft sind. Alternative Botschaften verlangen meist beglaubigte Kopien von Abschlüssen, sodass die Legalisierung der Dokumente zusätzliche Wochen in Anspruch nehmen kann.
Das Ministerium kündigt eine Überprüfung bis zum 31. Januar an, doch Insider vermuten, dass die Pause bis zur Aufhebung der deutschen Binnengrenzkontrollen Mitte März andauern könnte. Unternehmen wird geraten, Notfallpläne für alternative Routen bereitzuhalten und die Personalverantwortlichen über mögliche Verzögerungen zu informieren.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News