
Mobilitätsteams, die auf das tschechische Visazentrum in Dresden angewiesen sind, wurden am 2. Januar überrascht, als der Terminplan komplett gelöscht wurde. Eine knappe Mitteilung auf der Website des Konsulats verkündete eine „Null-Quote“ für reguläre Anträge auf Employee-Card und langfristige Geschäftsvisa, wobei der Zugang auf eine kurze Liste bevorzugter Nationalitäten und Fälle aus Regierungs-Talentprogrammen beschränkt wurde.
Das Außenministerium erklärt, die Aussetzung sei vorübergehend und auf humanitäre Arbeitsbelastungen zurückzuführen: Mitarbeiter wurden für Familienzusammenführungs- und Schutzgespräche umgeschichtet, nachdem im vergangenen Herbst eine Rekordzahl von Asylsuchenden nach Deutschland gekommen war. Berater vermuten jedoch wirtschaftliche Gründe – Berlin hat sich zu einem Sprungbrett für IT-Auftragnehmer aus Nicht-EU-Ländern entwickelt, die mit deutschen Schengen-Visa einreisen und zu tschechischen Kunden pendeln, womöglich unter Umgehung der tschechischen Arbeitsmarktprüfungen.
Die Kapazitätsengpässe waren bereits vor der Weihnachtszeit gravierend. Erstbewerber für die Employee-Card mussten in Dresden bis zu 15 Monate auf biometrische Termine warten – im Vergleich zu sechs Wochen in Kiew und acht Wochen in Manila. Da der Schalter nun für die meisten Kategorien geschlossen ist, müssen Arbeitgeber ihre Fälle an Botschaften in Ankara, Belgrad oder Abu Dhabi weiterleiten, was zusätzliche Reise- und Übersetzungskosten verursacht.
Visa-Vermittler berichten von einem Anstieg der Anfragen zur Sicherung alternativer Konsulatstermine, während einige Unternehmen neue Mitarbeiter vorübergehend ins Homeoffice schicken, bis die Quoten wieder geöffnet werden. Das Ministerium hat eine Überprüfung Ende Januar angekündigt, doch Insider warnen, dass der Stopp bis ins Frühjahr 2026 andauern könnte.
Empfohlene Maßnahmen für die Unternehmensmobilität sind die Priorisierung aktiver Kandidaten nach Geschäftskritikalität, die Buchung von Ersatzterminen – auch wenn Doppelbuchungen später storniert werden – sowie die Prüfung von Pässen auf visafreie Nationalitäten, um Konsulanträge ganz zu vermeiden.
Das Außenministerium erklärt, die Aussetzung sei vorübergehend und auf humanitäre Arbeitsbelastungen zurückzuführen: Mitarbeiter wurden für Familienzusammenführungs- und Schutzgespräche umgeschichtet, nachdem im vergangenen Herbst eine Rekordzahl von Asylsuchenden nach Deutschland gekommen war. Berater vermuten jedoch wirtschaftliche Gründe – Berlin hat sich zu einem Sprungbrett für IT-Auftragnehmer aus Nicht-EU-Ländern entwickelt, die mit deutschen Schengen-Visa einreisen und zu tschechischen Kunden pendeln, womöglich unter Umgehung der tschechischen Arbeitsmarktprüfungen.
Die Kapazitätsengpässe waren bereits vor der Weihnachtszeit gravierend. Erstbewerber für die Employee-Card mussten in Dresden bis zu 15 Monate auf biometrische Termine warten – im Vergleich zu sechs Wochen in Kiew und acht Wochen in Manila. Da der Schalter nun für die meisten Kategorien geschlossen ist, müssen Arbeitgeber ihre Fälle an Botschaften in Ankara, Belgrad oder Abu Dhabi weiterleiten, was zusätzliche Reise- und Übersetzungskosten verursacht.
Visa-Vermittler berichten von einem Anstieg der Anfragen zur Sicherung alternativer Konsulatstermine, während einige Unternehmen neue Mitarbeiter vorübergehend ins Homeoffice schicken, bis die Quoten wieder geöffnet werden. Das Ministerium hat eine Überprüfung Ende Januar angekündigt, doch Insider warnen, dass der Stopp bis ins Frühjahr 2026 andauern könnte.
Empfohlene Maßnahmen für die Unternehmensmobilität sind die Priorisierung aktiver Kandidaten nach Geschäftskritikalität, die Buchung von Ersatzterminen – auch wenn Doppelbuchungen später storniert werden – sowie die Prüfung von Pässen auf visafreie Nationalitäten, um Konsulanträge ganz zu vermeiden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News