
Das australische Innenministerium hat das Evidenzniveau für Studentenvisa aus Indien ab dem 8. Januar von Stufe 2 auf Stufe 3 angehoben. Dieser außerplanmäßige Schritt folgt auf einen Anstieg von Dokumentenfälschungen – insbesondere gefälschter Abschlüsse – die bei Integritätsprüfungen im Jahr 2025 aufgedeckt wurden. Unter Stufe 3 müssen indische Antragsteller umfassendere finanzielle Nachweise und detaillierte akademische Zeugnisse vorlegen und können mit zusätzlichen Interviews rechnen.
Die Änderung betrifft die Subclass 500 Studentenvisa und Temporary Graduate Visa. Bildungsexperten rechnen damit, dass sich die Bearbeitungszeiten von vier auf bis zu acht Wochen verdoppeln könnten, bei gleichzeitig höheren Ablehnungsquoten für Randprofile. Universitäten, die stark vom indischen Markt abhängig sind – Inder machten 2025 22 Prozent der neuen internationalen Einschreibungen aus – bereiten sich auf Engpässe mitten im Semester vor und drängen Canberra auf Übergangsregelungen.
Für indische Familien bedeutet dies zunächst höhere Vorauszahlungen: Der Nachweis von 29.710 AUD für Lebenshaltungskosten pro Jahr plus Studiengebühren für das erste Jahr muss nun auf Bankkonten erbracht werden, die mindestens drei Monate alt sind. Alleinige Darlehenszusagen reichen nicht mehr aus. Für Angehörige sind separate finanzielle Mittel erforderlich.
Langfristig erwarten Bildungsexperten eine Verlagerung hin zu konkurrierenden Zielländern wie Kanada oder Großbritannien, falls die Genehmigungsquoten sinken. Arbeitgeber in Australien, die Absolventen mit dem 485-Visum einstellen, befürchten angesichts steigender Nachfrage nach IT- und Ingenieurfachkräften durch Bewertungsstellen einen Fachkräftemangel.
Die Änderung betrifft die Subclass 500 Studentenvisa und Temporary Graduate Visa. Bildungsexperten rechnen damit, dass sich die Bearbeitungszeiten von vier auf bis zu acht Wochen verdoppeln könnten, bei gleichzeitig höheren Ablehnungsquoten für Randprofile. Universitäten, die stark vom indischen Markt abhängig sind – Inder machten 2025 22 Prozent der neuen internationalen Einschreibungen aus – bereiten sich auf Engpässe mitten im Semester vor und drängen Canberra auf Übergangsregelungen.
Für indische Familien bedeutet dies zunächst höhere Vorauszahlungen: Der Nachweis von 29.710 AUD für Lebenshaltungskosten pro Jahr plus Studiengebühren für das erste Jahr muss nun auf Bankkonten erbracht werden, die mindestens drei Monate alt sind. Alleinige Darlehenszusagen reichen nicht mehr aus. Für Angehörige sind separate finanzielle Mittel erforderlich.
Langfristig erwarten Bildungsexperten eine Verlagerung hin zu konkurrierenden Zielländern wie Kanada oder Großbritannien, falls die Genehmigungsquoten sinken. Arbeitgeber in Australien, die Absolventen mit dem 485-Visum einstellen, befürchten angesichts steigender Nachfrage nach IT- und Ingenieurfachkräften durch Bewertungsstellen einen Fachkräftemangel.
Quelle: news.com.au