
Premierminister Anthony Albanese hat nach dem Terroranschlag in Bondi am 6. Januar eine seltene Entscheidung getroffen und das australische Parlament für zwei Sondersitzungstage am 19. und 20. Januar einberufen. Der Entwurf des Gesetzes zur nationalen Sicherheit (Hassrede und Waffen) bündelt drei bedeutende Reformen:
1. Einführung der strengsten bundesweiten Strafbestimmungen gegen Hassrede und Verleumdung in Australien;
2. das größte Rückkaufprogramm für Waffen seit Port Arthur;
3. neue Befugnisse im Migrationsgesetz, die dem Innenminister erlauben, Visa zu verweigern oder zu widerrufen, wenn der Inhaber Rassenhass gefördert hat – auch ohne strafrechtliche Verurteilung.
Regierungsinsider berichten, dass die Visabestimmungen, die sich am kanadischen Ausschlussprinzip für „Hasspropagandisten“ orientieren, den Einwanderungsbehörden eine klarere rechtliche Grundlage bieten, um extremistische Redner zu sperren oder Nicht-Staatsbürger, die online zu Gewalt aufrufen, abzuschieben. Experten für Geschäftsreisen weisen darauf hin, dass die Schwelle für „öffentliche Unruhe“ gesenkt wird, was bedeutet, dass Unternehmen, die ausländische Redner einladen, strengere Sorgfaltsprüfungen durchführen müssen.
Albanese hat eine parteiübergreifende Beratung zugesagt, doch die Opposition lehnt es ab, Waffenkontrolle mit Maßnahmen zu Rede- und Migrationsrecht in einem einzigen Gesetz zu verknüpfen. Branchenverbände multinationaler Arbeitgeber fordern klare Schutzmechanismen, damit routinemäßige Diversity-Schulungen oder Whistleblowing nicht fälschlich als Verleumdung ausgelegt werden können.
Sollte das Gesetz noch in diesem Monat verabschiedet werden, rechnet das Innenministerium damit, bis März neue Richtlinien für Grenzbeamte herauszugeben – rechtzeitig zur geschäftigen Reisezeit nach dem chinesischen Neujahr. Unternehmen wird geraten, jetzt Rednereinladungen, Mitarbeiter-Mobilitätsrichtlinien und Regelungen zu zulässiger Meinungsäußerung zu überprüfen, um unbeabsichtigte Visaverweigerungen nach Inkrafttreten der Reformen zu vermeiden.
Für Manager globaler Mobilität ist nicht nur die Verschärfung der Strafen für Hassrede relevant, sondern auch die erweiterte Ermessensspielraum des Ministers im Migrationsgesetz. Praktisch kann jeder temporäre oder permanente Bewohner, dessen Verhalten online oder offline als rassistisch eingestuft wird, mit sofortigem Visawiderruf und Haft bis zur Abschiebung rechnen – eine Befugnis, die weit über die bisherigen Charakterprüfungen nach Abschnitt 501 hinausgeht.
1. Einführung der strengsten bundesweiten Strafbestimmungen gegen Hassrede und Verleumdung in Australien;
2. das größte Rückkaufprogramm für Waffen seit Port Arthur;
3. neue Befugnisse im Migrationsgesetz, die dem Innenminister erlauben, Visa zu verweigern oder zu widerrufen, wenn der Inhaber Rassenhass gefördert hat – auch ohne strafrechtliche Verurteilung.
Regierungsinsider berichten, dass die Visabestimmungen, die sich am kanadischen Ausschlussprinzip für „Hasspropagandisten“ orientieren, den Einwanderungsbehörden eine klarere rechtliche Grundlage bieten, um extremistische Redner zu sperren oder Nicht-Staatsbürger, die online zu Gewalt aufrufen, abzuschieben. Experten für Geschäftsreisen weisen darauf hin, dass die Schwelle für „öffentliche Unruhe“ gesenkt wird, was bedeutet, dass Unternehmen, die ausländische Redner einladen, strengere Sorgfaltsprüfungen durchführen müssen.
Albanese hat eine parteiübergreifende Beratung zugesagt, doch die Opposition lehnt es ab, Waffenkontrolle mit Maßnahmen zu Rede- und Migrationsrecht in einem einzigen Gesetz zu verknüpfen. Branchenverbände multinationaler Arbeitgeber fordern klare Schutzmechanismen, damit routinemäßige Diversity-Schulungen oder Whistleblowing nicht fälschlich als Verleumdung ausgelegt werden können.
Sollte das Gesetz noch in diesem Monat verabschiedet werden, rechnet das Innenministerium damit, bis März neue Richtlinien für Grenzbeamte herauszugeben – rechtzeitig zur geschäftigen Reisezeit nach dem chinesischen Neujahr. Unternehmen wird geraten, jetzt Rednereinladungen, Mitarbeiter-Mobilitätsrichtlinien und Regelungen zu zulässiger Meinungsäußerung zu überprüfen, um unbeabsichtigte Visaverweigerungen nach Inkrafttreten der Reformen zu vermeiden.
Für Manager globaler Mobilität ist nicht nur die Verschärfung der Strafen für Hassrede relevant, sondern auch die erweiterte Ermessensspielraum des Ministers im Migrationsgesetz. Praktisch kann jeder temporäre oder permanente Bewohner, dessen Verhalten online oder offline als rassistisch eingestuft wird, mit sofortigem Visawiderruf und Haft bis zur Abschiebung rechnen – eine Befugnis, die weit über die bisherigen Charakterprüfungen nach Abschnitt 501 hinausgeht.
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