
Shanghais Vorstoß, Asiens führender Magnet für Talente zu werden, machte am 13. Januar 2026 einen weiteren Schritt nach vorn: Die städtischen Medien berichteten über erweiterte Dienstleistungen im Bund Service Center für internationale Fachkräfte. Das im April letzten Jahres eröffnete Zentrum bearbeitet nun Anträge auf ausländische Arbeitserlaubnisse, Wohnsitzregistrierungen und Sozialversicherungsanmeldungen in einem einzigen Besuch – oft innerhalb von 30 Minuten, so die Stadtverwaltung.
Fallbeispiele, präsentiert vom lokalen Medium Our Today, zeigen unter anderem Anna Smirnova, eine russische Restaurantleiterin, die ihre Arbeitserlaubnis der Kategorie B dank zweisprachigem Personal und einer verbesserten E-Signatur-Plattform „in Minuten“ erhielt. Der Arbeitsablauf integriert Shanghais bereits 2024 landesweit eingeführte elektronische Arbeitserlaubnis für Ausländer mit städtischen Steuer- und Krankenversicherungsdatenbanken, wodurch physische Karten überflüssig werden.
Die Initiative ist Teil von Shanghais umfassender 20-Punkte-Strategie, die letzte Woche vorgestellt wurde und unter anderem Fünf-Jahres-Mehrfacheinreisevisa, beschleunigte Daueraufenthalte für hochqualifizierte Fachkräfte sowie Hypothekenzinsen-Anreize für im Ausland lebende Hauskäufer bietet. Zusammen sollen diese Maßnahmen der Stadt helfen, ihre vor der Pandemie etwa 215.000 Expatriates zurückzugewinnen – ein Rückgang von fast 30 Prozent seit 2019.
Für Unternehmen ergeben sich unmittelbare Vorteile: kürzere Vorlaufzeiten bei der Entsendung, geringere Kurierkosten und weniger Compliance-Kontakte. Mobility-Berater sollten jedoch beachten, dass die Behörden für das erste Visum-Label weiterhin die Vorlage des physischen Reisepasses verlangen, bis das E-Visum-Pilotprojekt – derzeit auf Strecken nach Singapur und Seoul beschränkt – ausgeweitet wird.
Rechtsexperten warnen, dass die Reformen die nationalen Quoten für Kategorie-A-Arbeitserlaubnisse (Top-Talente) nicht außer Kraft setzen; Unternehmen müssen weiterhin jährliche Bedarfsprognosen beim Ministerium für Personal und Sozialversicherung einreichen. Dennoch wird erwartet, dass der Erfolg des Bund-Zentrums noch in diesem Jahr in Pudong und Hongqiao nachgeahmt wird, was die Entsendungen in Chinas Finanzmetropole weiter erleichtern dürfte.
Fallbeispiele, präsentiert vom lokalen Medium Our Today, zeigen unter anderem Anna Smirnova, eine russische Restaurantleiterin, die ihre Arbeitserlaubnis der Kategorie B dank zweisprachigem Personal und einer verbesserten E-Signatur-Plattform „in Minuten“ erhielt. Der Arbeitsablauf integriert Shanghais bereits 2024 landesweit eingeführte elektronische Arbeitserlaubnis für Ausländer mit städtischen Steuer- und Krankenversicherungsdatenbanken, wodurch physische Karten überflüssig werden.
Die Initiative ist Teil von Shanghais umfassender 20-Punkte-Strategie, die letzte Woche vorgestellt wurde und unter anderem Fünf-Jahres-Mehrfacheinreisevisa, beschleunigte Daueraufenthalte für hochqualifizierte Fachkräfte sowie Hypothekenzinsen-Anreize für im Ausland lebende Hauskäufer bietet. Zusammen sollen diese Maßnahmen der Stadt helfen, ihre vor der Pandemie etwa 215.000 Expatriates zurückzugewinnen – ein Rückgang von fast 30 Prozent seit 2019.
Für Unternehmen ergeben sich unmittelbare Vorteile: kürzere Vorlaufzeiten bei der Entsendung, geringere Kurierkosten und weniger Compliance-Kontakte. Mobility-Berater sollten jedoch beachten, dass die Behörden für das erste Visum-Label weiterhin die Vorlage des physischen Reisepasses verlangen, bis das E-Visum-Pilotprojekt – derzeit auf Strecken nach Singapur und Seoul beschränkt – ausgeweitet wird.
Rechtsexperten warnen, dass die Reformen die nationalen Quoten für Kategorie-A-Arbeitserlaubnisse (Top-Talente) nicht außer Kraft setzen; Unternehmen müssen weiterhin jährliche Bedarfsprognosen beim Ministerium für Personal und Sozialversicherung einreichen. Dennoch wird erwartet, dass der Erfolg des Bund-Zentrums noch in diesem Jahr in Pudong und Hongqiao nachgeahmt wird, was die Entsendungen in Chinas Finanzmetropole weiter erleichtern dürfte.
Quelle: Our Today
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