
Ein Korruptionsskandal, der das Vorzeigeprogramm Zyperns für beschleunigte Investorenaufenthalte erschüttern könnte, führte am 13. Januar zum Rücktritt von Charalambos Charalambous, dem Leiter des Privatbüros von Präsident Nikos Christodoulides. Ein achtminütiges heimlich aufgenommenes Video, das am 8. Januar online gestellt wurde, zeigt offenbar hochrangige Beamte, die darüber sprechen, wie Investoren bürokratische Hürden umgehen können, mit Verweisen auf Spenden im Rahmen der unternehmerischen Sozialverantwortung. Charalambous, einer von zwei Verantwortlichen für das Programm, bestreitet Fehlverhalten, trat jedoch „zum Schutz des Präsidentenamts“ zurück.
Oppositionsparteien sehen im Video den Beweis, dass politische Insider Genehmigungen und Einbürgerungen beschleunigen können. Die Regierung entgegnet, der Clip sei manipuliert, und hat ausländische Cyber-Forensik-Teams mit der Herkunftssuche beauftragt. Die Polizei bestätigte eine strafrechtliche Untersuchung.
Der Skandal weckt Erinnerungen an die „Golden Passport“-Affäre von 2020, die zur Einstellung des zyprischen Staatsbürgerschaft-durch-Investition-Programms und zu strengeren Prüfregeln führte. Multinationale Unternehmen, die auf den aktuellen Weg der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung – Fast Track (Regelung 6(2)) – setzen, befürchten längere Bearbeitungszeiten, während das Innenministerium die Schutzmaßnahmen überprüft.
Rechtsberater raten ihren Kunden, die Herkunft der Gelder sorgfältig zu dokumentieren und sich auf intensivere Prüfgespräche vorzubereiten. Einige Vermögensverwaltungsfirmen rechnen mit einer vorübergehenden Aussetzung neuer Anträge bis zum Abschluss der Untersuchung, was das Interesse der Investoren möglicherweise auf Griechenlands Golden Visa oder Maltas Nomaden-Aufenthaltserlaubnis lenken könnte.
Oppositionsparteien sehen im Video den Beweis, dass politische Insider Genehmigungen und Einbürgerungen beschleunigen können. Die Regierung entgegnet, der Clip sei manipuliert, und hat ausländische Cyber-Forensik-Teams mit der Herkunftssuche beauftragt. Die Polizei bestätigte eine strafrechtliche Untersuchung.
Der Skandal weckt Erinnerungen an die „Golden Passport“-Affäre von 2020, die zur Einstellung des zyprischen Staatsbürgerschaft-durch-Investition-Programms und zu strengeren Prüfregeln führte. Multinationale Unternehmen, die auf den aktuellen Weg der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung – Fast Track (Regelung 6(2)) – setzen, befürchten längere Bearbeitungszeiten, während das Innenministerium die Schutzmaßnahmen überprüft.
Rechtsberater raten ihren Kunden, die Herkunft der Gelder sorgfältig zu dokumentieren und sich auf intensivere Prüfgespräche vorzubereiten. Einige Vermögensverwaltungsfirmen rechnen mit einer vorübergehenden Aussetzung neuer Anträge bis zum Abschluss der Untersuchung, was das Interesse der Investoren möglicherweise auf Griechenlands Golden Visa oder Maltas Nomaden-Aufenthaltserlaubnis lenken könnte.
Quelle: Reuters