
Angesichts zunehmender Proteste und verschärfter Sicherheitsmaßnahmen im Iran hat das indische Außenministerium (MEA) am 14. Januar seine Reisehinweise von „Vorsicht walten lassen“ auf eine vollständige „Reisewarnung“ hochgestuft. In derselben Mitteilung forderte das MEA alle in Iran befindlichen Inder auf, „so bald wie möglich“ das Land zu verlassen. Wenige Stunden später bestätigten Beamte, dass am 16. Januar ein gechartertes Air India Großraumflugzeug von Teheran nach Delhi starten wird, um Bürger zu evakuieren, die nach der Einstellung des Flugbetriebs mehrerer Airlines keine kommerziellen Plätze mehr bekommen konnten.
Betroffen sind rund 4.800 indische Staatsangehörige – viele davon Projekt-Ingenieure im iranischen Ölsektor sowie Studierende der Universitäten Shiraz und Teheran. Die indische Botschaft in Teheran hat eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet und erstellt Prioritätenlisten, wobei Familien mit Kindern, ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Problemen Vorrang haben.
Unternehmen mit Mitarbeitern im Iran haben Notfallpläne aktiviert, darunter Echtzeit-Standortverfolgung und alternative Gehaltszahlungen, falls Bankbeschränkungen die Auszahlung behindern. Multinationale Konzerne wurden zudem daran erinnert, ihre Entführungs- und Lösegeldversicherungen zu überprüfen; die Prämien für die Region sind laut Versicherungsmaklern im Quartalsvergleich bereits um 18 Prozent gestiegen.
Die Reisewarnung ist die erste länderspezifische Evakuierungsmaßnahme Indiens seit den Rückholflügen während der Pandemie 2020. Sie unterstreicht die Bedeutung, dass globale Mobilitätsteams stets aktuelle Mitarbeiterlisten, grenzüberschreitende Krankenversicherungen und Fluchtwege für alle Hochrisikogebiete bereithalten müssen.
Betroffen sind rund 4.800 indische Staatsangehörige – viele davon Projekt-Ingenieure im iranischen Ölsektor sowie Studierende der Universitäten Shiraz und Teheran. Die indische Botschaft in Teheran hat eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet und erstellt Prioritätenlisten, wobei Familien mit Kindern, ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Problemen Vorrang haben.
Unternehmen mit Mitarbeitern im Iran haben Notfallpläne aktiviert, darunter Echtzeit-Standortverfolgung und alternative Gehaltszahlungen, falls Bankbeschränkungen die Auszahlung behindern. Multinationale Konzerne wurden zudem daran erinnert, ihre Entführungs- und Lösegeldversicherungen zu überprüfen; die Prämien für die Region sind laut Versicherungsmaklern im Quartalsvergleich bereits um 18 Prozent gestiegen.
Die Reisewarnung ist die erste länderspezifische Evakuierungsmaßnahme Indiens seit den Rückholflügen während der Pandemie 2020. Sie unterstreicht die Bedeutung, dass globale Mobilitätsteams stets aktuelle Mitarbeiterlisten, grenzüberschreitende Krankenversicherungen und Fluchtwege für alle Hochrisikogebiete bereithalten müssen.
Quelle: Organiser / The Times of India
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