
Ein seltener, aber heftiger Eisregen fegte in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar über Böhmen und Mähren hinweg und legte Start- und Landebahnen, Oberleitungen sowie wichtige Autobahnen unter eine nahezu unsichtbare Eisschicht. Der Prager Flughafen Václav Havel schaltete am 13. Januar um 07:00 Uhr in den „sehr eingeschränkten Betrieb“ und erlaubte nur noch wenige Ankünfte, während Enteisungsteams die Hauptbahn immer wieder behandelten. Die tschechische Fluggesellschaft Czech Airlines sowie mehrere ausländische Airlines leiteten Flüge nach München und Köln um, was Reisende zwang, die Einreiseformalitäten erneut auf deutschem Boden zu durchlaufen und kurzfristig nach Hotelzimmern zu suchen.
Auch das Schienennetz blieb nicht verschont. Eis auf den Oberleitungen führte zur Einstellung dutzender Regionalzüge der Tschechischen Bahn, während der private Betreiber RegioJet Verzögerungen von bis zu vier Stunden bei Fernzügen nach Brünn, Ostrava und Wien ankündigte. Die Verkehrsbetriebe in Prag strichen mehr als ein Dutzend Vorortbus- und Oberleitungsbuslinien, was den Pendlerverkehr zu den Industriegebieten am Stadtrand stark einschränkte.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Geschäftsreisen war das Ereignis mehr als nur eine Wetterstörung. Verspätete Abflüge zwangen Unternehmen, die Schengen-„90/180-Tage“-Regelungen für Kurzzeitentsendungen neu zu berechnen, und mehrere multinationale Konzerne stellten noch am selben Tag Anträge auf Visaverlängerung bei der Ausländerpolizei, um unbeabsichtigte Überschreitungen zu vermeiden. Logistikteams leiteten zeitkritische Fracht über Polen und die Slowakei um, nachdem umgestürzte Lkw die Autobahn D8 Richtung Dresden blockierten – ein deutliches Zeichen für die Anfälligkeit von Just-in-Time-Lieferketten.
Versicherer meldeten einen Anstieg von Schadensfällen wegen verpasster Anschlussverbindungen, beschädigter Elektronik und Notunterkünften. Mobilitätsberater empfehlen nun tschechischen Arbeitgebern, Hotelbudgets für Winterwetter im Voraus freizugeben, HR- und Reiseteams in Visaverlängerungsverfahren zu schulen und Echtzeit-Dashboards zu pflegen, die meteorologische Daten mit dem Aufenthaltsstatus der Mitarbeiter verknüpfen.
Die Verkehrsbetreiber haben mit Nachbesprechungen begonnen. Der Prager Flughafen kündigte an, die Glykolvorräte und das Personal für Enteisungsteams aufzustocken, während die Tschechische Bahn hitzebeständige Beschichtungen für Oberleitungen prüft. Das Innenministerium bestätigte, dass es bei kurzfristigen Visumsüberschreitungen, die direkt auf den Sturm zurückzuführen sind, Kulanz zeigen werde, sofern Reisende die Störung dokumentieren können – ein kleiner, aber willkommener Nachlass für Geschäftsreisende, die im Eischaos festsaßen.
Auch das Schienennetz blieb nicht verschont. Eis auf den Oberleitungen führte zur Einstellung dutzender Regionalzüge der Tschechischen Bahn, während der private Betreiber RegioJet Verzögerungen von bis zu vier Stunden bei Fernzügen nach Brünn, Ostrava und Wien ankündigte. Die Verkehrsbetriebe in Prag strichen mehr als ein Dutzend Vorortbus- und Oberleitungsbuslinien, was den Pendlerverkehr zu den Industriegebieten am Stadtrand stark einschränkte.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Geschäftsreisen war das Ereignis mehr als nur eine Wetterstörung. Verspätete Abflüge zwangen Unternehmen, die Schengen-„90/180-Tage“-Regelungen für Kurzzeitentsendungen neu zu berechnen, und mehrere multinationale Konzerne stellten noch am selben Tag Anträge auf Visaverlängerung bei der Ausländerpolizei, um unbeabsichtigte Überschreitungen zu vermeiden. Logistikteams leiteten zeitkritische Fracht über Polen und die Slowakei um, nachdem umgestürzte Lkw die Autobahn D8 Richtung Dresden blockierten – ein deutliches Zeichen für die Anfälligkeit von Just-in-Time-Lieferketten.
Versicherer meldeten einen Anstieg von Schadensfällen wegen verpasster Anschlussverbindungen, beschädigter Elektronik und Notunterkünften. Mobilitätsberater empfehlen nun tschechischen Arbeitgebern, Hotelbudgets für Winterwetter im Voraus freizugeben, HR- und Reiseteams in Visaverlängerungsverfahren zu schulen und Echtzeit-Dashboards zu pflegen, die meteorologische Daten mit dem Aufenthaltsstatus der Mitarbeiter verknüpfen.
Die Verkehrsbetreiber haben mit Nachbesprechungen begonnen. Der Prager Flughafen kündigte an, die Glykolvorräte und das Personal für Enteisungsteams aufzustocken, während die Tschechische Bahn hitzebeständige Beschichtungen für Oberleitungen prüft. Das Innenministerium bestätigte, dass es bei kurzfristigen Visumsüberschreitungen, die direkt auf den Sturm zurückzuführen sind, Kulanz zeigen werde, sofern Reisende die Störung dokumentieren können – ein kleiner, aber willkommener Nachlass für Geschäftsreisende, die im Eischaos festsaßen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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