
Der Henley Passport Index 2026, der am 19. Januar veröffentlicht wurde, fällt für indische Reisende gemischt aus. Der indische Reisepass kletterte um fünf Plätze auf Rang 80 – die beste Platzierung seit 2023 – doch die Anzahl der Länder, die Inder ohne vorheriges Visum bereisen können, sank von 57 auf 55.
Dieser Rückgang ist eine direkte Folge neuer Einreisebestimmungen in Iran und Bolivien. Teheran setzte am 22. November 2025 die bilaterale visumfreie Regelung für Inhaber gewöhnlicher indischer Reisepässe aus, nachdem eine Reihe von Entführungen Schwachstellen in unregulierten Arbeitsvermittlungen offengelegt hatte. Reisende nach Iran müssen nun vor Abflug ein reguläres Touristen- oder Geschäftsvisum beantragen, was die Vorbereitungszeit um mindestens zwei Wochen verlängert und die Kosten für Unternehmen erhöht, die regelmäßig technisches Personal in iranische Projekte entsenden.
Bolivien ersetzte zum 1. Januar 2026 sein bisheriges bequemes Visum bei Ankunft durch ein verpflichtendes elektronisches Visum (e-Visum). Obwohl der Prozess vollständig digital abläuft, müssen Antragsteller unterstützende Dokumente hochladen, Gebühren online bezahlen und auf eine Vorabgenehmigung warten – eine Änderung, die spontane Reisen von „direkt vor Ort“ zu „vorab beantragen“ macht. Vielflieger aus den Bereichen Bergbau, Ingenieurwesen und Entwicklung – drei Sektoren, in denen indische Unternehmen in Bolivien aktiv sind – müssen die neue Vorlaufzeit in ihre Reiseplanung einbeziehen.
Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Verbesserungen im Ranking bedeuten nicht zwangsläufig mehr Reisefreiheit. Henley zählt Visa bei Ankunft und e-Visa als „Visum erforderlich“, sodass selbst digitalisierte Systeme die Punktzahl eines Reisepasses senken können. Arbeitgeber sollten daher ihre Visumstabellen aktualisieren, Budgets für neu eingeführte Gebühren anpassen und Reisende über die zusätzlichen Dokumentationsanforderungen für beide Länder informieren.
Generell zeigt der Index 2026, dass die Mobilität der Inder zwar langsam voranschreitet, aber weiterhin stark anfällig für plötzliche politische Änderungen im Ausland ist. Reisemanagement-Teams wird empfohlen, die diplomatischen Entwicklungen – insbesondere in Westasien und Lateinamerika – genau zu beobachten, da Sicherheits- oder politische Ereignisse die Einreisebedingungen schnell verändern können.
Dieser Rückgang ist eine direkte Folge neuer Einreisebestimmungen in Iran und Bolivien. Teheran setzte am 22. November 2025 die bilaterale visumfreie Regelung für Inhaber gewöhnlicher indischer Reisepässe aus, nachdem eine Reihe von Entführungen Schwachstellen in unregulierten Arbeitsvermittlungen offengelegt hatte. Reisende nach Iran müssen nun vor Abflug ein reguläres Touristen- oder Geschäftsvisum beantragen, was die Vorbereitungszeit um mindestens zwei Wochen verlängert und die Kosten für Unternehmen erhöht, die regelmäßig technisches Personal in iranische Projekte entsenden.
Bolivien ersetzte zum 1. Januar 2026 sein bisheriges bequemes Visum bei Ankunft durch ein verpflichtendes elektronisches Visum (e-Visum). Obwohl der Prozess vollständig digital abläuft, müssen Antragsteller unterstützende Dokumente hochladen, Gebühren online bezahlen und auf eine Vorabgenehmigung warten – eine Änderung, die spontane Reisen von „direkt vor Ort“ zu „vorab beantragen“ macht. Vielflieger aus den Bereichen Bergbau, Ingenieurwesen und Entwicklung – drei Sektoren, in denen indische Unternehmen in Bolivien aktiv sind – müssen die neue Vorlaufzeit in ihre Reiseplanung einbeziehen.
Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Verbesserungen im Ranking bedeuten nicht zwangsläufig mehr Reisefreiheit. Henley zählt Visa bei Ankunft und e-Visa als „Visum erforderlich“, sodass selbst digitalisierte Systeme die Punktzahl eines Reisepasses senken können. Arbeitgeber sollten daher ihre Visumstabellen aktualisieren, Budgets für neu eingeführte Gebühren anpassen und Reisende über die zusätzlichen Dokumentationsanforderungen für beide Länder informieren.
Generell zeigt der Index 2026, dass die Mobilität der Inder zwar langsam voranschreitet, aber weiterhin stark anfällig für plötzliche politische Änderungen im Ausland ist. Reisemanagement-Teams wird empfohlen, die diplomatischen Entwicklungen – insbesondere in Westasien und Lateinamerika – genau zu beobachten, da Sicherheits- oder politische Ereignisse die Einreisebedingungen schnell verändern können.
Quelle: Business Today
Wie VisaHQ helfen kann
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