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Indischer Pass gewinnt an Stärke: Henley-Index 2026 katapultiert Indien auf Platz 80 – visafreier Zugang zu 55 Ländern ermöglicht

Jan. 19, 2026
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Indischer Pass gewinnt an Stärke: Henley-Index 2026 katapultiert Indien auf Platz 80 – visafreier Zugang zu 55 Ländern ermöglicht
Der Henley & Partners Passport Index 2026, veröffentlicht am 18. Januar, bringt indischen Reisenden einen bescheidenen, aber bedeutenden Aufschwung. Indien kletterte um fünf Plätze auf Rang 80 – die beste Platzierung seit 2019 – und ermöglicht Passinhabern nun visafreien, Visa-on-Arrival- oder e-TA-Zugang zu 55 Ländern und Gebieten, gegenüber 52 im Vorjahr.

Der Index, der auf exklusiven IATA-Daten basiert, bewertet 199 Pässe nach der Anzahl der Ziele, die ohne herkömmliches Konsulatvisum erreichbar sind. Singapur verteidigte mit 192 visafreien Zielen den Spitzenplatz, während Afghanistan mit nur 24 am Ende der Liste steht. Indien liegt nun gleichauf mit Nigeria und Algerien, vor Bangladesch (94.) und Pakistan (98.), bleibt aber deutlich hinter China (62.) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (5.).

Indischer Pass gewinnt an Stärke: Henley-Index 2026 katapultiert Indien auf Platz 80 – visafreier Zugang zu 55 Ländern ermöglicht


Aus Sicht der Mobilitätsstrategie bedeuten diese Fortschritte spürbare Einsparungen für Unternehmen: weniger Konsulatstermine, geringere Gebühren und kürzere Vorlaufzeiten für kurzfristige Reisen zu beliebten Freizeit- und MICE-Destinationen wie Thailand, den Malediven, Kenia und Mauritius. Der Zugang zur EU, Großbritannien, den USA und Kanada erfordert jedoch weiterhin vollständige Visa – Engpässe, die indische Geschäftsreisende und Studierende vor Herausforderungen stellen.

Politische Analysten führen den Aufwärtstrend auf die gezielte Diplomatie Neu-Delhis zurück – zuletzt etwa auf eine gegenseitige Transitvisum-Befreiung mit Deutschland und erweiterte e-Visa-Abkommen. Das Ziel der Regierung ist es, bis 2030 in die Top-60 aufzusteigen, was tiefere bilaterale Verhandlungen mit nordatlantischen Partnern und eine stärkere Angleichung der Sicherheitsdokumente erfordert.

Unternehmen sollten ihre globalen Mobilitätshandbücher aktualisieren, um die neue Liste der 55 Länder zu berücksichtigen, und Mitarbeiter über die erforderlichen Unterlagen für Visa-on-Arrival (Nachweis finanzieller Mittel, Rückflugtickets und Impfnachweise) informieren, um Ablehnungen am Flughafen zu vermeiden. Auch Reisebüros können ihre Tarifstrukturen und Versicherungsprodukte anpassen, da sich die Reibungspunkte auf bestimmten Strecken verringern.
Quelle: Usthadian Current Affairs & Times of India

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