
Das griechischsprachige Medium KNEWS berichtete am 21. Januar, dass die zyprischen Behörden in nur sechs Wochen 643 irreguläre Migranten abgeschoben haben – eine Zahl, die mit den am selben Tag vom Justizministerium veröffentlichten Daten übereinstimmt. Die Gesamtzahl setzt sich zusammen aus 164 zwangsweisen Abschiebungen aus Gefängnissen, 450 freiwilligen Ausreisen und 29 selbstfinanzierten Ausreisen.
Verantwortlich für die Beschleunigung ist eine im Dezember eingerichtete, ressortübergreifende „Rückführungs-Taskforce“. Diese bündelt Polizeiinformationen, Gefängnisdaten und Asylakten, um die Beschaffung von Reisedokumenten mit den Herkunftsländern zu beschleunigen. Auch Charterflüge, die über Frontex organisiert werden, haben logistische Engpässe verringert.
Während NGOs die verstärkte Nutzung von freiwilligen Rückkehrzuschüssen – in der Regel zwischen 1.000 und 1.500 Euro pro Person – begrüßen, warnen sie davor, dass der enge Zeitrahmen Asylsuchende unter Druck setzen könnte, „freiwillige“ Entscheidungen zu treffen. Das stellvertretende Migrationsministerium betont, dass Schutzmaßnahmen und Beratungen gewährleistet sind.
Für globale Mobilitätsprogramme signalisiert diese Entwicklung eine anhaltende Durchsetzungspraxis. Arbeitgeber, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, müssen mit verstärkten Arbeitsplatzkontrollen und härteren Strafen für illegale Beschäftigung rechnen.
Verantwortlich für die Beschleunigung ist eine im Dezember eingerichtete, ressortübergreifende „Rückführungs-Taskforce“. Diese bündelt Polizeiinformationen, Gefängnisdaten und Asylakten, um die Beschaffung von Reisedokumenten mit den Herkunftsländern zu beschleunigen. Auch Charterflüge, die über Frontex organisiert werden, haben logistische Engpässe verringert.
Während NGOs die verstärkte Nutzung von freiwilligen Rückkehrzuschüssen – in der Regel zwischen 1.000 und 1.500 Euro pro Person – begrüßen, warnen sie davor, dass der enge Zeitrahmen Asylsuchende unter Druck setzen könnte, „freiwillige“ Entscheidungen zu treffen. Das stellvertretende Migrationsministerium betont, dass Schutzmaßnahmen und Beratungen gewährleistet sind.
Für globale Mobilitätsprogramme signalisiert diese Entwicklung eine anhaltende Durchsetzungspraxis. Arbeitgeber, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, müssen mit verstärkten Arbeitsplatzkontrollen und härteren Strafen für illegale Beschäftigung rechnen.
Quelle: KNEWS (Kathimerini Cyprus)