
Das Justizministerium Zyperns bestätigte am 21. Januar, dass zwischen dem 10. Dezember 2025 und dem 20. Januar 2026 insgesamt 164 ausländische Gefangene im Rahmen eines beschleunigten Abschiebeprogramms von der Insel entfernt wurden, um der chronischen Überbelegung der Gefängnisse entgegenzuwirken. Insgesamt verließen in diesem 45-Tage-Zeitraum 643 Drittstaatsangehörige Zypern, die Mehrheit davon im Rahmen von EU-finanzierten freiwilligen Rückkehrprogrammen, während 29 Personen sich bereit erklärten, auf eigene Kosten auszureisen.
Die Aktion folgt einer im Dezember erlassenen präsidialen Direktive, die für 2026 sowohl für freiwillige als auch für zwangsweise Rückführungen konkrete Zielzahlen vorgibt. Beamte erklärten gegenüber der Cyprus Mail, dass Ausländer mehr als die Hälfte der 1.120 Insassen ausmachen und den Großteil der Zellen im Zentralgefängnis Nikosia belegen, wo die Überbelegung seit Langem die Grenzwerte des Europarats überschreitet. Einige Zellen mit kaum sechs Quadratmetern Fläche beherbergen Berichten zufolge bis zu vier Gefangene.
Die Abschiebungen wurden vom Ausländer- und Einwanderungsdienst in Zusammenarbeit mit dem stellvertretenden Ministerium für Migration und internationalen Schutz koordiniert. Vorrang hatten Insassen, die wegen nicht-gewalttätiger oder „administrativer“ Delikte verurteilt wurden, etwa Verstöße gegen Einwanderungsbestimmungen oder geringfügige Eigentumsdelikte. Die Polizei intensivierte zudem Razzien an Arbeitsplätzen, um undokumentierte Migranten außerhalb der Gefängnisse zu identifizieren, was eine stetige Zahl neuer Abschiebefälle generierte.
Die zyprischen Behörden argumentieren, dass schnellere Rückführungen einen doppelten Zweck erfüllen: Sie schaffen dringend benötigte Haftplätze frei und wirken abschreckend auf Neuankömmlinge entlang der Grünen Linie. Menschenrechtsorganisationen warnen jedoch, dass beschleunigte Verfahren den Zugang zu Rechtsbeistand und Berufungsrechten gefährden könnten. Das Ministerium betont, dass jeder Fall individuell geprüft wird und zunächst freiwillige Rückkehroptionen angeboten werden.
Für Arbeitgeber und Umzugsmanager ist die Botschaft klar: Zypern wird 2026 weiterhin strikt durchgreifen, und Unternehmen, die Talente aus Drittstaaten beschäftigen, müssen die Einhaltung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen genau überprüfen, um Haft oder Abschiebung von Mitarbeitern zu vermeiden.
Die Aktion folgt einer im Dezember erlassenen präsidialen Direktive, die für 2026 sowohl für freiwillige als auch für zwangsweise Rückführungen konkrete Zielzahlen vorgibt. Beamte erklärten gegenüber der Cyprus Mail, dass Ausländer mehr als die Hälfte der 1.120 Insassen ausmachen und den Großteil der Zellen im Zentralgefängnis Nikosia belegen, wo die Überbelegung seit Langem die Grenzwerte des Europarats überschreitet. Einige Zellen mit kaum sechs Quadratmetern Fläche beherbergen Berichten zufolge bis zu vier Gefangene.
Die Abschiebungen wurden vom Ausländer- und Einwanderungsdienst in Zusammenarbeit mit dem stellvertretenden Ministerium für Migration und internationalen Schutz koordiniert. Vorrang hatten Insassen, die wegen nicht-gewalttätiger oder „administrativer“ Delikte verurteilt wurden, etwa Verstöße gegen Einwanderungsbestimmungen oder geringfügige Eigentumsdelikte. Die Polizei intensivierte zudem Razzien an Arbeitsplätzen, um undokumentierte Migranten außerhalb der Gefängnisse zu identifizieren, was eine stetige Zahl neuer Abschiebefälle generierte.
Die zyprischen Behörden argumentieren, dass schnellere Rückführungen einen doppelten Zweck erfüllen: Sie schaffen dringend benötigte Haftplätze frei und wirken abschreckend auf Neuankömmlinge entlang der Grünen Linie. Menschenrechtsorganisationen warnen jedoch, dass beschleunigte Verfahren den Zugang zu Rechtsbeistand und Berufungsrechten gefährden könnten. Das Ministerium betont, dass jeder Fall individuell geprüft wird und zunächst freiwillige Rückkehroptionen angeboten werden.
Für Arbeitgeber und Umzugsmanager ist die Botschaft klar: Zypern wird 2026 weiterhin strikt durchgreifen, und Unternehmen, die Talente aus Drittstaaten beschäftigen, müssen die Einhaltung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen genau überprüfen, um Haft oder Abschiebung von Mitarbeitern zu vermeiden.
Quelle: Cyprus Mail