
In einem über Nacht am 22. Januar 2026 an US-Konsulate weltweit gesendeten Kabel ordnete das US-Außenministerium eine sofortige Aussetzung der Ausstellung von Einwanderungsvisa für Staatsbürger aus 75 Ländern – darunter Brasilien – an, während eine umfassende Überprüfung der potenziellen Inanspruchnahme öffentlicher US-Leistungen durch Antragsteller durchgeführt wird. Die Aussetzung trat am 21. Januar um 00:01 Uhr ET in Kraft und gilt „bis auf Weiteres“.
Die Einschränkung betrifft nicht temporäre Besucher (B-1/B-2), Studenten oder Crew-Mitglieder, stoppt jedoch die Bearbeitung von Familien-, Arbeits- und Investorenvisa, auf die jährlich Tausende Brasilianer angewiesen sind. Laut US-Regierungsdaten belegte Brasilien 2023 den 10. Platz bei den Herkunftsländern neuer US-Permanent Residents mit 28.050 Genehmigungen; Konsularbeamte in São Paulo, Rio und Brasília müssen nun Anträge interviewen, ohne Visa ausstellen zu können. Einwanderungsanwälte warnen, dass medizinische Untersuchungen bei einer Pause von mehr als sechs Monaten ablaufen und zusätzliche Kosten von mindestens 500 US-Dollar pro Fall verursachen.
Das brasilianische Außenministerium bezeichnete die Maßnahme als „bedauerlich“ und drängt Washington auf einen klaren Zeitplan, während es betroffene Staatsangehörige auffordert, ihre Unterlagen aktuell zu halten, um Fälle schnell wieder aufnehmen zu können. Multinationale Unternehmen mit globalen Mobilitätsprogrammen verlagern bereits Talenteinsätze von den USA nach Kanada oder in die EU und haben brasilianische Niederlassungen gebeten, innerbetriebliche Versetzungen zu beschleunigen, die nicht von US-Visa abhängig sind.
Praktische Tipps für Mobility Manager: 1) Überprüfen Sie aktuelle US-Einwanderungspipelines und markieren Sie Green-Card-Kandidaten, deren medizinische Untersuchungen bald ablaufen; 2) Prüfen Sie Remote-Arbeit oder Einsätze in Drittstaaten, um Projekte am Laufen zu halten; 3) Kommunizieren Sie klar mit Angehörigen, deren Fälle ebenfalls eingefroren sind. Experten warnen, dass nach Wiederaufnahme der Bearbeitung der Rückstau über 100.000 Anträge erreichen und Interviewtermine bis weit ins Jahr 2027 hinein verzögern könnte.
Die Einschränkung betrifft nicht temporäre Besucher (B-1/B-2), Studenten oder Crew-Mitglieder, stoppt jedoch die Bearbeitung von Familien-, Arbeits- und Investorenvisa, auf die jährlich Tausende Brasilianer angewiesen sind. Laut US-Regierungsdaten belegte Brasilien 2023 den 10. Platz bei den Herkunftsländern neuer US-Permanent Residents mit 28.050 Genehmigungen; Konsularbeamte in São Paulo, Rio und Brasília müssen nun Anträge interviewen, ohne Visa ausstellen zu können. Einwanderungsanwälte warnen, dass medizinische Untersuchungen bei einer Pause von mehr als sechs Monaten ablaufen und zusätzliche Kosten von mindestens 500 US-Dollar pro Fall verursachen.
Das brasilianische Außenministerium bezeichnete die Maßnahme als „bedauerlich“ und drängt Washington auf einen klaren Zeitplan, während es betroffene Staatsangehörige auffordert, ihre Unterlagen aktuell zu halten, um Fälle schnell wieder aufnehmen zu können. Multinationale Unternehmen mit globalen Mobilitätsprogrammen verlagern bereits Talenteinsätze von den USA nach Kanada oder in die EU und haben brasilianische Niederlassungen gebeten, innerbetriebliche Versetzungen zu beschleunigen, die nicht von US-Visa abhängig sind.
Praktische Tipps für Mobility Manager: 1) Überprüfen Sie aktuelle US-Einwanderungspipelines und markieren Sie Green-Card-Kandidaten, deren medizinische Untersuchungen bald ablaufen; 2) Prüfen Sie Remote-Arbeit oder Einsätze in Drittstaaten, um Projekte am Laufen zu halten; 3) Kommunizieren Sie klar mit Angehörigen, deren Fälle ebenfalls eingefroren sind. Experten warnen, dass nach Wiederaufnahme der Bearbeitung der Rückstau über 100.000 Anträge erreichen und Interviewtermine bis weit ins Jahr 2027 hinein verzögern könnte.
Quelle: Associated Press / O Presente
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