
Die tschechische Luftfahrtbehörde (ÚCL) meldete für das Jahr 2025 insgesamt 572 illegale Drohnenvorfälle – ein Anstieg von 69 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Zwischenfälle ereigneten sich rund um den Flughafen Václav Havel in Prag sowie in der Sperrzone über der Prager Burg. Die am 25. Januar 2026 veröffentlichten Zahlen haben bei Flughafenbetreibern und Aufsichtsbehörden Forderungen nach strengeren Durchsetzungsmaßnahmen ausgelöst, da die geschäftige Winterreisewelle ihren Höhepunkt erreicht.
Laut ÚCL-Sprecherin Jitka Ungerová wurden 342 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und 31 Bußgelder in Höhe von jeweils 10.000 CZK (ca. 400 €) verhängt. In etwa einem Drittel der Fälle konnte der Drohnenpilot nicht identifiziert werden, was die Schwierigkeiten bei der Überwachung kleiner unbemannter Fluggeräte im städtischen Luftraum verdeutlicht. Branchenexperten warnen, dass schon ein kurzer Drohneneinsatz dazu führen kann, dass Fluglotsen Passagiermaschinen während kritischer Start- und Landephasen in Warteschleifen schicken oder umleiten müssen, was zu Verzögerungen im Flugplan und bei Geschäftsreisen führt.
Der Flughafen Prag setzt bereits auf Funkfrequenz-Sensoren und schnelle Einsatzpatrouillen, fordert jedoch größere „No-Fly“-Pufferzonen sowie die rechtliche Befugnis, verdächtige Signale zu stören. Geschäftsreisende werden geraten, mögliche kurzfristige Verzögerungen bei engen Anschlusszeiten einzuplanen – besonders bei frühen Abflügen, wenn Hobbypiloten oft gutes Licht für Luftaufnahmen suchen.
Der Anstieg der Verstöße folgt auf die im vergangenen Jahr verschärften tschechischen Drohnengesetze, die neue dauerhafte Flugverbotszonen über kritischer Infrastruktur sowie die Pflicht zur Veröffentlichung von Flugplänen auf der nationalen DroneMap-Plattform eingeführt haben. Mobilitätsexperten empfehlen multinationalen Unternehmen, ihre Mitarbeiter, die Kameradrohnen für Marketing oder Baustelleninspektionen nutzen, an die Pflicht zur vorherigen Genehmigung und den Nachweis einer Versicherung vor Ort zu erinnern.
Im Frühjahr wird mit einer Debatte über Gesetzesänderungen gerechnet, die Bußgelder auf bis zu 250.000 CZK erhöhen und der Polizei erlauben sollen, Ausrüstung direkt vor Ort zu beschlagnahmen. Werden die strengeren Maßnahmen verabschiedet, sollen sie Gelegenheitsverstöße eindämmen und Störungen am wichtigsten internationalen Drehkreuz des Landes verringern.
Laut ÚCL-Sprecherin Jitka Ungerová wurden 342 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und 31 Bußgelder in Höhe von jeweils 10.000 CZK (ca. 400 €) verhängt. In etwa einem Drittel der Fälle konnte der Drohnenpilot nicht identifiziert werden, was die Schwierigkeiten bei der Überwachung kleiner unbemannter Fluggeräte im städtischen Luftraum verdeutlicht. Branchenexperten warnen, dass schon ein kurzer Drohneneinsatz dazu führen kann, dass Fluglotsen Passagiermaschinen während kritischer Start- und Landephasen in Warteschleifen schicken oder umleiten müssen, was zu Verzögerungen im Flugplan und bei Geschäftsreisen führt.
Der Flughafen Prag setzt bereits auf Funkfrequenz-Sensoren und schnelle Einsatzpatrouillen, fordert jedoch größere „No-Fly“-Pufferzonen sowie die rechtliche Befugnis, verdächtige Signale zu stören. Geschäftsreisende werden geraten, mögliche kurzfristige Verzögerungen bei engen Anschlusszeiten einzuplanen – besonders bei frühen Abflügen, wenn Hobbypiloten oft gutes Licht für Luftaufnahmen suchen.
Der Anstieg der Verstöße folgt auf die im vergangenen Jahr verschärften tschechischen Drohnengesetze, die neue dauerhafte Flugverbotszonen über kritischer Infrastruktur sowie die Pflicht zur Veröffentlichung von Flugplänen auf der nationalen DroneMap-Plattform eingeführt haben. Mobilitätsexperten empfehlen multinationalen Unternehmen, ihre Mitarbeiter, die Kameradrohnen für Marketing oder Baustelleninspektionen nutzen, an die Pflicht zur vorherigen Genehmigung und den Nachweis einer Versicherung vor Ort zu erinnern.
Im Frühjahr wird mit einer Debatte über Gesetzesänderungen gerechnet, die Bußgelder auf bis zu 250.000 CZK erhöhen und der Polizei erlauben sollen, Ausrüstung direkt vor Ort zu beschlagnahmen. Werden die strengeren Maßnahmen verabschiedet, sollen sie Gelegenheitsverstöße eindämmen und Störungen am wichtigsten internationalen Drehkreuz des Landes verringern.
Quelle: Prague Daily News
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