
Das brasilianische Ministerium für Menschenrechte und Staatsbürgerschaft (MDHC) organisierte am 30. Januar eine nächtliche Empfangsaktion am Flughafen Belo Horizonte/Confins, nachdem ein Charterflug mit 93 aus den USA abgeschobenen Brasilianern gelandet war. Die Aktion ist Teil des Regierungsprogramms „Aqui é Brasil“, das im August 2025 gestartet wurde, um Bürgern, die in verletzlichen Situationen zurückkehren, würdige und koordinierte Unterstützung zu bieten.
Bei der Ankunft versorgten Bundes- und Landesbehörden gemeinsam mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) die Rückkehrer mit Essen, Hygienesets, medizinischen Untersuchungen und psychosozialer Betreuung. Mobile Teams der öffentlichen Verteidigung und des Sozialministeriums halfen den Reisenden, Weitertransport zu ihren Heimatstaaten zu organisieren und verlorene Ausweisdokumente zu ersetzen – Leistungen, die Unternehmen bei Rückführungen außerhalb des offiziellen Programms oft privat regeln müssen.
Der jüngste Flug bringt die Gesamtzahl des Programms auf 39 Einsätze mit über 3.200 unterstützten Rückkehrern seit Beginn. Laut MDHC-Daten waren 83 der Abgeschobenen alleinreisende Männer, neun alleinreisende Frauen; ein Passagier wurde von brasilianischen Justizbehörden gesucht. Die Altersgruppe 18–29 Jahre stellte mit 31 % die größte Gruppe, was den arbeitsbedingten Migrationshintergrund vieler Rückkehrer unterstreicht.
Für Manager globaler Mobilität zeigt der Fall zwei wichtige Punkte: Erstens plant die US-Einwanderungsbehörde ICE weiterhin häufige Rückführungsflüge nach Brasilien, sodass Überschreitungen der Aufenthaltsdauer von Projektmitarbeitern schnell zu Abschiebungen führen können. Zweitens hat sich das Empfangszentrum am Flughafen Confins als zentraler Anlaufpunkt für Abschiebungen etabliert, weshalb Arbeitgeber ihre Krisenmanagement- und Dienstleistungsverträge entsprechend anpassen sollten.
Das MDHC kündigt an, auch 2026 wöchentlich Flüge durchzuführen und ein Online-Dashboard zu entwickeln, damit Landesbehörden und NGOs Ankünfte besser planen können. Unternehmen sollten diese Flugpläne im Blick behalten, da Rückführungswellen die lokale Hotelkapazität und den Bodentransport rund um Confins belasten und somit auch den regulären Geschäftsreiseverkehr beeinträchtigen können.
Bei der Ankunft versorgten Bundes- und Landesbehörden gemeinsam mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) die Rückkehrer mit Essen, Hygienesets, medizinischen Untersuchungen und psychosozialer Betreuung. Mobile Teams der öffentlichen Verteidigung und des Sozialministeriums halfen den Reisenden, Weitertransport zu ihren Heimatstaaten zu organisieren und verlorene Ausweisdokumente zu ersetzen – Leistungen, die Unternehmen bei Rückführungen außerhalb des offiziellen Programms oft privat regeln müssen.
Der jüngste Flug bringt die Gesamtzahl des Programms auf 39 Einsätze mit über 3.200 unterstützten Rückkehrern seit Beginn. Laut MDHC-Daten waren 83 der Abgeschobenen alleinreisende Männer, neun alleinreisende Frauen; ein Passagier wurde von brasilianischen Justizbehörden gesucht. Die Altersgruppe 18–29 Jahre stellte mit 31 % die größte Gruppe, was den arbeitsbedingten Migrationshintergrund vieler Rückkehrer unterstreicht.
Für Manager globaler Mobilität zeigt der Fall zwei wichtige Punkte: Erstens plant die US-Einwanderungsbehörde ICE weiterhin häufige Rückführungsflüge nach Brasilien, sodass Überschreitungen der Aufenthaltsdauer von Projektmitarbeitern schnell zu Abschiebungen führen können. Zweitens hat sich das Empfangszentrum am Flughafen Confins als zentraler Anlaufpunkt für Abschiebungen etabliert, weshalb Arbeitgeber ihre Krisenmanagement- und Dienstleistungsverträge entsprechend anpassen sollten.
Das MDHC kündigt an, auch 2026 wöchentlich Flüge durchzuführen und ein Online-Dashboard zu entwickeln, damit Landesbehörden und NGOs Ankünfte besser planen können. Unternehmen sollten diese Flugpläne im Blick behalten, da Rückführungswellen die lokale Hotelkapazität und den Bodentransport rund um Confins belasten und somit auch den regulären Geschäftsreiseverkehr beeinträchtigen können.
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