
Der indische Bundeshaushalt 2026 bringt eine wichtige Entlastung für Auslandsreisende sowie Familien, die Bildung oder medizinische Behandlungen im Ausland finanzieren. Finanzministerin Nirmala Sitharaman kündigte an, dass die Quellensteuer (Tax Collected at Source, TCS) auf Auslandsreise-Pakete auf einen einheitlichen Satz von 2 Prozent gesenkt wird. Damit ersetzt sie die im letzten Jahr eingeführte zweistufige Struktur von 5 Prozent (unter 7 Lakh ₹) und 20 Prozent (über 7 Lakh ₹). Der 2-Prozent-Satz gilt auch für Auslandsüberweisungen für Bildung und Gesundheitsversorgung im Rahmen des Liberalised Remittance Scheme (LRS).
Diese Entscheidung reagiert direkt auf Rückmeldungen aus der Branche, wonach der hohe Satz von 20 Prozent, obwohl erstattungsfähig, das Betriebskapital von Mittelstandsfamilien und kleinen Unternehmen stark gebunden hatte. Reisebüros meldeten nach Einführung des höheren Satzes im Oktober 2025 einen Rückgang der Buchungen um 17 Prozent. Die einheitliche 2-Prozent-Abgabe soll die Preiswettbewerbsfähigkeit in der Hauptsaison ab April wiederherstellen.
Für globale Mobilitätsteams bedeutet die Änderung geringere Liquiditätsabflüsse bei der Versetzung von Mitarbeitern oder der Entsendung ins Ausland zu Schulungen. Unternehmen, die die TCS erstatten, können mit niedrigeren Vorauszahlungen rechnen, während Entsandte weniger Verwaltungsaufwand haben, da Rückerstattungen bei der Steuererklärung kaum noch anfallen.
Bildungsberater sehen in der Maßnahme einen möglichen Schub für Bewerbungen in Länder wie Australien und Kanada, wo Studiengebühren typischerweise über das LRS überwiesen werden. Da indische Studierende bereits die größte internationale Gruppe an mehreren angloamerikanischen Universitäten stellen, könnte die reduzierte Hürde die Zahlen im akademischen Jahr 2026/27 weiter steigern.
Reiseanbieter müssen jedoch ihre Buchungssysteme schnell anpassen, da der neue Satz ab dem 1. April 2026 gilt. Finanzabteilungen sollten zudem ihre Gehaltsbrutto-Regelungen für kurzfristige Einsätze überprüfen, da die niedrigere TCS die Berechnung der Lebenshaltungskosten beeinflussen könnte.
Diese Entscheidung reagiert direkt auf Rückmeldungen aus der Branche, wonach der hohe Satz von 20 Prozent, obwohl erstattungsfähig, das Betriebskapital von Mittelstandsfamilien und kleinen Unternehmen stark gebunden hatte. Reisebüros meldeten nach Einführung des höheren Satzes im Oktober 2025 einen Rückgang der Buchungen um 17 Prozent. Die einheitliche 2-Prozent-Abgabe soll die Preiswettbewerbsfähigkeit in der Hauptsaison ab April wiederherstellen.
Für globale Mobilitätsteams bedeutet die Änderung geringere Liquiditätsabflüsse bei der Versetzung von Mitarbeitern oder der Entsendung ins Ausland zu Schulungen. Unternehmen, die die TCS erstatten, können mit niedrigeren Vorauszahlungen rechnen, während Entsandte weniger Verwaltungsaufwand haben, da Rückerstattungen bei der Steuererklärung kaum noch anfallen.
Bildungsberater sehen in der Maßnahme einen möglichen Schub für Bewerbungen in Länder wie Australien und Kanada, wo Studiengebühren typischerweise über das LRS überwiesen werden. Da indische Studierende bereits die größte internationale Gruppe an mehreren angloamerikanischen Universitäten stellen, könnte die reduzierte Hürde die Zahlen im akademischen Jahr 2026/27 weiter steigern.
Reiseanbieter müssen jedoch ihre Buchungssysteme schnell anpassen, da der neue Satz ab dem 1. April 2026 gilt. Finanzabteilungen sollten zudem ihre Gehaltsbrutto-Regelungen für kurzfristige Einsätze überprüfen, da die niedrigere TCS die Berechnung der Lebenshaltungskosten beeinflussen könnte.
Quelle: Business Standard