Einwanderung treibt Finnlands Bevölkerungswachstum im Januar – Geburtenmangel bleibt bestehen
Finavia kündigt neue Winterflugverbindung München–Ivalo an und stärkt die Anbindung Lapplands
Finnlands Einwanderungszahlen für 2025 zeigen erstmals seit fünf Jahren einen Rückgang
Neueste Nachrichten
Anträge auf Arbeitserlaubnisse für Finnland sinken um 25 %, da Arbeitgeber ihre Einstellungspläne zurückfahren
Die arbeitsbasierte Einwanderung nach Finnland ist im Jahr 2025 stark zurückgegangen, da Unternehmen ihre Einstellungen einfrieren und strengere Vorschriften in Kraft getreten sind. Die Erstanträge auf Arbeitserlaubnisse sanken um 25 % auf 11.324, was Befürchtungen über Fachkräftemangel in den Bereichen Technologie, Gastgewerbe und Forstwirtschaft schürt. Höhere Gehaltsgrenzen (1.600 €), eine sechsjährige Wartezeit auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung und neue Sprachtests schrecken Bewerber ab. Unternehmen setzen verstärkt auf beschleunigte D-Visa und kurzfristige ICT-Entsendungen, um Engpässe zu überbrücken, während die Regierung ein neues „Job-Match“-Visum prüft.
Wachstum bei Studentenvisa stockt: Finnische Universitäten erleben ersten Rückgang nach der Pandemie
Die neuesten Daten der Migri zeigen, dass die Erstanträge auf Aufenthaltserlaubnisse von internationalen Studierenden im Jahr 2025 um 4 % zurückgingen – der erste Rückgang seit der Wiedereröffnung der Hochschulen nach der Pandemie. Erhöhte Studiengebühren, gestiegene Lebenshaltungskosten und längere Bearbeitungszeiten für Visa schwächen die Wettbewerbsfähigkeit Finnlands und kosten den Universitäten schätzungsweise 20 Millionen Euro an jährlichen Einnahmen aus Studiengebühren. Bildungseinrichtungen und Arbeitgeber setzen sich für vereinfachte Arbeitsrechte nach dem Studium ein, um zu verhindern, dass Absolventen in konkurrierende EU-Märkte abwandern.