
Nach drei Jahren mit zweistelligem Wachstum verzeichneten die finnischen Universitäten 2025 einen Rückgang der Erstanträge auf Studiengenehmigungen um 4 %, wie aktuelle Zahlen von Migri zeigen. Internationale Studierende reichten 13.565 Anträge ein, nach 14.100 im Vorjahr. Der Rückgang ist zwar moderat, hat aber symbolische Bedeutung: Er deutet darauf hin, dass Studiengebührenerhöhungen, hohe Lebenshaltungskosten und attraktivere Stipendienangebote in anderen Teilen Europas erste Auswirkungen zeigen.
Die größten Rückgänge kamen aus Bangladesch (-9 %), Nepal (-7 %) und Sri Lanka (-6 %), Märkte, die das finnische Wachstum nach der COVID-Pandemie maßgeblich angetrieben hatten. Die Anträge aus Indien – weiterhin das wichtigste Herkunftsland – blieben stabil, während China nach der Wiederaufnahme der persönlichen Visadienste in Peking um 2 % zulegte. Zulassungsstellen berichten zudem, dass sich die Bearbeitungszeiten für Visa Ende 2025 auf eine mittlere Dauer von 60 Tagen verlängerten, da Migri Personal für die Umsetzung neuer Sprachtest- und Hintergrundprüfungsverfahren umverteilte.
Für die Hochschulen haben diese Zahlen direkte finanzielle Folgen. Ausländische Studierende zahlen Studiengebühren zwischen 6.000 und 18.000 Euro pro Jahr und generieren schätzungsweise 500 Millionen Euro an regionalen Ausgaben. Ein Rückgang von 4 % könnte Einnahmeverluste von rund 20 Millionen Euro bedeuten, ohne die Auswirkungen auf die regionalen Wirtschaften in Jyväskylä, Tampere und Joensuu zu berücksichtigen, wo die internationale Studierendenzahl den Mietmarkt und Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor stützt.
Die Universitäten drängen das Bildungsministerium auf einen mehrjährigen „Talentpfad“, der Absolventen ein einjähriges Visum zur Arbeitssuche garantiert – ein Recht, das zwar besteht, aber als zu bürokratisch gilt. Außerdem fordern sie klarere Informationen zum neuen sechsjährigen Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung, damit potenzielle Studierende nicht durch medienwirksame politische Änderungen verunsichert werden.
Mobilitätsmanager multinationaler F&E-Zentren unterstützen diese Forderungen. Finnische Unternehmen in den Bereichen Mikroelektronik und Biomaterialien stellen oft direkt Masterabsolventen ein, und eine schrumpfende Bewerberzahl könnte sie zwingen, Forschungsprojekte nach Schweden oder Estland zu verlagern, wo der Zustrom von Absolventen stabil bleibt. In der Zwischenzeit wird Arbeitgebern empfohlen, frühzeitig bedingte Arbeitsangebote auszustellen; ein festes Jobangebot kann die Bearbeitungszeit für das „Job-Sucher-zu-Arbeitnehmer“-Visum nach dem Abschluss im Schnellverfahren auf 15 Tage verkürzen.
Die größten Rückgänge kamen aus Bangladesch (-9 %), Nepal (-7 %) und Sri Lanka (-6 %), Märkte, die das finnische Wachstum nach der COVID-Pandemie maßgeblich angetrieben hatten. Die Anträge aus Indien – weiterhin das wichtigste Herkunftsland – blieben stabil, während China nach der Wiederaufnahme der persönlichen Visadienste in Peking um 2 % zulegte. Zulassungsstellen berichten zudem, dass sich die Bearbeitungszeiten für Visa Ende 2025 auf eine mittlere Dauer von 60 Tagen verlängerten, da Migri Personal für die Umsetzung neuer Sprachtest- und Hintergrundprüfungsverfahren umverteilte.
Für die Hochschulen haben diese Zahlen direkte finanzielle Folgen. Ausländische Studierende zahlen Studiengebühren zwischen 6.000 und 18.000 Euro pro Jahr und generieren schätzungsweise 500 Millionen Euro an regionalen Ausgaben. Ein Rückgang von 4 % könnte Einnahmeverluste von rund 20 Millionen Euro bedeuten, ohne die Auswirkungen auf die regionalen Wirtschaften in Jyväskylä, Tampere und Joensuu zu berücksichtigen, wo die internationale Studierendenzahl den Mietmarkt und Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor stützt.
Die Universitäten drängen das Bildungsministerium auf einen mehrjährigen „Talentpfad“, der Absolventen ein einjähriges Visum zur Arbeitssuche garantiert – ein Recht, das zwar besteht, aber als zu bürokratisch gilt. Außerdem fordern sie klarere Informationen zum neuen sechsjährigen Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung, damit potenzielle Studierende nicht durch medienwirksame politische Änderungen verunsichert werden.
Mobilitätsmanager multinationaler F&E-Zentren unterstützen diese Forderungen. Finnische Unternehmen in den Bereichen Mikroelektronik und Biomaterialien stellen oft direkt Masterabsolventen ein, und eine schrumpfende Bewerberzahl könnte sie zwingen, Forschungsprojekte nach Schweden oder Estland zu verlagern, wo der Zustrom von Absolventen stabil bleibt. In der Zwischenzeit wird Arbeitgebern empfohlen, frühzeitig bedingte Arbeitsangebote auszustellen; ein festes Jobangebot kann die Bearbeitungszeit für das „Job-Sucher-zu-Arbeitnehmer“-Visum nach dem Abschluss im Schnellverfahren auf 15 Tage verkürzen.
Quelle: Voice.fi