
Reisende aus Brasilien, die nach Europa unterwegs sind, müssen künftig etwas mehr für Grenzformalitäten einplanen. Die Europäische Kommission hat bestätigt, dass die Antragsgebühr für das kommende European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) 20 € betragen wird – fast dreimal so viel wie die ursprünglich 2018 angekündigten 7 €. Britische Medien berichteten am 4. Februar 2026 über die Erhöhung und wiesen darauf hin, dass sie für Staatsangehörige von 59 visumfreien Ländern gilt, darunter auch Brasilien.
ETIAS soll im vierten Quartal 2026 starten und funktioniert ähnlich wie das US-ESTA: Reisende füllen ein Online-Formular aus, zahlen die Gebühr und erhalten eine dreijährige Reisegenehmigung, die mit dem Reisepass verknüpft ist (oder bis zum Ablauf des Passes gilt). Die meisten Anträge werden innerhalb von Minuten bearbeitet, doch bei zusätzlichen Sicherheitsprüfungen kann die Bearbeitung bis zu 30 Tage dauern. Minderjährige und Personen über 70 Jahre bleiben gebührenfrei.
Für brasilianische Unternehmen ist der höhere Betrag zwar moderat, aber nicht unerheblich – besonders für Projektteams, die häufig zwischen São Paulo und europäischen Zentren pendeln. Mobilitätsmanager sollten die Reisebudgets anpassen und die Checklisten vor der Reise aktualisieren, um sicherzustellen, dass ETIAS-Genehmigungen vor der Ticketausstellung vorliegen, da Fluggesellschaften ohne gültige Genehmigung künftig das Boarding verweigern.
Branchenverbände hatten sich für eine Gebühr nahe der ursprünglichen 7 € eingesetzt und argumentiert, dass eine deutliche Erhöhung Langstrecken-Freizeitbesucher abschrecken könnte. EU-Beamte entgegnen, dass Inflation und zusätzliche Cybersicherheitsfunktionen die Anpassung rechtfertigen und der Preis weiterhin im Einklang mit Kanadas eTA (7 CAD) und dem kommenden britischen ETA (16 £) steht.
Obwohl ETIAS kein Visum ist, verdeutlicht die Änderung den Trend zu kostenpflichtigen, vorab durchgeführten Reiseprüfungen auch für visumfreie Märkte. Brasilianische Reisende, die bisher gebührenfrei in den Schengen-Raum einreisen konnten, sollten daher sowohl die Kosten als auch die Vorlaufzeit in ihre Reiseplanung für 2026 einbeziehen.
ETIAS soll im vierten Quartal 2026 starten und funktioniert ähnlich wie das US-ESTA: Reisende füllen ein Online-Formular aus, zahlen die Gebühr und erhalten eine dreijährige Reisegenehmigung, die mit dem Reisepass verknüpft ist (oder bis zum Ablauf des Passes gilt). Die meisten Anträge werden innerhalb von Minuten bearbeitet, doch bei zusätzlichen Sicherheitsprüfungen kann die Bearbeitung bis zu 30 Tage dauern. Minderjährige und Personen über 70 Jahre bleiben gebührenfrei.
Für brasilianische Unternehmen ist der höhere Betrag zwar moderat, aber nicht unerheblich – besonders für Projektteams, die häufig zwischen São Paulo und europäischen Zentren pendeln. Mobilitätsmanager sollten die Reisebudgets anpassen und die Checklisten vor der Reise aktualisieren, um sicherzustellen, dass ETIAS-Genehmigungen vor der Ticketausstellung vorliegen, da Fluggesellschaften ohne gültige Genehmigung künftig das Boarding verweigern.
Branchenverbände hatten sich für eine Gebühr nahe der ursprünglichen 7 € eingesetzt und argumentiert, dass eine deutliche Erhöhung Langstrecken-Freizeitbesucher abschrecken könnte. EU-Beamte entgegnen, dass Inflation und zusätzliche Cybersicherheitsfunktionen die Anpassung rechtfertigen und der Preis weiterhin im Einklang mit Kanadas eTA (7 CAD) und dem kommenden britischen ETA (16 £) steht.
Obwohl ETIAS kein Visum ist, verdeutlicht die Änderung den Trend zu kostenpflichtigen, vorab durchgeführten Reiseprüfungen auch für visumfreie Märkte. Brasilianische Reisende, die bisher gebührenfrei in den Schengen-Raum einreisen konnten, sollten daher sowohl die Kosten als auch die Vorlaufzeit in ihre Reiseplanung für 2026 einbeziehen.
Quelle: The Times / European Commission
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