
Hongkongs Einwanderungsbehörde hat gemeinsam mit den Behörden in Guangdong und Zhuhai ein Netzwerk zerschlagen, das gefälschte Hongkonger Ausweise herstellte und Festlandchinesen illegal in der Stadt beschäftigte. Die viermonatige gemeinsame Aktion führte am 5. Februar 2026 zu 119 Festnahmen – der größte Fall dieser Art mit einem Schadenswert von 20 Millionen HK-Dollar.
Der leitende Einwanderungsbeamte Tang Ka-fai berichtete, dass 40 gefälschte Ausweise und 24 Kopien sichergestellt wurden. Unter den Festgenommenen sind der mutmaßliche Drahtzieher, Unterkunftsanbieter, Mittelsmänner sowie illegale Arbeiter, die in Logistiklagern, Restaurants und auf Baustellen tätig waren. Über 100 Verdächtige werden in Hongkong strafrechtlich verfolgt, mehrere befinden sich noch unter Festlandjurisdiktion.
Das Netzwerk bot auf Social Media „Rundum-sorglos-Pakete“ an, die bis zu 200.000 HK-Dollar für gefälschte Ausweise, Unterkunft in den New Territories und Jobvermittlung kosteten. Ermittler gehen davon aus, dass die Bande die anhaltenden Arbeitskräftemängel im Bau- und Pflegebereich ausnutzte. Einige gefälschte Ausweise enthielten gestohlene Chipdaten, was auch Sicherheitsbedenken aufwirft.
Für Arbeitgeber ist der Fall eine deutliche Warnung: Die Überprüfung von e-Channel-lesbaren Ausweisen und das Aufbewahren von Kopien der Reisedokumente der Mitarbeiter sind gesetzliche Pflichten. Unternehmen, die illegale Arbeitskräfte beschäftigen, drohen Geldstrafen von bis zu 500.000 HK-Dollar und Haftstrafen. Mobility- und Compliance-Teams sollten die Abläufe bei der Aufnahme von Auftragnehmern überprüfen und das kostenlose Online-Tool der Einwanderungsbehörde zur Ausweisprüfung nutzen.
Strategisch unterstreicht der Schlag die verschärfte Haltung Hongkongs gegenüber illegaler Beschäftigung – angesichts des öffentlichen Drucks, lokale Arbeitsplätze zu schützen und gleichzeitig legale Talentprogramme auszubauen. Weitere Kontrollen in risikoreichen Branchen und grenzüberschreitende gemeinsame Ermittlungen sind zu erwarten.
Der leitende Einwanderungsbeamte Tang Ka-fai berichtete, dass 40 gefälschte Ausweise und 24 Kopien sichergestellt wurden. Unter den Festgenommenen sind der mutmaßliche Drahtzieher, Unterkunftsanbieter, Mittelsmänner sowie illegale Arbeiter, die in Logistiklagern, Restaurants und auf Baustellen tätig waren. Über 100 Verdächtige werden in Hongkong strafrechtlich verfolgt, mehrere befinden sich noch unter Festlandjurisdiktion.
Das Netzwerk bot auf Social Media „Rundum-sorglos-Pakete“ an, die bis zu 200.000 HK-Dollar für gefälschte Ausweise, Unterkunft in den New Territories und Jobvermittlung kosteten. Ermittler gehen davon aus, dass die Bande die anhaltenden Arbeitskräftemängel im Bau- und Pflegebereich ausnutzte. Einige gefälschte Ausweise enthielten gestohlene Chipdaten, was auch Sicherheitsbedenken aufwirft.
Für Arbeitgeber ist der Fall eine deutliche Warnung: Die Überprüfung von e-Channel-lesbaren Ausweisen und das Aufbewahren von Kopien der Reisedokumente der Mitarbeiter sind gesetzliche Pflichten. Unternehmen, die illegale Arbeitskräfte beschäftigen, drohen Geldstrafen von bis zu 500.000 HK-Dollar und Haftstrafen. Mobility- und Compliance-Teams sollten die Abläufe bei der Aufnahme von Auftragnehmern überprüfen und das kostenlose Online-Tool der Einwanderungsbehörde zur Ausweisprüfung nutzen.
Strategisch unterstreicht der Schlag die verschärfte Haltung Hongkongs gegenüber illegaler Beschäftigung – angesichts des öffentlichen Drucks, lokale Arbeitsplätze zu schützen und gleichzeitig legale Talentprogramme auszubauen. Weitere Kontrollen in risikoreichen Branchen und grenzüberschreitende gemeinsame Ermittlungen sind zu erwarten.
Quelle: South China Morning Post
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