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Schengen-ähnliches einheitliches GCC-Visum rückt näher: Was Reisende aus den VAE wissen müssen

Feb. 9, 2026
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Schengen-ähnliches einheitliches GCC-Visum rückt näher: Was Reisende aus den VAE wissen müssen
Ein lange angekündigtes „Grand Tours“-Visum des Golf-Kooperationsrats (GCC) machte am 8. Februar 2026 einen konkreten Schritt nach vorne: Die Behörden veröffentlichten einen Antragsfahrplan, der es Touristen – und künftig auch Geschäftsreisenden – ermöglicht, mit einer einzigen elektronischen Genehmigung alle sechs GCC-Staaten zu bereisen. Das rein digitale Verfahren, das von regionalen Medien detailliert beschrieben wurde, umfasst Saudi-Arabien, die VAE, Katar, Kuwait, Bahrain und Oman und ersetzt das bisherige Flickwerk einzelner E-Visa, mit denen Reisende bislang jonglieren mussten.

Obwohl der Starttermin für Ende 2026 nach Pilotversuchen geplant ist, erhalten Reiseveranstalter in den VAE bereits zahlreiche Kundenanfragen. Die vorläufige Checkliste für die Antragstellung orientiert sich an den Schengen-Anforderungen: Ein Reisepass, der mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig ist, Nachweise über Unterkünfte an mehreren Stationen, Weiter- oder Rückflugtickets, Reiseversicherung und der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel. Entscheidend ist, dass ein einziges Online-Formular die gesamte Reiseroute abdeckt und die Gebühren in einer einzigen Transaktion bezahlt werden. Die Genehmigung erlaubt zunächst einen 30-tägigen Aufenthalt mit mehrfacher Einreise innerhalb des GCC, Verlängerungen für Geschäftsreisen werden derzeit geprüft.

Schengen-ähnliches einheitliches GCC-Visum rückt näher: Was Reisende aus den VAE wissen müssen


Für multinationale Unternehmen mit Sitz in den VAE verspricht das einheitliche Visum erhebliche Effizienzgewinne. Projekte innerhalb des Golf-Kooperationsrats – etwa Ingenieure, die wöchentlich zwischen Dubai, Dammam und Doha pendeln – erfordern derzeit ständige Wiedereinreisen und separate Gebühren. Personalabteilungen schätzen Einsparungen von bis zu 35 Prozent bei der Visumsverwaltung, sobald das System in Betrieb ist. Die Maßnahme passt zudem zu neuen Open-Skies-Abkommen, die Emirates, Etihad und flydubai aushandeln, um Kurzstreckenverbindungen zu verdichten.

Praktische nächste Schritte für Mobility Manager sind die Überprüfung der aktuellen Reisedaten, um sicherzustellen, dass Passgültigkeit und Versicherungsschutz den neuen Standards entsprechen, sowie die Aktualisierung der Mitarbeiterhandbücher hinsichtlich zulässiger Geschäftstätigkeiten in den Nachbarstaaten des GCC. IT-Teams sollten sich auf API-Integrationen mit dem neuen GCC-E-Visa-Portal vorbereiten, damit Reisedaten automatisch in Duty-of-Care-Dashboards einfließen.

Durch die Harmonisierung der Einreisebestimmungen signalisiert der Golf, dass er als einheitliches Tourismus- und Wirtschaftsökosystem agieren möchte – eine gute Nachricht für Hotels, Konferenzveranstalter und Shared-Services-Center in den VAE, die von längeren regionalen Reiserouten profitieren dürften.
Quelle: The Times of India

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