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Emirates fordert Erweiterung der Flugkapazitäten zwischen Indien und den VAE angesichts steigender Nachfrage

Feb. 9, 2026
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Emirates fordert Erweiterung der Flugkapazitäten zwischen Indien und den VAE angesichts steigender Nachfrage
Emirates Airlines nutzte am Rande des World Governments Summit in Dubai am 8. Februar 2026 die Gelegenheit, um für einen größeren Anteil am Indien-VAE-Markt zu werben. Chief Commercial Officer Adnan Kazim bestätigte gegenüber Journalisten, dass sich die Fluggesellschaft in „fortgeschrittenen“ Regierungsgesprächen befindet, die darauf abzielen, die seit dem bilateralen Luftverkehrsabkommen von 2014 unveränderte Sitzplatzobergrenze anzuheben. Derzeit stehen beiden Seiten jeweils nur 66.000 wöchentliche Sitzplätze zur Verfügung; Emirates allein gibt an, basierend auf aktuellen Auslastungszahlen zusätzlich 50.000 Sitzplätze pro Woche füllen zu können.

Indien ist der wichtigste Herkunfts- und Zielmarkt für die Dubai-Fluggesellschaft und versorgt sowohl den Freizeitverkehr in den Golfstaaten als auch Weiterverbindungen nach Amerika und Europa. Kapazitätsengpässe im nördlichen Winter zwangen Emirates dazu, die Preise hoch zu halten und Gruppenbuchungen abzulehnen; Geschäftsreisende in den VAE berichten, dass Last-Minute-Economy-Tickets nach Mumbai regelmäßig über 2.800 AED (ca. 760 US-Dollar) kosten. Im Gegensatz dazu konnten Etihad und Air India über Abu Dhabi dank spezieller Sondergenehmigungen zusätzliche Sitzplätze anbieten, was die Verzerrung durch die aktuelle Obergrenze verdeutlicht.

Emirates fordert Erweiterung der Flugkapazitäten zwischen Indien und den VAE angesichts steigender Nachfrage


Sollten die Verhandlungen erfolgreich sein, erwarten Analysten eine schrittweise Erhöhung, die an bestimmte indische Flughäfen gekoppelt ist, mit Fokus auf zweitklassige Städte wie Jaipur und Coimbatore, die bislang keine Golfanbindung haben. Zusätzliche Rechte würden den VAE auch helfen, das von der UNWTO prognostizierte jährliche Wachstum von 12 Prozent bei indischen Auslandsreisen bis 2030 zu bewältigen. Für multinationale Unternehmen mit Sitz in den VAE bedeuten mehr Flugverbindungen bessere Fürsorgeoptionen und geringere Reisekosten – gerade jetzt, wo Indien zur am schnellsten wachsenden Quelle für regionale Projektmitarbeiter geworden ist.

Mobilitätsmanager sollten jetzt mit der Szenarienplanung beginnen: Eine größere bilaterale Kontingentierung dürfte aggressive Sondertarife in der Nebensaison (April-Mai) auslösen, gefolgt von einer Umstrukturierung der Firmenflugkontingente. Unternehmen, die auf kurzfristige indische Entsendungen angewiesen sind, sollten zudem mit einer Beschleunigung der Anträge auf Aufenthaltsvisa in den VAE rechnen, da zusätzliche Flüge das wöchentliche Pendeln erleichtern. Schließlich könnten Talent-Teams ihre Umzugspolitik überarbeiten müssen, um neue Direktverbindungen zwischen mittelgroßen indischen Ingenieurzentren und Dubai oder Sharjah optimal zu nutzen.
Quelle: The Economic Times

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