
Auslandsreisen könnten für Brasilianer bald deutlich teurer werden – noch bevor ein Ticket gekauft wird. Ein Entwurf einer Verordnung, den die Bundespolizei dem Justizministerium vorgelegt hat, sieht vor, die Grundgebühr für einen regulären brasilianischen Reisepass von derzeit 257,25 R$ auf etwa 430 R$ anzuheben – die erste Anpassung seit 2015.
Laut einem Bericht des Nachrichtenportals TNH1 vom 9. Februar 2026 argumentiert die Polizei, dass die aktuelle Gebühr die Kosten für sichere Dokumententechnologie, Biometrie und Logistik nicht mehr decke. Auch Sonderleistungen würden entsprechend teurer: Ein Reisepass mit Notfallausstellung (derzeit 334,42 R$) würde über 560 R$ kosten, der Ersatz eines verlorenen, aber noch gültigen Passes läge über 800 R$.
Sollte das Ministerium dem Antrag zustimmen, wird die Änderung per Verordnung veröffentlicht und tritt innerhalb von 30 Tagen in Kraft. Der Vorschlag sorgt bereits für Unruhe bei Freizeitreisenden und globalen Mobilitätsteams, die oft die Reisepässe von entsandten Mitarbeitern und deren Familien finanzieren. Personalverantwortliche rechnen damit, dass eine vierköpfige Familie statt 1.030 R$ künftig 1.720 R$ zahlen müsste – eine unvorhergesehene Belastung für die Mobilitätsplanung 2026.
Reiseberater empfehlen Mitarbeitern mit bald ablaufenden Dokumenten, die Erneuerung sofort zu beantragen, da die Zahlung der Gebühr den aktuellen Preis sichert, selbst wenn der Termin erst nach einer möglichen Erhöhung liegt. Unternehmen mit hohem Reiseaufkommen, insbesondere in die USA und nach Europa, prüfen zudem, ob sie Reisepässe jetzt in größerer Zahl erneuern lassen, um sich gegen die Preiserhöhung abzusichern.
Die letzte Erhöhung im Jahr 2015 führte zu einem Nachfrageanstieg, der die Terminvergabesysteme kurzzeitig überlastete; ähnliche Rückstaus sind zu erwarten, wenn sich die Nachricht von der Gebührenerhöhung verbreitet. Die Bundespolizei erklärt, sie sei „technisch vorbereitet“, um zusätzliche Termine zu bewältigen, hat aber keine Angaben zur Personalstärke gemacht.
Interessierte haben 15 Tage Zeit, um nach Veröffentlichung des Verordnungsentwurfs im Rahmen einer öffentlichen Konsultation Stellungnahmen einzureichen. Angesichts der Einnahmeauswirkungen für den Bundeshaushalt wird erwartet, dass die Maßnahme verabschiedet wird, auch wenn Verbraucherschutzorganisationen möglicherweise eine schrittweise Erhöhung fordern, die an Qualitätsstandards bei den Dienstleistungen gekoppelt ist.
Laut einem Bericht des Nachrichtenportals TNH1 vom 9. Februar 2026 argumentiert die Polizei, dass die aktuelle Gebühr die Kosten für sichere Dokumententechnologie, Biometrie und Logistik nicht mehr decke. Auch Sonderleistungen würden entsprechend teurer: Ein Reisepass mit Notfallausstellung (derzeit 334,42 R$) würde über 560 R$ kosten, der Ersatz eines verlorenen, aber noch gültigen Passes läge über 800 R$.
Sollte das Ministerium dem Antrag zustimmen, wird die Änderung per Verordnung veröffentlicht und tritt innerhalb von 30 Tagen in Kraft. Der Vorschlag sorgt bereits für Unruhe bei Freizeitreisenden und globalen Mobilitätsteams, die oft die Reisepässe von entsandten Mitarbeitern und deren Familien finanzieren. Personalverantwortliche rechnen damit, dass eine vierköpfige Familie statt 1.030 R$ künftig 1.720 R$ zahlen müsste – eine unvorhergesehene Belastung für die Mobilitätsplanung 2026.
Reiseberater empfehlen Mitarbeitern mit bald ablaufenden Dokumenten, die Erneuerung sofort zu beantragen, da die Zahlung der Gebühr den aktuellen Preis sichert, selbst wenn der Termin erst nach einer möglichen Erhöhung liegt. Unternehmen mit hohem Reiseaufkommen, insbesondere in die USA und nach Europa, prüfen zudem, ob sie Reisepässe jetzt in größerer Zahl erneuern lassen, um sich gegen die Preiserhöhung abzusichern.
Die letzte Erhöhung im Jahr 2015 führte zu einem Nachfrageanstieg, der die Terminvergabesysteme kurzzeitig überlastete; ähnliche Rückstaus sind zu erwarten, wenn sich die Nachricht von der Gebührenerhöhung verbreitet. Die Bundespolizei erklärt, sie sei „technisch vorbereitet“, um zusätzliche Termine zu bewältigen, hat aber keine Angaben zur Personalstärke gemacht.
Interessierte haben 15 Tage Zeit, um nach Veröffentlichung des Verordnungsentwurfs im Rahmen einer öffentlichen Konsultation Stellungnahmen einzureichen. Angesichts der Einnahmeauswirkungen für den Bundeshaushalt wird erwartet, dass die Maßnahme verabschiedet wird, auch wenn Verbraucherschutzorganisationen möglicherweise eine schrittweise Erhöhung fordern, die an Qualitätsstandards bei den Dienstleistungen gekoppelt ist.
Quelle: TNH1
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Brasilien.Mehr von Brasilien
Alle anzeigen
Mexiko führt elektronische Besuchervisa für Brasilianer wieder ein und verkürzt die Bearbeitungszeiten für Geschäftsreisen deutlich
Der internationale Flughafen Natal erhöht ab dem 10. März die Passagier- und Flugzeuggebühren