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Passprobleme entspannt sich: Regierung stellt 37 Millionen R$ für Neustart der Passausstellung bereit

Dez. 9, 2025
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Passprobleme entspannt sich: Regierung stellt 37 Millionen R$ für Neustart der Passausstellung bereit
Nach einer dreiwöchigen Aussetzung, die die Ausstellung neuer Reisepässe landesweit lahmlegte, bestätigte die brasilianische Bundespolizei (PF) am späten 8. Dezember, dass die Ausstellung dank eines Notkredits in Höhe von 37,4 Millionen R$ wieder aufgenommen wird. Dieser wurde in einer Sonderausgabe des Amtsblatts genehmigt.

Hintergrund: Die PF hatte ihr Budget für 2025 für das „Pass- und Verkehrsüberwachungssystem“ bereits am 19. November aufgebraucht, was zur Stornierung von Terminen führte und einen Rückstau von schätzungsweise 25.000 Anträgen pro Tag verursachte. Wirtschaftsverbände warnten, dass die stockenden Passverlängerungen zunehmend Auslandsentsendungen und wichtige Dienstreisen beeinträchtigten, insbesondere für Öl- und Gasunternehmen in Macaé sowie IT-Berater mit Einsätzen in den USA und Europa.

Passprobleme entspannt sich: Regierung stellt 37 Millionen R$ für Neustart der Passausstellung bereit


Was der Kredit abdeckt: Die zusätzlichen Mittel werden an die staatliche Casa da Moeda gezahlt, um die Produktion leerer Passhefte wieder aufzunehmen und Überstunden für die PF-Mitarbeiter bis Jahresende zu finanzieren. Die Online-Terminvergabe wird schrittweise wieder geöffnet, wobei Reisende mit nachgewiesenem humanitären oder medizinischen Bedarf Vorrang erhalten, gefolgt von Erstantragstellern.

Auswirkungen auf die globale Mobilität:
• Vorrangregeln: Firmenbescheinigungen, die die geschäftliche Dringlichkeit belegen, können frühere Termine sichern; Mobility-Teams sollten entsprechende Nachweise bereithalten.
• Bearbeitungszeiten: Die PF peilt eine Druckdauer von 10 Tagen an; Umzugsberater empfehlen jedoch, 3–4 Wochen bis zur vollständigen Abwicklung des Rückstaus einzuplanen.
• Notfallplanung: Mitarbeiter mit dringenden Abreisen sollten konsularische Laissez-passer-Dokumente prüfen oder, wo möglich, innerhalb des Mercosur mit Personalausweisen reisen.

Strategische Einschätzung: Der Vorfall verdeutlicht die strukturelle Unterfinanzierung der brasilianischen Reisedokumenteninfrastruktur, gerade jetzt, wo die Nachfrage nach der Pandemie wieder ansteigt. Unternehmen mit großen Expatriate-Belegschaften setzen sich für ein mehrjähriges Passbudget ein, um erneute Ausfälle zu vermeiden.
Quelle: CenárioMT (Official Gazette excerpt)

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