
Das Justizministerium hat sein aktuelles Dashboard zu Personen veröffentlicht, die internationalen Schutz beantragt, bei Ankunft jedoch keine Unterkunft erhalten haben. Stand 9. Februar 2026 warten noch 534 alleinstehende männliche Antragsteller auf eine Unterkunft – ein Rückgang von über 3.500 Ende 2024. Die Zahlen zeigen, dass seit Dezember 2023 insgesamt 12.893 Männer Schutz beantragt haben; 11.000 erhielten vorübergehende Zahlungen von 113,80 € pro Woche, und 10.466 wurden inzwischen untergebracht oder ihre Fälle abgeschlossen. (gov.ie)
Der abnehmende Rückstau ist das Ergebnis einer einjährigen Beschaffungsoffensive, die 7.200 IPAS-Betten durch umgewidmete Hotels, modulare Dörfer und Universitätsunterkünfte geschaffen hat. Justizminister Jim O’Callaghan erklärte, der Staat sei nun „nahe am Ziel einer 15-prozentigen Reservekapazität“, wie sie im Unterkunftsbericht 2025 empfohlen wurde. NGOs warnen jedoch, dass die positive Entwicklung die anhaltenden Herausforderungen verschleiert: Monatlich kommen weiterhin 1.000 neue Schutzsuchende hinzu, und der Bestand an Einzelzimmern – aus Schutzgründen bevorzugt – bleibt kritisch niedrig.
Für Arbeitgeber, die internationale Neueinstellungen regelmäßig in temporären Unterkünften unterbringen, sind diese Daten ein wichtiges Signal. Da weniger Asylsuchende in der Nähe des Stadtzentrums von Dublin auf der Straße schlafen, erwarten Anbieter von Firmenunterkünften geringere Sicherheitskosten und ein reduziertes Reputationsrisiko bei der Verlegung von Mitarbeitern. Gleichzeitig bedeutet der Fokus der Regierung auf alleinstehende Männer, dass Familien weiterhin Hotelzimmer belegen, die häufig von Geschäftsreisenden genutzt werden, was den Preisdruck auf Übernachtungen in Dublin und Galway hochhält.
Mobilitätsverantwortliche sollten zudem beachten, dass Empfänger der vorübergehenden Zahlungen nach sechs Monaten legal arbeiten dürfen. HR-Teams, die Einstiegspositionen besetzen, könnten im zweiten Quartal daher einen leichten Anstieg an arbeitsbereiten Asylsuchenden verzeichnen – vorausgesetzt, diese finden nach der Beschäftigung eine private Unterkunft. Multinationale Unternehmen, die Umzugszuschüsse anbieten, könnten sich durch die Integration von kurzfristiger Mietunterstützung in ihre Jobangebote einen Wettbewerbsvorteil sichern.
Der abnehmende Rückstau ist das Ergebnis einer einjährigen Beschaffungsoffensive, die 7.200 IPAS-Betten durch umgewidmete Hotels, modulare Dörfer und Universitätsunterkünfte geschaffen hat. Justizminister Jim O’Callaghan erklärte, der Staat sei nun „nahe am Ziel einer 15-prozentigen Reservekapazität“, wie sie im Unterkunftsbericht 2025 empfohlen wurde. NGOs warnen jedoch, dass die positive Entwicklung die anhaltenden Herausforderungen verschleiert: Monatlich kommen weiterhin 1.000 neue Schutzsuchende hinzu, und der Bestand an Einzelzimmern – aus Schutzgründen bevorzugt – bleibt kritisch niedrig.
Für Arbeitgeber, die internationale Neueinstellungen regelmäßig in temporären Unterkünften unterbringen, sind diese Daten ein wichtiges Signal. Da weniger Asylsuchende in der Nähe des Stadtzentrums von Dublin auf der Straße schlafen, erwarten Anbieter von Firmenunterkünften geringere Sicherheitskosten und ein reduziertes Reputationsrisiko bei der Verlegung von Mitarbeitern. Gleichzeitig bedeutet der Fokus der Regierung auf alleinstehende Männer, dass Familien weiterhin Hotelzimmer belegen, die häufig von Geschäftsreisenden genutzt werden, was den Preisdruck auf Übernachtungen in Dublin und Galway hochhält.
Mobilitätsverantwortliche sollten zudem beachten, dass Empfänger der vorübergehenden Zahlungen nach sechs Monaten legal arbeiten dürfen. HR-Teams, die Einstiegspositionen besetzen, könnten im zweiten Quartal daher einen leichten Anstieg an arbeitsbereiten Asylsuchenden verzeichnen – vorausgesetzt, diese finden nach der Beschäftigung eine private Unterkunft. Multinationale Unternehmen, die Umzugszuschüsse anbieten, könnten sich durch die Integration von kurzfristiger Mietunterstützung in ihre Jobangebote einen Wettbewerbsvorteil sichern.
Quelle: Department of Justice / IPAS
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