Fluggesellschaften warnen: Frankreich drohen vierstündige Warteschlangen, da EU-Biometrie-Ein- und Ausreisesystem an Belastungsgrenze stößt
Französischer Fluglotsenstreik führt zu 180 Flugausfällen und drohender Streik zu Ostern
Regierungskrise gefährdet die Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich – und wirft Mobilitätsbedenken auf
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Landesweiter Streik der Fluglotsen legt Flüge in ganz Frankreich lahm
Ein 48-stündiger nationaler Streik der französischen Fluglotsen am 9. und 10. Februar führte zu etwa 180 Flugausfällen sowie erheblichen Verspätungen an den Flughäfen Orly, Marseille und in der Provinz. Die Gewerkschaften protestieren gegen niedrigere Ersatzquoten für ausscheidendes Personal, während die DGAC betont, dass die Ressourcen den Verkehrsprognosen entsprechen. Geschäftsreisende müssen weiterhin mit Unwägbarkeiten rechnen und sollten Bahn- oder Multi-Hub-Alternativpläne bereithalten, da die Gewerkschaften weitere Aktionen zu Ostern androhen.
Eurostar sagt Züge über den Ärmelkanal ab und verspätet sie wegen französischem Bahnstreik
Die Live-Update-Seite von Eurostar, die am frühen 10. Februar aktualisiert wurde, zeigt zahlreiche Ausfälle und Verspätungen auf den Zügen zwischen Paris und London bis zum 12. Februar aufgrund von Streiks im französischen Bahnnetz und Bauarbeiten. Besonders betroffen sind die Geschäftsverbindungen während der Hauptverkehrszeiten. Eurostar bietet kostenlose Umbuchungen oder Erstattungen an, doch Unternehmen sollten alternative Zugverbindungen planen und Reisende auf kurzfristige Änderungen bei Sitzplätzen oder Fahrzeiten hinweisen.
Europäisches Parlament unterstützt Regeln für „sichere Herkunftsländer“ und erleichtert Abschiebungen aus Frankreich und anderen EU-Staaten
Am 10. Februar hat das Europäische Parlament Regeln zu „sicheren Herkunftsländern“ und „sicheren Drittstaaten“ verabschiedet, die es Frankreich und anderen EU-Mitgliedstaaten ermöglichen, Asylbewerber aus bestimmten Ländern ohne weitere Prüfung abzuweisen oder abzuschieben. Die ab Juni 2026 geltende Maßnahme könnte die Rückstände in den Präfekturen verringern, erhöht jedoch das Risiko für Unternehmen, die humanitäre oder familiäre Fälle aus Ländern wie Indien, Marokko oder Tunesien unterstützen.