
Der französische Luftraum wurde am 9. und 10. Februar mehrfach für den kommerziellen Flugverkehr gesperrt, nachdem die drei wichtigsten Gewerkschaften der Fluglotsen (SNCTA, UNSA-ICNA und USAC-CGT) einen 48-stündigen Streik wegen Personalengpässen und unzureichender Ersatzquoten bei Pensionierungen ausgerufen hatten.
Trotz vorheriger Aufforderungen der Direction générale de l’aviation civile (DGAC) an die Fluggesellschaften, die Flugpläne am Flughafen Paris-Orly um bis zu 50 % und am Flughafen Marseille-Provence um 30 % zu kürzen, führte der Streik zu rund 180 Flugausfällen und anhaltenden Verspätungen, die sich auf die Flughäfen in Toulouse, Bordeaux und Nizza auswirkten. In Orly betrugen die durchschnittlichen Verspätungen eine Stunde, in Marseille kam es zu zwei Stunden Wartezeit, da Aufsichtspersonal umgeschichtet wurde, um die Radarpositionen besetzt zu halten. Langstreckenflüge ab Paris-Charles-de-Gaulle blieben weitgehend erhalten, doch Airlines wie Air France, British Airways, easyJet und Ryanair strichen Dutzende Inlands- und innereuropäische Verbindungen und leiteten einige Passagiere auf Bahnverbindungen oder alternative Drehkreuze um.
Die Gewerkschaften werfen der DGAC vor, durch das Nicht-Ersatzstellenprinzip bei pensionierten Fluglotsen einen Netto-Personalabbau zuzulassen, was ihrer Ansicht nach die Sicherheit gefährdet und die Arbeitsbelastung vor den geschäftigen Oster- und Sommerferienzeiten erhöht. Die Leitung entgegnet, dass die Ersatzquoten auf europaweiten Verkehrsprognosen basieren und durch ab 2027 verfügbare modernisierte Automatisierungstools unterstützt werden.
Für Mobilitätsteams in Unternehmen ist die Störung eine deutliche Erinnerung daran, dass Frankreich – unter dem 65 % aller Europa-überfliegenden Flüge verlaufen – weiterhin ein kritischer Engpass im regionalen Luftverkehr ist. Unternehmen mit zeitkritischen Reisen sollten alternative Bahnverbindungen bereithalten, ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass die EU-Verordnung 261 keine Entschädigung bei Streiks im Flugverkehr vorsieht, und ihre Verträge mit mehreren Fluggesellschaften überprüfen, um Umbuchungsflexibilität zu gewährleisten.
Die Gewerkschaften haben bereits eine siebentägige Ankündigung für einen möglichen Folgestreik über die Osterferien eingereicht, falls die Verhandlungen scheitern. Damit ist in den kommenden Monaten mit weiterer Unruhe im französischen Luftraum zu rechnen.
Trotz vorheriger Aufforderungen der Direction générale de l’aviation civile (DGAC) an die Fluggesellschaften, die Flugpläne am Flughafen Paris-Orly um bis zu 50 % und am Flughafen Marseille-Provence um 30 % zu kürzen, führte der Streik zu rund 180 Flugausfällen und anhaltenden Verspätungen, die sich auf die Flughäfen in Toulouse, Bordeaux und Nizza auswirkten. In Orly betrugen die durchschnittlichen Verspätungen eine Stunde, in Marseille kam es zu zwei Stunden Wartezeit, da Aufsichtspersonal umgeschichtet wurde, um die Radarpositionen besetzt zu halten. Langstreckenflüge ab Paris-Charles-de-Gaulle blieben weitgehend erhalten, doch Airlines wie Air France, British Airways, easyJet und Ryanair strichen Dutzende Inlands- und innereuropäische Verbindungen und leiteten einige Passagiere auf Bahnverbindungen oder alternative Drehkreuze um.
Die Gewerkschaften werfen der DGAC vor, durch das Nicht-Ersatzstellenprinzip bei pensionierten Fluglotsen einen Netto-Personalabbau zuzulassen, was ihrer Ansicht nach die Sicherheit gefährdet und die Arbeitsbelastung vor den geschäftigen Oster- und Sommerferienzeiten erhöht. Die Leitung entgegnet, dass die Ersatzquoten auf europaweiten Verkehrsprognosen basieren und durch ab 2027 verfügbare modernisierte Automatisierungstools unterstützt werden.
Für Mobilitätsteams in Unternehmen ist die Störung eine deutliche Erinnerung daran, dass Frankreich – unter dem 65 % aller Europa-überfliegenden Flüge verlaufen – weiterhin ein kritischer Engpass im regionalen Luftverkehr ist. Unternehmen mit zeitkritischen Reisen sollten alternative Bahnverbindungen bereithalten, ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass die EU-Verordnung 261 keine Entschädigung bei Streiks im Flugverkehr vorsieht, und ihre Verträge mit mehreren Fluggesellschaften überprüfen, um Umbuchungsflexibilität zu gewährleisten.
Die Gewerkschaften haben bereits eine siebentägige Ankündigung für einen möglichen Folgestreik über die Osterferien eingereicht, falls die Verhandlungen scheitern. Damit ist in den kommenden Monaten mit weiterer Unruhe im französischen Luftraum zu rechnen.
Quelle: Bloomberg via The Gulf Time
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