
Der Strategische Ausschuss für Migration, Grenzen und Asyl (SCIFA) tagte am 12. Februar 2026 in Brüssel mit einer umfangreichen Tagesordnung, die für Zypern, einen der EU-Frontstaaten in der Migrationsfrage, von großer Bedeutung ist. Die Delegierten prüften Entwürfe für einen neuen beschleunigten Grenzverfahren, der unerlaubte Einreisen und sekundäre Bewegungen innerhalb des Schengen-Raums verhindern soll.
Die zyprische Delegation unter der Leitung des stellvertretenden Ständigen Vertreters betonte, dass ein beschleunigtes Screening-Verfahren nur in Verbindung mit verbindlichen Solidaritätsmaßnahmen eingeführt werden dürfe, und verwies auf die unverhältnismäßig hohen Ankünfte über Libanon und Syrien. Diskussionspapiere befassten sich zudem mit der EU-Zusammenarbeit mit Transitländern – an erster Stelle standen Libanon und Libyen –, in denen Nikosia bereits gemeinsame Küstenwachenpatrouillen und Rückführungsprogramme finanziert.
Das Treffen findet vor dem Hintergrund statt, dass Zypern noch in diesem Jahr technische und gesetzliche Anpassungen vornimmt, um sein nationales Visasystem mit dem Schengen-Visainformationssystem (VIS) zu verknüpfen. Beamte betonen, dass diese Angleichung entscheidend ist, damit die Republik bis 2027 dem Schengen-Raum beitreten kann – ein zentrales Ziel der Regierung Christodoulides.
Für Geschäftsreisende könnte das Ergebnis der Grenzverfahren-Verhandlungen zusätzliche biometrische Kontrollen und längere Wartezeiten für Nicht-EU-Mitarbeiter bedeuten, die über Zypern zu anderen EU-Zielen reisen. Andererseits könnten erfolgreiche Solidaritätsmechanismen die Aufnahmefähigkeit auf der Insel erhöhen und die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen beschleunigen.
SCIFA wird die Vorschläge im März erneut beraten; Zypern hat gefordert, dass die abschließenden Texte explizit auf die Kapazitätsgrenzen kleiner Staaten eingehen und einen Schnellreaktionsfonds zur Bewältigung plötzlicher maritimer Ankünfte vorsehen.
Die zyprische Delegation unter der Leitung des stellvertretenden Ständigen Vertreters betonte, dass ein beschleunigtes Screening-Verfahren nur in Verbindung mit verbindlichen Solidaritätsmaßnahmen eingeführt werden dürfe, und verwies auf die unverhältnismäßig hohen Ankünfte über Libanon und Syrien. Diskussionspapiere befassten sich zudem mit der EU-Zusammenarbeit mit Transitländern – an erster Stelle standen Libanon und Libyen –, in denen Nikosia bereits gemeinsame Küstenwachenpatrouillen und Rückführungsprogramme finanziert.
Das Treffen findet vor dem Hintergrund statt, dass Zypern noch in diesem Jahr technische und gesetzliche Anpassungen vornimmt, um sein nationales Visasystem mit dem Schengen-Visainformationssystem (VIS) zu verknüpfen. Beamte betonen, dass diese Angleichung entscheidend ist, damit die Republik bis 2027 dem Schengen-Raum beitreten kann – ein zentrales Ziel der Regierung Christodoulides.
Für Geschäftsreisende könnte das Ergebnis der Grenzverfahren-Verhandlungen zusätzliche biometrische Kontrollen und längere Wartezeiten für Nicht-EU-Mitarbeiter bedeuten, die über Zypern zu anderen EU-Zielen reisen. Andererseits könnten erfolgreiche Solidaritätsmechanismen die Aufnahmefähigkeit auf der Insel erhöhen und die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen beschleunigen.
SCIFA wird die Vorschläge im März erneut beraten; Zypern hat gefordert, dass die abschließenden Texte explizit auf die Kapazitätsgrenzen kleiner Staaten eingehen und einen Schnellreaktionsfonds zur Bewältigung plötzlicher maritimer Ankünfte vorsehen.
Quelle: Council of the EU (Consilium)