
Auf dem Zypern-Forum am 12. Februar 2026 gab der stellvertretende Minister für Migration und internationalen Schutz, Dr. Nicholas Ioannides, seltene Einblicke in die Migrationsdemografie der Insel und skizzierte die Prioritäten, während Zypern sich auf die Übernahme der rotierenden EU-Ratspräsidentschaft im nächsten Jahr vorbereitet. Laut Ioannides leben mehr als 150.000 Drittstaatsangehörige legal in Zypern – sei es zum Arbeiten, Studieren oder aus familiären Gründen – zusätzlich zu rund 30.000 Asylsuchenden oder anerkannten Flüchtlingen.
Der Minister stellte diese Zahlen sowohl als wirtschaftliche Chance als auch als politische Herausforderung dar. „Integration ist jetzt eine strategische Priorität mit einem klaren Fahrplan“, erklärte er und bestätigte, dass eine Nationale Strategie zur Integration von Migranten ausgearbeitet wurde, die vor der Kabinettsgenehmigung im November 2026 in die öffentliche Konsultation gehen wird. Wichtige Säulen sind die Beschleunigung des Griechisch-Sprachunterrichts, Anreize für Arbeitgeber zur Förderung von Weiterbildungsprogrammen sowie der Ausbau kommunaler „Migration Help Desks“ als zentrale Anlaufstellen.
Ioannides versprach zudem, den neuen EU-Pakt für Migration und Asyl bis zum Beginn der zyprischen Ratspräsidentschaft umzusetzen. Er hob den Solidaritätsmechanismus des Pakts hervor, der seit März 2023 bereits die freiwillige Verlegung von 2.900 Asylsuchenden aus Zypern in andere EU-Staaten ermöglicht hat und so den Druck auf Aufnahmeeinrichtungen mindert.
Für internationale Arbeitgeber lautet die Botschaft zweigleisig: Zypern wird weiterhin gezielt ausländische Fachkräfte anwerben – die Rückführungen irregulärer Migranten erreichten 2024 fast 11.000 Abreisen – gleichzeitig aber strengere Kontrollen und schnellere Verfahren durchsetzen. Unternehmen sollten mit neuen integrationsbezogenen Auflagen rechnen, etwa Gutscheinen für Sprachkurse und Vorgaben zur gesellschaftlichen Teilhabe, die künftig bei der Verlängerung von Arbeitserlaubnissen eine Rolle spielen werden.
Da die Nationale Integrationsstrategie nun in die Konsultationsphase eintritt, haben Unternehmen nur ein kurzes Zeitfenster, um Einfluss auf Maßnahmen zu nehmen, die den Zugang zum Arbeitsmarkt, die Familienzusammenführung und langfristige Aufenthaltsmöglichkeiten für hochqualifizierte Fachkräfte maßgeblich gestalten könnten.
Der Minister stellte diese Zahlen sowohl als wirtschaftliche Chance als auch als politische Herausforderung dar. „Integration ist jetzt eine strategische Priorität mit einem klaren Fahrplan“, erklärte er und bestätigte, dass eine Nationale Strategie zur Integration von Migranten ausgearbeitet wurde, die vor der Kabinettsgenehmigung im November 2026 in die öffentliche Konsultation gehen wird. Wichtige Säulen sind die Beschleunigung des Griechisch-Sprachunterrichts, Anreize für Arbeitgeber zur Förderung von Weiterbildungsprogrammen sowie der Ausbau kommunaler „Migration Help Desks“ als zentrale Anlaufstellen.
Ioannides versprach zudem, den neuen EU-Pakt für Migration und Asyl bis zum Beginn der zyprischen Ratspräsidentschaft umzusetzen. Er hob den Solidaritätsmechanismus des Pakts hervor, der seit März 2023 bereits die freiwillige Verlegung von 2.900 Asylsuchenden aus Zypern in andere EU-Staaten ermöglicht hat und so den Druck auf Aufnahmeeinrichtungen mindert.
Für internationale Arbeitgeber lautet die Botschaft zweigleisig: Zypern wird weiterhin gezielt ausländische Fachkräfte anwerben – die Rückführungen irregulärer Migranten erreichten 2024 fast 11.000 Abreisen – gleichzeitig aber strengere Kontrollen und schnellere Verfahren durchsetzen. Unternehmen sollten mit neuen integrationsbezogenen Auflagen rechnen, etwa Gutscheinen für Sprachkurse und Vorgaben zur gesellschaftlichen Teilhabe, die künftig bei der Verlängerung von Arbeitserlaubnissen eine Rolle spielen werden.
Da die Nationale Integrationsstrategie nun in die Konsultationsphase eintritt, haben Unternehmen nur ein kurzes Zeitfenster, um Einfluss auf Maßnahmen zu nehmen, die den Zugang zum Arbeitsmarkt, die Familienzusammenführung und langfristige Aufenthaltsmöglichkeiten für hochqualifizierte Fachkräfte maßgeblich gestalten könnten.
Quelle: In-Cyprus