
Der Wochenbericht 8 des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) – für den Zeitraum 14. bis 20. Februar – stellt fest, dass Österreich weiterhin eines von fünf EU/EWR-Ländern ist, in denen seit Ausbruch der Affenpocken (Mpox) Todesfälle registriert wurden. Obwohl in diesem Zeitraum keine neuen Fälle in Österreich gemeldet wurden, warnt die Behörde vor einem Anstieg der Übertragungen des Clade I in anderen Teilen Europas. Dies wirft Fragen für Veranstalter und Geschäftsreisende auf, die im Frühling zu Messen nach Wien kommen. Epidemiologen bewerten das allgemeine Risiko für die Bevölkerung als gering, empfehlen jedoch gezielte Impfungen für Risikogruppen und eine fortlaufende Überwachung der Fälle. Das österreichische Gesundheitsministerium teilte mit, dass noch 10.000 Dosen der dritten Impfstoffgeneration vorrätig sind und das kostenlose Impfprogramm an ausgewählten öffentlichen Kliniken bis Juni verlängert wird. Für Manager im Bereich globale Mobilität unterstreicht dies die Notwendigkeit, Gesundheitsrisikoinformationen parallel zu Visa- und Sicherheitsprüfungen zu aktualisieren. Unternehmen, die Mitarbeiter aus Spanien, Deutschland oder Italien – den Ländern mit den aktuell höchsten Fallzahlen – entsenden, sollten den Impfstatus überprüfen und ihre Angestellten daran erinnern, dass private Krankenversicherungen bei aktiven Mpox-Warnungen zusätzliche Angaben verlangen können. Veranstalter werden empfohlen, Isolationsräume bereitzuhalten und Schnelltestprotokolle einzurichten, insbesondere bei Veranstaltungen mit großer LGBTQ+-Teilnahme, da dort historisch Übertragungsketten aufgetreten sind.
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