
Am 24. Februar 2026 bestätigte der auf Geschäftsreisen spezialisierte Anbieter Nomadic, dass Mexiko das elektronische Besuchervisum (e-Visum) für brasilianische Staatsangehörige, die per Flugzeug einreisen, wieder eingeführt hat. Damit wird eine Entscheidung aus dem Jahr 2022 rückgängig gemacht, die alle Reisenden zur Beantragung physischer Konsularaufkleber verpflichtete. Die Änderung, die seit dem 5. Februar 2026 gilt, ermöglicht es Brasilianern erneut, den Antrag online auszufüllen, die Gebühr von 1.051 MXN zu bezahlen und innerhalb von 24 bis 48 Stunden eine QR-codierte Genehmigung zu erhalten. Das wieder eingeführte e-Visum gilt für touristische und unbezahlte geschäftliche Aktivitäten von bis zu 180 Tagen. Wer über Land oder See einreist, muss weiterhin ein Konsularvisum beantragen, und bereits ausgestellte Aufklebervisa behalten bis zum aufgedruckten Ablaufdatum ihre Gültigkeit.
Das Außenministerium (Secretaría de Relaciones Exteriores) erklärt, dass die Umstellung Teil der Digitalisierungsstrategie Mexikos ist und auf bilateralen Gesprächen mit Brasília basiert, um die Einreisesysteme vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zu harmonisieren. Das Turnier wird den grenzüberschreitenden Geschäftsreiseverkehr in ganz Amerika deutlich ankurbeln. Für Mobility Manager liegt der Hauptvorteil in der Geschwindigkeit: Die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten an den mexikanischen Konsulaten in São Paulo und Brasília hatten sich während der Karnevalssaison auf bis zu 15 Tage verlängert, was für multinationale Unternehmen kostspielige Reiseplanänderungen zur Folge hatte. Erste Nutzer berichten, dass die neue Online-Plattform auf persönliche biometrische Daten verzichtet, obwohl stichprobenartige Nachkontrollen an Flughäfen weiterhin stattfinden.
Arbeitgeber sollten die Gebühr von 575 MXN für die Mehrfacheinreiseerlaubnis (Forma Migratoria Múltiple, FMM) in ihre Budgets einplanen und Reisende daran erinnern, das e-Visum-PDF auf ein mobiles Gerät herunterzuladen, um es bei der Fluggesellschaft vorzuzeigen. Die brasilianische Regierung, die für mexikanische Staatsbürger weiterhin für die meisten Reiseanlässe ein Visum verlangt, begrüßte die Maßnahme, kündigte jedoch keine Gegenseitigkeit an. Analysten sehen in Mexikos Entscheidung einen Teil eines größeren Trends in Lateinamerika, elektronische Reisegenehmigungen nach pandemiebedingten Sicherheitsverschärfungen wieder verstärkt einzuführen. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Aktivitäten sollten die Profile ihrer Reisenden überprüfen, um Mitarbeiter zu identifizieren, die von Papier- auf digitale Visa umsteigen können, was Bearbeitungszeiten und Verwaltungsaufwand reduziert. Wer Mitarbeiter über Landgrenzen, insbesondere Tijuana–San Ysidro, schickt, muss weiterhin frühzeitig Konsulartermine planen, da die Kapazitäten begrenzt bleiben.
Das Außenministerium (Secretaría de Relaciones Exteriores) erklärt, dass die Umstellung Teil der Digitalisierungsstrategie Mexikos ist und auf bilateralen Gesprächen mit Brasília basiert, um die Einreisesysteme vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zu harmonisieren. Das Turnier wird den grenzüberschreitenden Geschäftsreiseverkehr in ganz Amerika deutlich ankurbeln. Für Mobility Manager liegt der Hauptvorteil in der Geschwindigkeit: Die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten an den mexikanischen Konsulaten in São Paulo und Brasília hatten sich während der Karnevalssaison auf bis zu 15 Tage verlängert, was für multinationale Unternehmen kostspielige Reiseplanänderungen zur Folge hatte. Erste Nutzer berichten, dass die neue Online-Plattform auf persönliche biometrische Daten verzichtet, obwohl stichprobenartige Nachkontrollen an Flughäfen weiterhin stattfinden.
Arbeitgeber sollten die Gebühr von 575 MXN für die Mehrfacheinreiseerlaubnis (Forma Migratoria Múltiple, FMM) in ihre Budgets einplanen und Reisende daran erinnern, das e-Visum-PDF auf ein mobiles Gerät herunterzuladen, um es bei der Fluggesellschaft vorzuzeigen. Die brasilianische Regierung, die für mexikanische Staatsbürger weiterhin für die meisten Reiseanlässe ein Visum verlangt, begrüßte die Maßnahme, kündigte jedoch keine Gegenseitigkeit an. Analysten sehen in Mexikos Entscheidung einen Teil eines größeren Trends in Lateinamerika, elektronische Reisegenehmigungen nach pandemiebedingten Sicherheitsverschärfungen wieder verstärkt einzuführen. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Aktivitäten sollten die Profile ihrer Reisenden überprüfen, um Mitarbeiter zu identifizieren, die von Papier- auf digitale Visa umsteigen können, was Bearbeitungszeiten und Verwaltungsaufwand reduziert. Wer Mitarbeiter über Landgrenzen, insbesondere Tijuana–San Ysidro, schickt, muss weiterhin frühzeitig Konsulartermine planen, da die Kapazitäten begrenzt bleiben.
Quelle: Nomadic Business Travel News