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Südkorea und Brasilien unterzeichnen Polizeipakt zur Bekämpfung von Betrugsnetzwerken bei K-Pop-Romantikreisen

Feb. 25, 2026
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Südkorea und Brasilien unterzeichnen Polizeipakt zur Bekämpfung von Betrugsnetzwerken bei K-Pop-Romantikreisen
Angesichts eines Anstiegs von Betrugsfällen, die die Begeisterung brasilianischer Fans für die koreanische Popkultur ausnutzen, haben die Korea National Police Agency (KNPA) und die brasilianische Bundespolizei ihr erstes bilaterales Durchsetzungsabkommen unterzeichnet. Die Vereinbarung, die am 24. Februar 2026 in Seoul abgeschlossen wurde, sieht gemeinsame Ermittlungsteams, den Echtzeit-Datenaustausch und koordinierte Maßnahmen gegen kriminelle Gruppen vor, die Opfer mit gefälschten Konzertpaketen, Dating-Erlebnissen oder Studienreise-Visa ködern. Laut dem amtierenden KNPA-Kommissar General Yoo Jae-seong beliefen sich die gemeldeten Verluste durch sogenannte „K-Wave-Betrügereien“ in Brasilien im Jahr 2025 auf über 12 Millionen US-Dollar. Betrüger geben sich häufig auf Social Media als koreanische Reiseveranstalter aus und verlangen Vorauszahlungen für erfundene Reisen, bei denen Reisende angeblich „dringende“ Visa-Gebühren oder Covid-Testzertifikate per Überweisung zahlen müssen. In einigen Fällen eskalierte die Lage bis zu Entführungen und sexueller Ausbeutung, nachdem die Opfer in Transitländern angekommen waren. Das neue Abkommen sieht die Entsendung von Verbindungsoffizieren nach São Paulo und Seoul vor und richtet eine spezielle Hotline für Fluggesellschaften ein, um die Echtheit von Gruppereisedokumenten zu überprüfen. Brasilianische Grenzbeamte werden im Erkennen gefälschter koreanischer E-Visa geschult, während koreanische Beamte Zugang zur brasilianischen Sismigra-Datenbank erhalten, um Überziehungen des Aufenthalts von südkoreanischen Staatsangehörigen zu überwachen. Für Mobility- und HR-Teams unterstreicht diese Entwicklung ein wachsendes Compliance-Risiko: Mitarbeiter, die in betrügerische Kulturaustauschprogramme verwickelt werden, könnten unwissentlich gegen Einwanderungsbestimmungen verstoßen oder Opfer von Menschenhandelsnetzwerken werden. Unternehmen wird geraten, alle Drittanbieter, die koreanischsprachige Immersionsprogramme oder K-Pop-Themenreisen anbieten, sorgfältig zu prüfen und ihre Mitarbeiter über offizielle Visa-Kanäle wie das koreanische K-ETA-System zu informieren. Branchenexperten loben das Abkommen als Modell für grenzüberschreitende Zusammenarbeit an der Schnittstelle von Reisesicherheit und kultureller Soft Power. Der Erfolg hängt von einem schnellen Informationsaustausch ab; beide Behörden verpflichten sich, Passagierdaten verdächtiger Chartergruppen innerhalb von 24 Stunden auszutauschen. Erste gemeinsame Einsätze sind für die brasilianische Winterferienzeit im Juli geplant, wenn die Auslandsreisen von Studierenden traditionell ansteigen.
Quelle: The Phnom Penh Post

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