
Das chinesische Außenministerium hat Kanada offiziell in sein einseitiges Visumfreistellungsprogramm aufgenommen, das ab dem 17. Februar 2026 gilt und mindestens bis zum 31. Dezember 2026 läuft. Bei einer regulären Pressekonferenz in Peking am 26. Februar bekräftigte Sprecherin Mao Ning, dass Inhaber eines regulären kanadischen Reisepasses nun visumfrei für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen nach Festlandchina einreisen dürfen – sei es zu touristischen Zwecken, Geschäftsreisen, Familienbesuchen, kulturellem Austausch oder Transit. Die Ankündigung folgt auf Zusagen, die während des Besuchs von Premierminister Mark Carney im Januar in Peking gemacht wurden – dem ersten Besuch eines kanadischen Regierungschefs seit 2017 – und bildet den Abschluss mehrwöchiger bilateraler Verhandlungen zur Wiederbelebung des Personenverkehrs zwischen beiden Ländern.
Für kanadische Reisende entfällt mit der neuen Regelung eine zeitaufwändige und kostspielige Hürde: Bislang erforderte ein einmaliges chinesisches Touristenvisum in der Regel einen persönlichen Termin, einen detaillierten Reiseplan und Gebühren von etwa 140 kanadischen Dollar. Die Visumfreiheit dürfte den Freizeit-Tourismus ankurbeln, Anreizreiseprogramme wiederbeleben und kurzfristige Geschäftsreisen zu Partnern in der Lieferkette in China deutlich erleichtern. Air Canada und WestJet haben bereits angekündigt, ihre Kapazitätsplanung für den Sommer angesichts der erwarteten Nachfrage zu überprüfen.
Kanadische Unternehmen mit Produktionsstandorten im Perlfluss- oder Jangtse-Delta profitieren von der vereinfachten Mobilität von Ingenieur- und Qualitätssicherungsteams. Rechtliche Experten weisen jedoch darauf hin, dass Reisende, die praktische technische Arbeiten ausführen, weiterhin die entsprechende Arbeitserlaubnis einholen sollten, da Chinas Definition von „geschäftlichen Aktivitäten“ nach wie vor eng gefasst ist.
Praktisch können Kanadier visumfrei per Flugzeug, Schiff oder Landweg einreisen; die Reisepässe müssen mindestens sechs Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein, und Reisende müssen vorab den standardmäßigen Gesundheits-QR-Code ausfüllen. Mehrfache Einreisen innerhalb eines Jahres sind erlaubt, wobei jeder Aufenthalt 30 aufeinanderfolgende Tage nicht überschreiten darf. Die chinesische Botschaft in Ottawa bestätigte, dass die Regelung auch für Ankünfte gilt, die über Hongkong oder Macau anreisen.
Reiseverantwortliche sollten Buchungssysteme und Richtlinien umgehend aktualisieren. Obwohl die Visumfreiheit einen bedeutenden Erleichterungsschritt darstellt, sollten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass China weiterhin strenge Vorschriften für datentragende Geräte und bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente durchsetzt. Betroffene Reisende sollten sich vor Abreise über die Zollbestimmungen informieren.
Für kanadische Reisende entfällt mit der neuen Regelung eine zeitaufwändige und kostspielige Hürde: Bislang erforderte ein einmaliges chinesisches Touristenvisum in der Regel einen persönlichen Termin, einen detaillierten Reiseplan und Gebühren von etwa 140 kanadischen Dollar. Die Visumfreiheit dürfte den Freizeit-Tourismus ankurbeln, Anreizreiseprogramme wiederbeleben und kurzfristige Geschäftsreisen zu Partnern in der Lieferkette in China deutlich erleichtern. Air Canada und WestJet haben bereits angekündigt, ihre Kapazitätsplanung für den Sommer angesichts der erwarteten Nachfrage zu überprüfen.
Kanadische Unternehmen mit Produktionsstandorten im Perlfluss- oder Jangtse-Delta profitieren von der vereinfachten Mobilität von Ingenieur- und Qualitätssicherungsteams. Rechtliche Experten weisen jedoch darauf hin, dass Reisende, die praktische technische Arbeiten ausführen, weiterhin die entsprechende Arbeitserlaubnis einholen sollten, da Chinas Definition von „geschäftlichen Aktivitäten“ nach wie vor eng gefasst ist.
Praktisch können Kanadier visumfrei per Flugzeug, Schiff oder Landweg einreisen; die Reisepässe müssen mindestens sechs Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein, und Reisende müssen vorab den standardmäßigen Gesundheits-QR-Code ausfüllen. Mehrfache Einreisen innerhalb eines Jahres sind erlaubt, wobei jeder Aufenthalt 30 aufeinanderfolgende Tage nicht überschreiten darf. Die chinesische Botschaft in Ottawa bestätigte, dass die Regelung auch für Ankünfte gilt, die über Hongkong oder Macau anreisen.
Reiseverantwortliche sollten Buchungssysteme und Richtlinien umgehend aktualisieren. Obwohl die Visumfreiheit einen bedeutenden Erleichterungsschritt darstellt, sollten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass China weiterhin strenge Vorschriften für datentragende Geräte und bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente durchsetzt. Betroffene Reisende sollten sich vor Abreise über die Zollbestimmungen informieren.
Quelle: China Daily / MFA press briefing
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