
Am 2. März um 13:17 Ortszeit gab die US-Botschaft in Nikosia eine Sicherheitswarnung heraus, in der amerikanische Staatsbürger vor möglicher Raketen- und Drohnenaktivität gewarnt wurden, insbesondere in der Region Paphos und in der Nähe militärischer Einrichtungen. Die Botschaft riet US-Bürgern, sich im Smart Traveler Enrollment Program (STEP) anzumelden, militärische Anlagen zu meiden und sich mit Schutzmaßnahmen vor Ort vertraut zu machen. Während die Reisehinweise für Zypern normalerweise auf Stufe 1 („Normale Vorsichtsmaßnahmen treffen“) stehen, blieb die Mitteilung vom Montag knapp unter der Erhöhung auf Stufe 3. Dennoch deutet sie auf wachsende Sorgen hin, dass die strategischen Einrichtungen der Insel im Konflikt zwischen Iran und den USA/Israel zum Kollateralschaden werden könnten. Sicherheitsteams von Unternehmen reagierten umgehend und versendeten Benachrichtigungen an registrierte Expatriates und kurzfristige Mitarbeiter. Praktisch bedeutet die Warnung, dass US-Regierungsauftragnehmer nun zwingend missionskritische Begründungen für Reisen in den westlichen Bezirk Paphos vorlegen müssen. Auch private Unternehmen werden voraussichtlich nachziehen, zusätzliche Genehmigungsschritte für nicht zwingend notwendige Reisen einführen und von ihren Mitarbeitern verlangen, gedruckte Evakuierungspläne mitzuführen. Die Botschaft erinnerte zudem daran, dass herabfallende Trümmer von abgefangenen Drohnen auch ohne direkten Treffer lebensgefährlich sein können – ein wichtiger Hinweis für Firmen, deren Fürsorgepflicht sich bisher vor allem auf direkte Angriffe konzentriert hat und weniger auf sekundäre Gefahren.
Quelle: Politis
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