
Das US-Außenministerium hat die Lage im Golf verschärft und die Abreise nicht dringender US-Regierungsmitarbeiter und ihrer Familien aus Katar angeordnet. Gleichzeitig wurde die Reisehinweis für das Land auf Stufe 3 „Reisen überdenken“ aktualisiert. Die überarbeitete Warnung vom 2. März 2026 verweist auf Risiken bewaffneter Konflikte und Gefahren für den zivilen Luftverkehr aufgrund regionaler Spannungen. Katar beherbergt Al Udeid, die größte US-Luftwaffenbasis im Nahen Osten, und ist ein wichtiger Transitpunkt für multinationales Personal. Obwohl der Hamad International Airport geöffnet bleibt, warnt der Hinweis davor, dass Flugrouten kurzfristig geändert oder ausgesetzt werden könnten. Reisende sollten ihre Reiserouten bei den Fluggesellschaften registrieren und flexible Abflugoptionen einplanen. Für Inhaber eines US-Passes ist ein Visum bei Ankunft (QR 75, ca. 21 US-Dollar) weiterhin verfügbar, doch sollten Mobilitätsteams mit Verzögerungen bei der Einreise rechnen, falls die Sicherheitslage sich verschärft. Arbeitgeber werden daran erinnert, dass ein Wechsel des Sponsors – eine gängige Praxis bei Jobwechseln von Expats in Katar – weiterhin die Genehmigung des Innenministeriums erfordert, was sich bei eingeschränkter Regierungsfähigkeit weiter verzögern kann. Versicherer stufen Katar inzwischen als „erhöhtes“ Risiko ein, was Auswirkungen auf die Reisekosten von Unternehmen haben könnte. Firmen mit regionalen Hauptquartieren in Doha sollten ihre Krisenmanagementpläne überprüfen und für nicht-kritische Mitarbeiter vorübergehende Homeoffice-Lösungen in Betracht ziehen. Der Hinweis spiegelt ein größeres Muster wider: Innerhalb von 72 Stunden hat die US-Regierung Evakuierungsanordnungen für Bahrain, Kuwait und Irak erlassen oder aktualisiert – ein Zeichen für die volatile Sicherheitslage im Golf. Mobilitätsverantwortliche müssen die sich überschneidenden Warnungen genau verfolgen, da Konflikte schnell mehrere Einsatzorte betreffen können.